Davis Cup: Der Dominator wird es schon richten

Davis Cup: Der Dominator wird es schon richten

Österreich steht in seinem letzten Davis Cup-Match nach altem Modus vor einem richtungsweisenden Relegations-Duell. Derzeit auf Rang 22 positioniert, will sich die Mannschaft um Kapitän Stefan Koubek weiter nach vorne spielen, um sich einen Platz im neuen Format des Wettbewerbs im nächsten Jahr zu sichern. Dominic Thiem ist für dafür in Graz der große Trumpf.

Eine solide Wetterprognose für das Wochenende, ein Ascheplatz unter freiem Himmel vor ausverkauftem Haus und 6.000 lautstarken Fans. Viel mehr braucht es eigentlich nicht, um Dominic Thiem zu guten Leistungen zu treiben. Seit Mittwoch trainiert der Lichtenwörther in der Steiermark, um sich auf die Partie gegen Australien vorzubereiten. Bevor im nächsten Jahr die große Reform des Davis Cups greift, drohen einige Vergleiche in der Relegation zu lästigen Pflichtveranstaltungen zu werden. Nicht so für den ÖTV. Mit einem Sieg gegen die Jungs von Lleyton Hewitt kann sich Österreich nicht nur direkt qualifizieren, sondern auch eine Setzung für das nächste Jahr erspielen.

Thiems Super-Serie

2 Siege von Thiem sind dabei gegen die Jungs aus Down Under so gut wie einkalkuliert. Er hat 2018 die meisten Matches auf dem roten Sand bestritten (36) und dabei auch die meisten Siege (28) eingefahren. In Buenos Aires und Lyon holte er seine 2 Turniersiege unter freiem Himmel. Nur Thiem konnte Asche-König Rafael Nadal in diesem Jahr auf „seinem“ Untergrund schlagen. Gegen seine Gegner im Einzel, Jordan Thompson und Youngster Alex de Minaur (jeweils 1:0-Bilanz), hat er auf der ATP-Tour noch kein Spiel verloren. Außerdem hat er eine Serie zu verteidigen. Die letzten 6 Einzel hat der Dominator im Davis Cup (alle Wetten zur Davis Cup-Partie) allesamt gewonnen. Noch irgendwelche Fragen oder Einwände? Entsprechen niedrig ist die Sieg-Quote für Thiems Einzel am Freitag – 1.02.

Melzer, Marach
Sprechen Jürgen Melzer (links) und Oliver Marach hier schon ihre Taktik für das Doppel im Davis Cup ab?

Novak hat die Nase vorn

Im Rennen um das 2. Einzel hat Dennis Novak vor Gerald Melzer die Nase vorn. Er trifft auf einen der derzeit besten Youngster im Circuit, Alex de Minaur (Quote 1.45). Novak (Quote 2.70) ist in der Außenseiterrolle und kann im Gegensatz zu Thiem befreit aufspielen

Zwar laufen die Aussies nicht mit Spitzenspieler und Enfant Terrible Nick Kyrgios auf, dafür könnten die Fans in Graz nochmal Altmeister Lleyton Hewitt in Aktion erleben. Der mittlerweile 37-Jährige agiert als Playing-Captain und wird möglicherweise im Doppel an der Seite von Doppelspezialist John Peers auflaufen. Auch das ÖTV-Team schickt seine Routiniers ins Rennen.  Bestenfalls sorgen Jürgen Melzer und Australian Open-Sieger Oliver Marach am  Samstag für die Führung oder gar die Entscheidung. Vom Alter her könnten alle 4 Spieler im Doppel so auf insgesamt mehr als 140 Lebensjahre kommen.

Österreich (Quote 1.22) ist eindeutiger Favorit, steht aber daheim auch unter größerem Druck. Knüpft Thiem an die guten Leistungen aus seiner Sandplatzsaison und von den US Open an, sollten seine 2 Punkte in Graz bleiben. Wer die patriotischen und leidenschaftlichen Australier (Quote 4.00) kennt weiß aber auch, dass Hewitt und Co. alles dafür tun werden um die erforderlichen 3 Punkte für den Sieg mit auf den 5. Kontinent zu nehmen.

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Tennisstadion, Graz, Davis Cup
Die Ruhe vor dem Sturm. Von Freitag bis Sonntag werden insgesamt bis zu 18.000 Fans dem ÖTV-Team auf dem Gelände der Messe Graz die Daumen drücken.

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