Wimbledon: Wer hat gegen den Djoker ein Ass im Ärmel?
Wimbledon 2022

Wimbledon: Wer hat gegen den Djoker ein Ass im Ärmel?

Nur 3 Wochen nach Paris schlägt die Tennis-Elite zum nächsten Grand Slam-Turnier in Wimbledon auf. Welche Spieler konnten die kurze Vorbereitungszeit nutzen, um den Wechsel von Sand auf Rasen zu meistern? Egal, wer gewinnt: Eine Millionensumme ist dem Sieger sicher. Rund 2,75 Millionen Euro erhält der Gewinner des Endspiels, insgesamt werden 52,3 Millionen Euro ausgeschüttet.Wir machen vor dem anstehenden Viertelfinale den Favoritencheck:

Wimbledon-Dauersieger

Die besten Chancen auf das üppige Preisgeld hat auch nach den Eindrücken der ersten Runden mal wieder Novak Djokovic. Der Serbe ist seit mittlerweile 5 Jahren und 33 Partien im All England Lawn Tennis and Croquet Club (alle Wimbledon Wetten) unbesiegt und peilt seinen insgesamt 24. Grand Slam-Triumph – den 8. in Wimbledon – an. Doch stehen die Chancen so gut, wie es die Quote 1.50 vermuten lässt?

Wir sagen ja, denn auf Rasen glänzt der Djoker mit einer Siegquote von mehr als 86 Prozent. In seiner gesamten Karriere verlor er auf dem Grün nur 18 von 132 Partien, dazu ist er in den entscheidenden Situationen nahezu unbesiegbar und agiert einfach fehlerfrei. Der Serbe hat bei Grand-Slam-Turnieren mittlerweile 14 Tiebreaks in Serie für sich entschieden – neuer Rekord! Triumphiert „Nole“ zum 5. Mal in Serie in London, baut er nicht nur seinen Grand-Slam-Rekord aus, sondern kann bei den folgenden US Open in New York den Grand Slam (Siege bei allen 4 Majors in einem Kalenderjahr) ins Visier nehmen.

Dein Startvorteil: Die 100 Euro-Jokerwette!

Youngster schreiben Geschichte

Allerdings scheint sich Carlos Alcaraz zu einem würdigen Herausforderer für den „Djoker“ zu mausern. Nach seinem Sieg beim Vorbereitungsturnier in Queens lässt die Nummer 1 der Welt auch in Wimbledon nichts anbrennen. Im Turnierverlauf hielt er sich bislang schadlos, nur gegen die starken Aufschläger Nicolas Jarry und Ex-Finalist Matteo Berrettini gab er einen Satz ab. Alcaraz hat bewiesen, dass er das Spiel auch auf Gras beherrscht. Vor seinem Achtelfinale gegen Holger Rune steht in seiner Karriere eine überragende 13:2-Bilanz auf Rasen zu Buche.

Apropos Rune: Obwohl er fester Bestandteil der Top 10 ist, war mit ihm nicht unbedingt zu rechnen. Nun hat er gleich doppelt Tennis-Geschichte geschrieben. Zum einen ist er der erste Däne überhaupt, der an der Church Road unter den letzten 8 steht. Zum anderen ist das Duell gegen Alcaraz das erste Wimbledon-Viertelfinale der langen Turniergeschichte, in dem sich 2 Spieler gegenüberstehen, die noch keine 21 Jahre alt sind.

Svitolina begeistert bei den Damen

In der Damen-Konkurrenz ist nach dem Aus von Iga Swiatek Titelverteidigerin Jelena Rybakina Top-Favoritin auf den Titel (Quote 3.00). Die Massen begeistert aber eine andere Spielerin: Elina Svitolina ist nach der Geburt ihres ersten Kindes erst seit April wieder zurück auf der Tour, überraschte aber schon mit dem Viertelfinal-Einzug bei den French Open und klopft nun in London an das ganz große Tor.

Nur mit einer Wild Card ins Feld gerutscht, scheint für die Ukrainerin nach Siegen gegen die ehemalige Nummer 1 Viktoria Azarenka und die aktuelle Branchenführerin Swiatek alles mögich. Allerdings geht sie laut Quoten auch in ihr Halbfinale gegen Marketa Vondrousova als Außenseiterin. Aber nicht nur weil sich Svitolina der Unterstützung des Publikums sicher sein kann, ist die Chance auf ihr erstes Grand-Slam-Finale groß.

Die Finalspiele der letzten 5 Jahre (Herren)

2022: Novak Djokovic – Nick Kyrgios (4:6, 6:3, 6:4, 7:6)

2021: Novak Djokovic – Matteo Berrettini (6:7, 6:4, 6:4, 6:3)

2020: ausgefallen, COVID-19-Pandemie

2019: Novak Djokovic – Roger Federer (7:6, 1:6, 7:6, 4:6, 13:12)

2018: Novak Djokovic – Kevin Anderson (6:2, 6:2, 7:6)

Die Finalspiele der letzten 5 Jahre (Damen)

2022: Jelena Rybakina – Ons Jabeur (3:6, 6:2, 6:2)

2021: Ashleigh Barty – Karolina Pliskova (6:3, 6:7, 6:3)

2020: ausgefallen, COVID-19-Pandemie

2019: Simona Halep – Serena Williams (6:2, 6:2)

2018: Angelique Kerber – Serena Williams (6:3, 6:3)

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