US Open Finale: Thiem-Time in Abstinenz der Big Three

US Open Finale: Thiem-Time in Abstinenz der Big Three

Deutsch-Österreichisches Finale in Flushing Meadows: Über Jahre wurden Alexander Zverev und Dominic Thiem von den Big Three des Tennis in der Warteschleife gehalten. Dass sie nun von ihrem ersten Grand Slam-Titel träumen, kam einerseits durch glückliche Umstände, aber auch einer neu entdeckten Comeback-Mentalität von Seiten Zverevs zu Stande. Unsere Vorschau zum US Open Finale 2020:

Zu Eindimensional! Kein Kämpfer! Zittrige Hand beim 2. Aufschlag! Unabhängig vom Ausgang des Endspiels am Sonntagabend darf die deutsche Nummer 1 für sich in Anspruch nehmen, einige dieser kritischen Parolen über sich und sein Spiel widerlegt zu haben. Eurosport-Experte Boris Becker holte schließlich zum Ritterschlag und sah in Alexander Zverev ein „Mentalitätsmonster“, das gegen Borna Coric (1:6, 7:6, 7:6, 6:3) in den Tie-Breaks nervenstark agierte und sich im Halbfinale einen wohlüberlebten Moment ausgesucht hatte, um erstmals in seiner Karriere einen 2-Satz-Rückstand umzudrehen.

Mit dem Sieg über den zähen Spanier Pablo Carreño Busta avancierte Zverev zum ersten deutschen US Open-Finalisten seit Michael Stich 1994. Der frühere Tennis-Olympiasieger war gegen einen Andre Agassi in dessen Prime seinerzeit chancenlos. Genau wie es der gebürtige Hamburger jetzt gegen den Weltranglisten-3. Dominic Thiem sein wird? Unsere Buchmacher stufen sogar einen glatten 3:0-Erfolg des Österreichers zur Quote von 2.40 (alle US Open-Wetten) realistischer ein als das Alexander Zverev (4.10) am Ende die silberne Trophäe mit nach Deutschland nimmt.

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Head to Head und Kondition pro „Dominator“

Im Grunde lässt sich das deutsch-österreichische Endspiel in Flushing Meadow auf 2 Fragen herunterbrechen: Hat Zverev nach fast 16 kräftezehrenden Stunden im Turnier noch genug Power für einen weiteren Krimi? Sein Gegner löste seine Halbfinal-Aufgabe in 3 Sätzen und stand auch davor im Schnitt nur 2 Stunden pro Match auf dem Court. Gewinnt der „Dominator“ mit seiner druckvollen Vorhand den ersten Satz (Quote 1.36), lässt er seine Gegner in der Regel selten zurückkommen.

Kommt es doch anders, muss die Frage erlaubt sein, wie viel ein Grand Slam-Titel unter diesen Bedingungen überhaupt wert ist. Seit Wimbledon 2003 gingen 62 von 67 Grand Slams an Roger Federer (20), Rafael Nadal (19), Novak Djokovic (17), Andy Murray (3) und Stan Wawrinka (3). 3 dieser Top-Spieler sagten ihre Teilnahme auf Grund der nicht abklingenden Corona-Infektionswelle in den USA ab, der eigentliche Top-Favorit nahm sich durch einen Wutschlag selbst aus dem Rennen.

Der Djokovic-Eklat spaltet die Massen und bereitete den Weg für ein US Open-Finale ohne Beteiligung der Big 3, aber mit Zverev und Thiem. Letzterer bleibt der kompletterer, weil variantenreichere der beiden Finalisten. Das zeigte sich auch in den 9 direkten Duellen, wovon 7 an den Österreicher gingen. Erst zu Jahresbeginn in Australien (Viertelfinale) behielt der „Dominator“ 3:1 die Oberhand. Zverev wird viel von seiner Comeback-Mentalität und dazu eine Quote um die 65% im ersten Aufschlag benötigen, um eine Überraschung zu schaffen.

Zverev vs. Thiem: Der Weg ins US Open Finale

1. Runde: Anderson (7:6, 5:7, 6:3, 5:7) – Munar (7:6, 6:3, Aufgabe)

2. Runde: Nakashima (7:5, 6:7, 6:3, 6:1) – Nagal (6:3, 6:3, 6:2)

3. Runde: Mannarino (6:7, 6:4, 6:2, 6:2) – Cilic (6:2, 6:2, 3:6, 6:3)

Achtelfinale: Davidovich Fokina (6:2, 6:2, 6:1) – Auger-Aliassime (7:6, 6:1, 6:1)

Viertelfinale: Coric (1:6, 7:6, 7:6, 6:3) – De Minaur (6:1, 6:2, 6:4)

Halbfinale: Carreño Busta (3:6, 2:6, 6:3, 6:4, 6:3) – Medvedev (6:2, 7:6, 7:6)

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