Vierschanzentournee: Kobayashi setzt zum historischen Sprung an

Vierschanzentournee: Kobayashi setzt zum historischen Sprung an

Nach dem Springen in Innsbruck ist klar, über den Sieger der Vierschanzentournee muss nicht mehr groß diskutiert werden. Ryoyu Kobayashi wird am Ende in Bischofshofen den goldenen Adler zum ersten Mal nach Kazuyoshi Funaki 1998 wieder mit nach Japan nehmen. Die große Frage: Behält er die Nerven und schafft auch einen historischen 4-fach-Sieg?

An Ryoyu Kobayashi führt bei dieser Vierschanzentournee kein Weg vorbei. Egal ob Quali oder Springen, der 22-Jährige gewann bisher Alles, was man bei dieser Tournee gewinnen kann. Das musste nach dem Springen am Bergisel in Innsbruck auch der Zweitplatzierte Markus Eisenbichler neidlos anerkennen. „Kobayashi ist einfach brutal“, so sein Kommentar. Und wenn keine absolute Sensation passiert, dann wird sich der Weltcup-Führende auch den Tourneesieg holen – Quote 1.02.

Geht es nach den Buchmachern, sieht es für das Finale in Bischofshofen am Sonntag nur unwesentlich besser aus. Hier wird Kobayashi mit einer Quote von 1.50 als absoluter Top-Favorit geführt. Lediglich auf Lokalmatador Stefan Kraft (Quote 9.00), Vorjahressieger Kamil Stoch (Quote 11.00) und Markus Eisenbichler (Quote 15.00) ruht noch eine realistische Resthoffnung, dem Japaner einen Strich durch die Tournee-Rechnung zu machen (Alle Wetten zur Vierschanzentournee).

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Nach dem 3. Springen wuchs der Vorsprung des Japaners von 2,3 auf 45,5 Punkte an. Den Rekord für den größten Vorsprung bei einer Tournee hält nach wie vor der Pole Adam Malysz. Er reiste 2000/01 als krasser Außenseiter an und düpierte die Konkurrenz. Der zweitplatzierte Finne Janne Ahonen hatte am Ende sage und schreibe 104,4 Punkte Rückstand. So gut Kobayashi in diesem Winter auch springt, diesen Rekord wird er wohl nicht knacken.

Der letzte Schritt ist der schwerste

Dass einem Sieger der ersten 3 Springen vor dem Finale allerdings wohl auch mal die Beine weich werden, zeigt ein Blick auf die Statistik. Seit 1953 gewannen 10 Athleten jeweils die ersten 3 Veranstaltungen. Nur Sven Hannawald 2002 und der Pole Kamil Stoch 2018 setzten zum Flug in die Geschichtsbücher und zum Quadrupel an. Zu einem Kuriosum kam es 1971/72. Ausgerechnet Kobayashis Landsmann Yukio Kasaya gewann die ersten 3 Tournee-Springen. Dann rief die Pflicht in der Heimat: In Japan begann die Vorbereitung auf Olympia im heimischen Sapporo. Kasaya reiste brav ab und vergab somit die Chance auf einen 4-fach-Triumph. Auch der Tourneesieg blieb ihm verwehrt.

Der Stand vor dem letzten Springen

1. Ryoyu Kobayashi (JPN), 815,9 Punkte
2. Markus Eisenbichler (GER), 770,4 Punkte
3. Andreas Stjernen (NOR), 766,2 Punkte
4. Kamil Stoch (POL), 750,9 Punkte
5. Stephan Leyhe (GER), 748,1 Punkte

Stephan Leyhe
Auch Stephan Leyhe trägt als derzeit 5. zu einem bisher guten Ergebnis der deutschen Skispringer bei der Tournee bei.

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