Winter X-Games: Das Olympia der Extreme

Winter X-Games: Das Olympia der Extreme

Big Air, Slopestyle, Snowmobile Freestyle – so mancher Olympia-Traditionalist stößt sich an diesen Disziplinen. Es ist vornehmlich, aber eben nicht mehr nur das junge Publikum, das in Scharren zu den Winter X-Games abwandert und den Eindruck entstehen lässt, wonach dieses Event irgendwann mal den Olympischen Winterspielen den Rang abläuft.

Nicht mehr als 38.000 Schaulustige verirrten sich 1997 am Big Bear Lake im südlichen Kalifornien. Die Geburt eines Szenetreffs namens Winter X-Games. Seit dem ist das Event 3 Mal umgezogen: Einmal von Küste zu Küste und wieder zurück, ehe man in Colorado seinen festen Platz fand. Genauer gesagt in den Buttermilk Mountains von Aspen.

Zur mittlerweile 23. Auflage (24. bis 27. Januar 2019) werden wieder über 100.000 Fans erwartet. Ob sogar der 2014 aufgestellte Besucher-Rekord fällt? Unserer Grafik wartet mit extremen Zahlen auf und bringt Laien Faszination Winter X-Games näher.


Auf der Superpipe gegen die Gesetze der Physik 

Knapp 200 Extremsportler kämpfen in diesem Jahr um Medaillen – und immer auch gegen die Gesetze der Physik. Die 2 parallelen Halfpipes („Superpipe“) sind der Eyecatcher in Aspen, die Snowboadern einen 3-fachen Überschlag sowie 4-fache Drehungen erlauben. Weitere Disziplinen, die man bei den diesjährigen X-Games zu sehen bekommt: Ski Big Air, Slopestyle, Snowbike Cross oder Snowbike Best Trick (alle Wintersport-Wetten). Für die Meisten wohl völlig unbekannt, sind diese Sportarten dennoch recht simpel zu erklären.

Dein Startvorteil: Die 100 Euro-Jokerwette!

Statt individuell fahren die Ski-Freaks hier gegeneinander. Beim Slopesstyle wählt jeder seine eigene Route und versucht dabei die besten Tricks und Manöver abzuliefern. Über eine einzelne, große Rampe geht es in der Disziplin Big Air, seit 2018 übrigens olympisch. Punktrichter bewerten nach Schwierigkeit, Style und Höhe des Tricks. Angst kennen sie bei den Winter X-Games nicht – oder sprechen es zumindest nicht offen aus.

So viel ist eine Goldmedaille bei den X-Games wert

Selbst bei Stürzen gilt offenbar das Prinzip: Je spektakulärer desto besser! Anders lässt sich wohl kaum erklären, warum der TV-Sender ESPN sogar Drohnen einsetzt, um spektakuläre Bilder aus direkter Nähe einzufangen. Die steigenden Geldprämien (30.000 US-Dollar für eine Goldmedaille) verleiten die immer jünger werdenden Athleten wiederum zu immer waghalsigeren Stunts. Chloe Kim ist eine von 2 Frauen, die auf dem Snowboard einen 1080 Grad-Sprung gestanden hat.

Ihre erste X-Games-Medaille (Silber) gewann die heute 18-jährige Olympiasiegerin aus Amerika im Alter von 13 Jahren. Andere Stunts – wie die Kanadierin Sarah Burke im Jahr 2012 – endeten tödlich. Deutsche Wintersport-Geschichte schrieb Ski-Freestylerin Lisa Zimmermann aus Nürnberg durch ihren Goldsprung im Big Air (2017). In der Riege der Winter X Games-Superstars müssen sie sich jedoch alle hinter einem Mann anstellen: Shaun White!

Shaun White: Der Grenzgänger

Insgesamt 23 Medaillen bei den X Games sowie olympisches Gold in Turin, Vancouver und im letzten Jahr in Pyeongchang schmücken seinen Trophäenschrank. Whites Geschichte ist die eines Sportlers, der mit angeborenem Herzfehler nahezu alle Grenzen des menschlichen Köpers überschritten hat und zum Multimillionär aufstieg. Der Snow- und Skateboarder verdankt seine Popularität den X-Games. Und andersherum? Sind es „nur“ die Akrobaten in der Halfpipe oder die Flugkünstler der Slopestyle-Szene, die jährlich die Massen zum Buttermilk Mountain locken? Nicht ganz!

Bekanntlich nehmen die Amerikaner für sich in Anspruch, die perfekte Symbiose zwischen Show, Lifestyle und dem sportlichen Charakter eines Events zu erschaffen. Während der Veranstaltungswoche der X Games mutiert die Kleinstadt Aspen zu einer Bergmetropole. Sponsoren veranstalten Workshops und Après-Ski-Partys. Hier geben sich Stars wie US-Rapper Lil Wayne sowie der norwegische Star-DJ Kygo („Remind me to forget“), der auf der Abschlussshow performt, die Klinke in die Hand. Das garantiert sowohl den Hotels als auch den Restaurants einen 2-stelligen Millionenumsatz – die Extreme abseits des Sports!

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