US Open: Da waren es nur noch 2 - oder 4

US Open: Da waren es nur noch 2 – oder 4

In der Nacht verabschiedete sich völlig überraschend Roger Federer vom Geschehen in Flushing Meadows. Der Schweizer verlor trotz Satzführung und Satzbällen in Durchgang 3 und 4 gegen den Australier John Millmann. Damit sind zwar nur noch 2 der 4 großen Tennis-Herren, aber immerhin noch 4 US-Open-Sieger im Wettbewerb.

Seit Anfang 2004 vereinen die Tennis-Ikonen Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic und Andy Murray 53 der möglichen 60 Siege bei Grand Slams auf ihre Schultern. Der Grand Slam in New York hatte mit gleich 3 anderen Turnier-Siegern außerhalb der Reihe noch die abwechslungsreichste Siegerliste zu bieten. 2009 gewann Juan Martin del Potro, 2014 Marin Cilic und 2016 Stan Wawrinka. Somit waren alle Turniersieger der letzten 14 Jahre 2018 am Start.

Stan Wawrinka und Andy Murray verabschiedeten sich nach langen Verletzungspausen und noch nicht auf der Höhe ihres Schaffens schon in den Hitzeschlachten der 1. Woche aus dem Turnier. Roger Federer tat es ihnen völlig überraschend im Achtelfinale gleich. Somit haben sich zwar schon 3 der Sieger aus den letzten 14 Jahren verabschiedet, allerdings sind auch noch 4 im Rennen.

Die üblichen Verdächtigen

Rafael Nadal und Novak Djokovic hatte ohnehin jeder auf der Rechnung. Unter Fans und Experten herrschte schon helle Vorfreude auf das Viertelfinale und vorweggenommene Endspiel Djokovic-Federer. Doch das Achtelfinale vom Maestro, das nur Formsache schien, wurde zum Albtraum. Federer verlor nach 4 Sätzen. Somit trifft der Djoker in der Runde der letzten 8 nicht auf den Schweizer, sondern auf dessen Bezwinger Millman. Eine machbare Aufgabe, die Quote von 1.05 auf einen Djokovic-Sieg untermauert das nur. Deutlich schwerer hat es die Nummer 1 der Welt. Rafael Nadal trifft im Viertelfinale auf Dominic Thiem. Die beiden kennen sich bestens, trafen sich im diesjährigen Finale der French Open und überhaupt 7 Mal in den letzten 14 Monaten. 5 Mal gewann Nadal, 2 Mal Thiem. Alle Duelle fanden auf Asche statt, es ist das erste Duell der beiden auf Hardcourt. Nadal ist der klare Favorit (Quote 1.26), aber der Österreicher hat schon bewiesen, dass er den Primus ärgern kann.

Ein zweiter Überraschungscoup

Als Juan Martin del Potro 2009 im Big Apple gewann, dachten nicht Wenige, dass ein würdiger Gegenspieler für Roger Federer gefunden sei. Der 1,98-Hüne überzeugte mit knallharten Vorhand-Schüssen und enormer Beweglichkeit trotz seiner Größe. Es folgte aber eine Verletztenmisere mit 3 Operationen am Handgelenk und jeder Menge Kummer für den Argentinier. Die schwere Zeit scheint endgültig überwunden. Im gesamten Turnier gab er noch keinen Satz ab, stand insgesamt weniger als 9 Stunden auf dem Court. Sein Gegner im Viertelfinale heißt John Isner. Der US-Amerikaner stand schon über 12 Stunden in der Hitze auf dem Platz und spielte insgesamt 17 Sätze. Kein Wunder, dass Del Potro klarer Favorit ist. Quote 1.25 für ein Weiterkommen des Turm von Tandil.

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Der Kroate Marin Cilic hingegen gewann vor 5 Jahren in Flushing Meadows. Damals gegen den Kohlschreiber-Bezwinger aus diesem Jahr – Kei Nishikori. Der Kroate bringt ebenfalls alles mit für die Titelverteidigung, steht aber nicht ganz so sehr im Fokus.  Er wird sich in der Neuauflage des Finals von 2014 vermeintlich am meisten strecken müssen. Im direkten Vergleich liegt er gegen Nishikori mit 6:8 hinten, gewann aber die letzten zwei Aufeinandertreffen auf Hardcourt. Auch für das Viertelfinale ist er der Favorit – Quote 1.57 für einen Erfolg von Marin Cilic. (Alle Wetten zu den US Open)

Im Halbfinale kann es wieder zu dem Duell Nadal gegen Del Potro kommen. In Wimbledon bekämpften sie sich knapp 5 Stunden, Nalal gewann in 5 Sätzen.

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