Vor den Australian Open - Es zwickt bei einigen Top-Favoriten

Vor den Australian Open – Es zwickt bei einigen Top-Favoriten

In gut einer Woche starten die Australian Open in Melbourne. Kurz vor Start, der in diesem Jahr mit insgesamt rund 50 Mio. $ dotierten Veranstaltung, ist nach wie vor unklar, wie viele der hochgehandelten Top-Favoriten wirklich in Form sind.

Novak Djokovic

Novak Djokovic ist der Top-Favorit bei den Australian Open. Dort will er sich in diesem Jahr zum Rekordsieger krönen. Alle bisherigen 6 Finals konnte er gewinnen. Auch die Vorbereitung verlief bislang größtenteils zufriedenstellend. Das Einladungsturnier in Abu Dhabi gewann er. Auch beim offiziellen Auftakt in Doha kam er bis in Halbfinale, tat sich aber in einigen Matches ungewohnt schwer. Ist der Djoker tatsächlich verwundbarer als angenommen, oder findet er erst während des ersten Grand Slam-Turniers zu seiner Form?

Roger Federer

Geht es nach der Vorbereitung, dann steht einem 3. Sieg in Folge Roger Federers in Melbourne nichts im Wege. Wie 2018 gewann er mit Partnerin Belinda Bencic im Team für die Schweiz den prestigeträchtigen Hopman Cup in Perth. Schon 2017 schlug er dort auf und hat Westaustralien als seine perfekte Vorbereitungs-Destination ausgemacht. Beim Maestro zwickt rein gar nichts. Er reist als Herausforderer Nummer 1 zu den Australian Open (Alle Wetten zu den Australian Open).

Rafael Nadal

Nur ein Match in Abu Dhabi, Absage für Brisbane! So sieht der ernüchternde Start für Rafael Nadal 2019 aus. Seine anhaltenden Oberschenkelprobleme zwingen den Malloquiner den offiziellen Saisonstart möglicherweise auf Melbourne zu verschieben. Gleichzeitig gibt es große Zweifel, ob Nadal das erste Major-Event der Saison ab dem 14. Januar mit kompletter Fitness angehen kann. Die wird er nämlich brauchen, um wie z.B. 2017 bis ins Endspiel vorzudringen, oder wie 2009 gar zu gewinnen. Auch im Kampf um die Nummer 1 mit Novak Djokovic könnte er bei einer Verlängerung seiner Verletzungspause wichtige Punkte verlieren.

Alexander Zverev

Als Sieger der ATP Finals geht Alexander Zverev ins Jahr 2019. Auch beim Hopman Cup zeigte er ordentliche Vorstellungen, musste sich in 4 Matches nur Roger Federer geschlagen geben. Wie schon bei den Grand Slam-Events zuletzt wird beim 21-jährigen Hamburger interessant zu sehen sein, ob er sein Spitzenniveau konstant auch in Best-of-five-Matches abrufen kann. Dass er Konkurrenten wie Djokovic und Federer schlagen kann, hat er noch im November in London bewiesen.

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Nick Kyrgios

Auf dem Exzentriker ruhen mal wieder die großen Hoffnungen der australischen Tennisfans. Keine Frage, sein Spiel ist unterhaltsam und überraschend. Dass er das Potential besitzt wieder weit zu kommen, hat sein Viertelfinaleinzug bereits 2015 gezeigt. In der Vorbereitung warf ihn ein kurioser Spinnenbiss zurück, woraufhin er in Brisbane als Titelverteidiger schon im Achtelfinale ausschied. Die Vorzeichen sprechen nicht unbedingt für einen Überraschungssieg des 23-Jährigen in Melbourne. Bei Kyrgios sollte man sich allerdings nie zu 100% sicher sein.

Marin Cilic

Der Kroate teilt das Schicksal von Rafael Nadal. Seinen traditionellen Auftakt in Indien musste er wegen einer Knieverletzung absagen. Einerseits eine reine Vorsichtsmaßnahme, andererseits auch ein Zeichen für die kurze Pause des Vorjahresfinalisten. Nach den ATP-Finals gewann er mit Kroatien Ende November noch den Davis Cup. Kein Top-Spieler war länger im Einsatz. Inwieweit er nun fit für 2 Wochen Spitzentennis ist, scheint äußerst fraglich.

Andy Murray

Früher als alle anderen hat sich Andy Murray in Australien auf die Saison vorbereitet. Nur mit absoluter Fitness ist der Brite konkurrenzfähig. In Brisbane überstand er zumindest die 1. Runde. Hinter seiner Performance in Melbourne steht auch ein großes Fragezeichen. Dass es ihn bei 5 verlorenen Endspielen bei den Australian Open ganz besonders im Arm kitzelt, ist verständlich.


Federer, Zverev
Roger Federer (links) und Alexander Zverev gehen die Australian Open topfit an.

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