Olympische Winterspiele: Wer dominiert sich wieder zu Gold?

Olympische Winterspiele: Wer dominiert sich wieder zu Gold?

Goldgräberstimmung in Südkorea. Bei den Olympischen Winterspielen werden zwischen dem 9. und 25. Februar bei insgesamt 102 Entscheidungen in 15 Sportarten wieder die Goldmedaillen-Gewinner ermittelt. In einigen Disziplinen scheinen diverse Nationen allerdings ein Abonnement auf den Sieg zu haben. Vor allem der Eiskanal könnte dabei für die deutschen Athleten mal wieder zu einer reinen Goldader werden.

Goldader Eiskanal

Im Eiskanal machte den deutschen Rodelathleten 2014 niemand etwas vor. Felix Loch, Natalie Geisenberger und Co. griffen alle Goldmedaillen ab. Hinzu kam Silber für Tatjana Hüfner bei den Damen. Und auch in diesem Jahr stehen die Chancen nicht schlecht. Es sind ausschließlich die Deutschen, die in der extrem technischen und schnellsten Sportart der Spiele die Favoritenrolle innehaben.

Auch die Bobfahrer wollen wieder in die Erfolgsspur zurück. Blieb ihnen enttäuschenderweise vor 4 Jahren in Sotschi gar ein Treppchenplatz verwehrt, gehen die Piloten Francesco Friedrich (Zweierbob) und Johannes Lochner (Viererbob) mit ihren Teams als Top-Anwärter in den Kanal, um wieder eine Macht zu werden.

Vonn als Serienkillerin?

Unsere Nachbarn aus Österreich sind im Ski Alpin-Zirkus wahre Giganten. Eine echte Dominanz konnten vor allem die Damen in der Vergangenheit bei den Spielen im Super G aufbauen. Eine, die etwas dagegen hat, ist Lindsey Vonn. Die Amerikanerin ist nicht nur in Top-Form, sondern will nach Gold (Abfahrt) und Bronze (Super G) vor 8 Jahren in Vancouver nun endlich wieder Edelmetall holen. Ihre österreichischen Kolleginnen Anna Veith und Nicole Schmidhofer sind allenfalls Geheimfavoritinnen. Möglich, dass die Dominanz in diesem Jahr ein Ende hat.

Danach sieht es bei den Herren im Super G nicht aus. Aksel Lund Svindal will für Norwegen zum 5. Mal in Folge Gold holen. Wie es sich anfühlt, weiß er genau. Schon 2010 stand er ganz oben auf dem Podest.

USA checkt die Pipe

Die besten Luftsprünge beim Snowboarden in der Halfpipe machen traditionell die US-Boys und Girls. Zwar holte Nicola Thost 1998 in Nagano, bei der ersten Austragung des Wettbewerbs, sensationell Gold für Deutschland, doch in den Folgejahren zeigten die Amerikaner ihre Kreativität und Akrobatik in der Luft am besten. Mit Legende Shaun White und Chloe Kim schicken sie wieder absolute Profis in die Röhre.

Gefahr für das Mutterland des Eishockey

Kanada gilt als der Mutterland des Eishockeysports. Daher ist es wenig verwunderlich, dass die Nordamerikaner seit 2002 ihre Vormachtstellung bei den Männern und Frauen zementiert haben. 7 von 8 Endspielen gewannen die Kanadier. Ob es auch in diesem Jahr für ganz oben reicht? Bei den Männern werden vor den Spielen die Olympischen Athleten aus Russland und bei den Damen die US-Amerikanerinnen höher gehandelt und als echte Gefahr des Seriensiegers angesehen.

Dominator Kramer?

Der Eisschnelllauf hat verwunderlicherweise seine Wurzeln in Großbritannien. Die USA, die Niederlande, Norwegen, Deutschland und Russland sind allerdings die mit Abstand erfolgreichsten Nationen. Bei den Herren aus Holland schlägt sich das über 5.000 und 10.000 Meter leicht ersichtlich auch in Goldmedaillen nieder. Über 5.000 Meter könnte Sven Kramer aus Heerenveen nach 2010 und 2014 seinen goldenen Hattrick perfekt machen. Über die längste Distanz will er erstmalig triumphieren, nachdem er in Sotschi noch mit Silber vorlieb nehmen musste.

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