UFC: 3 Gründe für einen Sieg von McGregor

UFC: 3 Gründe für einen Sieg von McGregor

UFC-Superstar Conor McGregor trifft in der Nacht zum Sonntag auf Leichtgewichts-Champion Eddie Alvarez. Der Ire, der amtierender Weltmeister im Federgewicht ist, kann Geschichte schreiben. Bei einem Sieg wäre er der erste Kämpfer in der Geschichte der UFC, der 2 Titel gleichzeitig hält. An Selbstbewusstsein mangelt es ihm im Vorfeld nicht. Bei unseren Bookies ist er der Favorit.

 „Es wird ein Gürtel über die eine Schulter hängen und der andere Gürtel über die andere Schulter.“

Conor McGregor gibt sich vor dem Kampf gegen Eddie Alvarez siegessicher. Der Ire ist bekannt für markige Sprüche im Vorfeld eines Fights. Nicht selten beleidigt er seine Kontrahenten aufs Übelste. Allerdings ließ er seinen Worten im Octagon meistens auch Taten folgen.

Mit Alavarez trifft McGregor aber auf einen ernstzunehmenden Gegner. Der Lightweight-Titelträger hat das Potential den Iren in die Schranken zu weisen. Aber angestachelt von der historischen Chance sehen unsere Buchmacher McGregor mit einer Siegquote von 1.60 als klaren Favoriten an (Alvarez Quote 2.25).

Diese Gründe sprechen für einen Sieg von McGregor:

1. Die Schlagstärke

Conor McGregor trifft härter als alle anderen Kämpfer auf der Wettkampfkarte für UFC 205 – mit Ausnahme von Weltergewicht-Champion Tyron Woodley. Ein Schlagtest der UFC, der in den sozialen Medien veröffentlicht wurde, führt den Iren vor Alvarez auf.

Seine Schlaghärte ist hinlänglich bekannt. Immerhin schickte er Nate Diaz im Duell 3 Mal zu Boden. McGregor zählt zu den am stärksten schlagenden Männern der UFC – sowohl im Feder- als auch im Leichtgewicht. Sollte sich Alvarez auf ein Schlagduell einlassen, ist der Kampf schnell beendet.

 2. Er hält die Kampfstellung und ist standhaft

Die Stärken von McGregor liegen nicht am Boden, sondern im Stand. Bisher wurden seine Ringer-Qualitäten nur selten getestet und das aus 2 Gründen. Erstens duellierte er sich meist mit anderen Kämpfern, die eine ähnliche Technik bevorzugten. Zweitens ist er nur sehr schwer zu Boden zu bekommen und kann Takedows gut abwehren.

70% der bisherigen Takedowns konnte er abwehren. Bei UFC 202 gelangen Diaz nur 2 von 7 Takedown-Versuchen gegen ihn. Sollte er sich auch gegen Alvarez so standhaft zeigen, wird er das Octagon als Sieger verlassen.

3. Er steckt im Kopf von Alvarez

McGregor ist ein Experte in den sogenannten Mind Games. Bislang konterte der Amerikaner die Bemerkungen und Beleidigungen des Iren immer relativ souverän und ließ sich nicht auf die Spielchen ein. Bei der Pressekonferenz am Donnerstag allerdings knackte McGregor den 32-Jährigen. Spätestens nachdem der Ire seinen Gegner warten ließ und ihm anschließend demonstrativ seinen Gürtel abnahm war Alvarez ihm auf den Leim gegangen.

Der Blick in den Augen des US-Amerikaners ließ erkennen, dass er kurz vor der Explosion stand. Sollte er bis zum Kampf seine Emotionen nicht in den Griff bekommen und von Wut getrieben werden, wird er zum Spielball von McGregor.

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McGregor (r.) provozierte Alvarez (l.) auf der PK, schnappte sich später sogar demonstrativ dessen Gürtel.

 

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