German Open in Hamburg: Bestes Sandplatztennis mit Thiem und Kohlschreiber

German Open in Hamburg: Bestes Sandplatztennis mit Thiem und Kohlschreiber

Ab dem 23. Juli ist es wieder soweit. Die besten Sandplatzspieler der vergangenen Jahre geben sich zur 112. Jubiläumsausgabe der German Open am Hamburger Rothenbaum die Ehre. Besonders im Fokus stehen mit Dominic Thiem und Philipp Kohlschreiber 2 deutschsprachige Spieler, die sich den Titel als Ziel gesetzt haben. Der Österreicher Thiem ist als 8. der Weltrangliste der am höchsten positionierteste Spieler im Turnier, Kohlschreiber schied 2017 unglücklich im Halbfinale aus und will dieses Jahr den Pokal. Spannung und hochklassiges Tennis sind garantiert.

Das traditionsreichste Tennisturnier Deutschlands öffnet seine Pforten. Die German Open am Hamburger Rothenbaum genießen in der Tennisszene einen guten Ruf. Das zeigt allein ein Blick auf das Teilnehmerfeld. Mit Dominic Thiem, Diego Schwarztman, Pablo Carreno Busta, Lucas Pouille, Damir Dzumhur, Philipp Kohlschreiber, Marco Cecchinato und Richard Gasquet konnten die Organisatoren um DTB-Legende Michael Stich 8 Top-30-Spieler der ATP-Weltrangliste für das Turnier gewinnen. Die deutschen Hoffnungen ruhen auf Kohlschreiber. Der 34-Jährige soll endlich den ersten deutschen Turniersieg seit 1993 einfahren.

German Open, Hamburg Rothenbaum Infografik

Thiem wird hoch gehandelt

Für die Sandplatzspezialisten ist die Hansestadt die letzte große Möglichkeit, nochmal richtig Punkte zu sammeln. 500 Punkte streicht der Sieger für die Weltrangliste ein, bevor sich der Tennis-Zirkus langsam auf die Hartplätze in Richtung Nordamerika verabschiedet. In den letzten 2 Jahrzehnten wurde diese Möglichkeit ziemlich gerne von Profis aus Spanien und Südamerika wahrgenommen. Spannende und vor allem lange Matches sind vorprogrammiert, wenn die „Wühler“ sich in endlosen Rallys bis zur Erschöpfung treiben.

Topfavorit Dominic Thiem hat in diesem Jahr bereits 2 Turniere auf Sand gewonnen und stand 2 weitere Male auf diesem Belag im Finale. Auch die Rothenbaum-Teilnehmer Marton Fucsovics, Marco Cecchinato und Diego Schwarztman holten sich auf der ATP World Tour 2018 bereits Turniersiege auf Sand, Fernado Verdasco, Stefanos Tsitsipas, Philipp Kohlschreiber, Peter Gojowczyk und Gilles Simon schnupperten immerhin Finalluft. Mit Titelverteidiger Leonardo Mayer (2014 und 2017) und dem Franzosen Gilles Simon (2011) wissen 2 Spieler wie es ist, sich in der Hansestadt die Krone aufzusetzen. Schlechte Nachricht für Mayer: Nur 3 Spieler konnten seit 1969 ihren Erfolg am Rothenbaum im Jahr darauf bestätigen.

Rekorde für die Ewigkeit

Das älteste und traditionsreichste Turnier in Deutschland kommt natürlich nicht ohne einen Hinweis auf seinen Rekordsieger aus. Was die wenigsten wissen: Otto Froitzheim war hierzulande Anfang des 20. Jahrhunderts der beste Tennisspieler und 7-maliger Sieger an der Alster. Ein Rekord, der wohl noch lange Bestand haben wird. Und auch an einem weiteren Rekordwert wird wohl nicht gerüttelt. 1982 lieferten sich im Finale der Spanier Jose Higueras sowie der Australier Peter McNamara mit 5:13 Stunden das längste Match der Turniergeschichte. Damals wurde der Sieger noch über 5 Sätze ausgespielt.

Ein Event dieser Größe wird meist erst mit Zahlen so richtig greifbar. Auf der Anlage an der Hallerstraße wird mit mehr als 60.000 Zuschauern gerechnet. Hinter den Kulissen wird alles getan, damit das Turnier bestmöglich über die Bühne geht. Über 1.000 Arbeistausweise wurden verteilt, 55 Linienrichter und 60 Ballkinder sind im Einsatz – bei soviel Manpower steht einem Tennis-Event der Extraklasse nichts mehr im Wege.

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