Reif für die Insel: Das erwartet uns auf UFC Fight Island

Reif für die Insel: Das erwartet uns auf UFC Fight Island

Der Stillstand der Sportwelt durch COVID-19 ist für Fans und Aktive mitunter schwer zu akzeptieren. Ganz besonders für einen: Dana White! Der Chef der Ultimate Fighting Championship – kurz UFC – sieht in der aktuellen Situation offenbar die Chance, seinen Sport massentauglich werden zu lassen und macht seine MMA-Kämpfer dafür im wahrsten Sinne des Wortes reif für die Insel.

Island of White? UFC Fight Island? Einen offiziellen Namen hat das Kind noch nicht. Doch die Netzgemeinde wartet zumindest schon mal mit einem humorvollen Vergleich auf und preist das Ganze als legitimen Nachfolger der preisgekrönten Mysterie-Serie „Lost“ an. Mit dem feinen Unterschied, dass Dana White nach der Absage von UFC 249 alles unternehmen wird, um so viele Stars wie möglich vom Schlag Conor McGregor, Jon Jones oder Tony Ferguson auf diesen Fleck Land, der irgendwo vor der Küste Kaliforniens liegen soll, zu bekommen.

„Wir werden die erste Sportart sein, die wieder zurück ist und machen uns für die Fight Island bereit. Die Infrastruktur wird gerade gebaut,. – Dana White

UFC-Boss muss ohne Khabib planen

Es ist die – je nach Auge des Betrachters – makaberste oder spektakulärste Idee der 1993 gegründeten UFC. Während die Zahl der Coronavirus-Todesfälle in den USA auf die 35.000er-Marke zusteuert, eine Insel kaufen, um Quarantäne-Käfig-Kämpfe zu veranstalten. Für Dana White überwiegen andere Aspekte: Die allgegenwärtige Gier nach Live-Sport zu befriedigen und auch die Lücke zwischen Mixed Martials Arts und Boxen noch weiter zu verkleinern. Gerade die jüngeren Altersklassen wandern – auch der unübersichtlichen Strukturen mit 4 verschiedenen Verbänden und Titel wegen – scharenweise ins Octagon ab.

Zuletzt stand die UFC im Sommer 2017 derart im Blickpunkt der Öffentlichkeit, als es White gelang einen Showkampf zwischen Conor McGregor und Box-Teilzeitrentner Floyd Mayweather („The Money Fight“) auf die Beine zu stellen. Am lieben Geld wird Whites neues Projekt auch diesmal nicht scheitern. Auf 1,5 Milliarden US-Dollar wird der TV-Vertrag zwischen ESPN und dem MMA-Verband geschätzt. Klar ist auf der anderen Seite: Auf eines seiner Aushängeschilder muss die UFC bei Fight Island verzichten.

Die Rede ist von Leichtgewicht-Champion Khabib Nurmagomedov, dem seine Religion genauso wichtig ist wie seine weiße Weste (28-0) im Octagon. Bis zum Ende des Ramadans (23. Mai) sowie die ersten 45 Tage danach möchte der Russe keine Kämpfe bestreiten. Welcher Titelkampf (alle UFC-Ranglisten und Gewichtsklassen) stattdessen die UFC Fight Island-Ära einleiten könnte? Jorge Masvidal vs. Kamaru Usman! Letzterer eroberte den Gürtel im Weltergewicht vor etwa einem Jahr von Tyron Woodley. Der Ex-Champion plant seinen nächsten Fight gegen Colby Covington (15-2). Mit Dustin Poirier ist laut amerikanischen Medienberichten ein weiterer klangvolle Namen für Fight Island im Gespräch.

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