Khabib vs. Ferguson: Die Chronologie eines verfluchten Fights

Khabib vs. Ferguson: Die Chronologie eines verfluchten Fights

Liegt ein böser Fluch auf diesem Kampf? Anders lässt sich kaum mehr erklären, warum Khabib Nurmagomedov und Tony Ferguson nicht zusammen ins Octagon steigen können. Lag es in der Vergangenheit an Verletzungen und am Gewicht, ist dieses Mal die Coronavirus-Pandemie Schuld. Die bwin Redaktion fasst die Geschehnisse rund um Khabib vs Ferguson in einer Chronologie zusammen:

Dezember 2015: The Ultimate Fighter 22

Ferguson kämpfte sich einst in „The Ultimate Fighter“, einem Reality-TV-Format der UFC, nach oben. Sein Gegner im Final-Event (Team Team McGregor vs. Team Faber): Khabib Nurmagomedov! Damals noch eher unbekannt, stand der Russe bei einer Bilanz von 6 Siegen in 6 MMA-Kämpfen. Dann setzte ihn eine Rippenverletzung außer Gefecht. Ersatzgegner Edson Barboza blieb chancenlos gegen Ferguson, der sich die Awards für „Fight of the Night“ und „Performance of the Night“ (Runde 2) sicherte.

April 2016: UFC on Fox

Vier Monate später kreuzten sich die Wege der beiden Kämpfer erneut. Diesmal war es der US-Boy, der etwas weniger als 2 Wochen vor dem Event absagen musste. Grund: Eine Lungeninfektion! Khabib bekam es stattdessen mit Darrell Horcher zu tun und meldete sich mit einem Zweitrunden-Finish (3:38 Uhr) überzeugend im Octagon zurück.

März 2017: UFC 209

Zwischen Versuch 2 und 3 lag fast ein ganzes Jahr. Ein Jahr, in dem sich im internationalen Haudraufzirkus einiges änderte. 3 Mal wechselte der UFC-Gürtel im Leichtgewicht seinen Besitzer und Champion Conor McGregor ließ schließlich zu einem fürstlich bezahlten Urlaubsausflug in den Boxring verleiten. Die Idee von UFC-Boss Dana White, Khabib vs Ferguson zu einem Fight um den vakanten Titel in Las Vegas zu machen, schlug fehl. Beim Gewichtmachen mutete sich der Russe zu viel zu und wurde am Tag des offiziellen Wiegens ins Krankenhaus eingeliefert – Absage Nummer 3!

April 2018: UFC 223

Die bislang skurrilste Episode. Der mit einem Sieg gegen Kevin Lee zum Interimschampion aufgestiegene Tony Ferguson wollte sich bei UFC 223 endgültig zum König der Division krönen. Doch „Mr. Sunglass“, wie er von Khabibs Manager Ali Abdelaziz anstößig genannt wird, stürzte bei einem PR-Termin über ein Kamera-Kabel. „Ich werde diesen Fight nie mehr ansetzen. Nie mehr“, schimpfte Dana White.

April 2020: UFC 249

Die Rufe der Fans und die damit einhergehenden PPV-Zahlen, die dieser Fight generieren könnte, bewogen den UFC-Boss zum Umdenken. Mehr noch: In Zeiten von COVID-19 zog Dana White alle Register. Von einem „Geisterkampf“ war die Rede, Singapur oder das Wüsten-Emirat Abu Dhabi waren als mögliche Schauplätze im Gespräch. Und die Kämpfer? Beide Kämpfer waren fit – aber das Coronavirus machte endgültig einen Strich durch die UFC-Rechnung. Auf Grund der strengen Ein- und Ausreisevorschriften hing Khabib in Russland fest. Zuvor war er bereits in Abu Dhabi, einem möglichen Austragungsort, an der Grenzkontrolle abgewiesen worden. 2 Wochen vor dem Fight zog der Weltmeister Konsequenzen und sagte seine Teilnahme ab – weil er daheim in Quarantäne ist und weil noch immer kein Austragungsort gefunden wurde.

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