Vierschanzentournee: Kubacki ist zu schlagen
Vierschanzentournee: Kubacki ist zu schlagen

Vierschanzentournee: Kubacki ist zu schlagen

20 Jahre ist es her, dass mit Sven Hannawald letztmals ein deutscher Skispringer den Goldenen Adler in Empfang nahm – eine gefühlte Ewigkeit. Am 29. Dezember startet die DSV-Delegation einen erneuten Anlauf, die Durststrecke zu beenden. Die Hoffnungen ruhen auf Karl Geiger, allerdings kam der Oberstdorfer nur schleppend in die Saison und gehört nur zum erweiterten Favoritenkreis. Die Buchmacher sagen bei der Vierschanzentournee (alle Vierschanzentournee Wetten) eher einen Zweikampf zwischen Dawid Kubacki und Halvor Granerud voraus.

Deutsche im vorderen Mittelfeld

Weltmeister im Skifliegen 2020, Weltmeister mit der Mannschaft sowie im Mixed-Wettbewerb 2019. Dazu 11 Weltcup-Siege im Einzel. Die Ausbeute von Karl Geiger lässt wenig zu wünschen übrig. Nur der ganz große Wurf bei der Vierschanzentournee (alle Skispringen Wetten) fehlt noch in der Vita des 29-Jährigen. 3 Mal war er schon nah dran, denn einen Platz unter den Top 5 hatte er in den vergangenen Jahren stets für sich verbucht. Nach dem 3. Platz 2019/20 und Platz 2 nur ein Jahr später folgte in der vergangenen Saison Rang 4. Der Gesamtsieg bei der 71. Auflage wäre zwar nur die logische Steigerung, allerdings gehört Geiger nicht zu den Top-Favoriten. Im Gesamtweltcup ist er aktuell nur 7. und weist auf den Führenden Dawid Kubacki schon über 300 Punkte Rückstand auf.

Weitere Deutsche springen zwar vorne mit, drängen sich in Sachen Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee aber nicht auf. Pius Paschke und Markus Eisenbichler haben Ausreißer sowohl nach oben als auch nach unten und sind wahrscheinlich nicht in der Lage, über 4 Springen konstante Top-Leistungen zu zeigen. Bundestrainer Stefan Horngacher blickte nach dem Springen in Titisee-Neustadt vorsichtig optimistisch nach vorne: „Wir haben einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht an diesem Wochenende. Wir sind noch ein bisschen entfernt von der absoluten Spitze, aber es geht in die richtige Richtung.“

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Kubacki dominiert, aber Granerud ist fällig

Schon des Öfteren flog Kubacki der Konkurrenz in diesem Winter davon. In Titisee-Neustadt feierte er den 8. Weltcupsieg seiner Karriere und bereits den 3. in der laufenden Saison. Der Pole kann Vierschanzentournee, das hat er bereits gezeigt. Bei der Tournee 2019/20 flog er bei allen 4 Springen auf das Podest und sicherte sich den Triumph dank eines Sieges im letzten Springen in Bischofshofen. Ob eine Wiederholung in diesem Jahr möglich ist? Wir denken schon, Kubacki gilt es zu schlagen.

Am ehesten ist das Halvor Granerud zuzutrauen. Der Norweger wird sich sagen, dass er mal dran ist, am Ende ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Schon vor 2 Jahren reiste er als Führender im Gesamt-Weltcup zur Tournee, führte nach den ersten beiden Springen auch die Wertung an, patzte aber mit Rang 15 am Bergisel und Platz 12 in Bischofshofen. Auch im vergangenen Jahr rechnete er sich Chancen aus und belegte am Ende Rang 3 hinter Ryōyū Kobayashi.

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