Davis Cup-Finale: Frankreich oder Belgien - Wer besiegt den Finalfluch?

Davis Cup-Finale: Frankreich oder Belgien – Wer besiegt den Finalfluch?

Von Freitag bis Sonntag steht mit dem Davis Cup-Finale das letzte große Tennis-Highlight auf dem Programm. Auf heimischem Boden wollen die Franzosen gegen den Nachbarn aus Belgien ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Mindestens eine Mannschaft wird dabei im Fußballstadion von Erstligist OSC Lille seinen Finalfluch besiegen.

Zum 2. Mal findet im riesigen Stade Pierre-Mauroy ein Davis Cup-Finale statt. Schon 2014 wählten die Franzosen diesen Spielort mit 27.000 Plätzen aus. Damals gab es eine 1:3 Niederlage gegen die Schweiz. In diesem Jahr wird es wohl zu einer Art Heimspiel für beide Nationen. Das Stadion mit dem schließbaren Dach ist nur wenige Kilometer von der belgischen Grenze entfernt. Wegen der kurzen Anreise können David Goffin und Co. wohl auf lautstarke Unterstützung hoffen. Mit dem Heimvorteil war das im Davis Cup zuletzt auch so eine Sache. Seit 2013 verlor 4 Mal in Folge das Heimteam. Frankreich und Belgien hängt außerdem ein kleiner Finalfluch an. Während die Grande Nation ihre letzten 3 Finals allesamt verlor (2002, 2010 und 2014) und jetzt endlich den 10. Erfolg im Davis Cup einfahren will, unterlag Belgien in seinen beiden Endspielen jeweils Großbritannien (1904 und 2015).

Frankreich mit allen Superstars

Yannick Noah, der französische Teamchef, hat bis auf Gael Monfils alle Stars an Bord. Mit Jo-Wilfried Tsonga und Lucas Pouille hat er 2 Top-20-Spieler dabei, die auch locker das Zeug für die Top 10 mitbringen. Nicht minder populär ist Ersatzmann Richard Gasquet. Das Weltklasse-Doppel Pierre-Hugues Herbert/Nicolas Mahut kann zu einem entscheidenden Faktor werden. Doch zunächst wurden Gasquet und Herbert für das Doppel am Samstag nominiert. Änderungen sind allerdings bis kurz vor Schluss möglich.

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Belgien mit einem Superstar

Belgien reist mit dem frischgebackenen Vize-Weltmeister David Goffin an. Er ist ihr großer Trumpf. Vor wenigen Tagen besiegte er Roger Federer und Rafael Nadal bei den ATP World Tour Finals in London und unterlag erst Grigor Dimitrov im Finale. Doch er und sein Team werden mehr als 2 Siege benötigen. Dahinter folgt mit Steve Darcis ein sehr erfahrener Akteur. Aufgrund seines Kampfgeistes wird er auch „Mr. Davis Cup“ genannt. Für das Doppel nominierte Teamkapitän Johan van Herck zunächst Ruben Bemelmans und Joris de Loore.

Die Franzosen gehen mit einem wesentlich breiteren Aufgebot an Spitzenspielern in ihr insgesamt 18. Finale. Das erlaubt ihnen auch am Samstag und Sonntag ihr Team flexibel je nach Form und Spielverlauf umzustellen, während ein Erfolg der Belgier wesentlich von den Ergebnissen ihres Superstars David Goffin abhängt. Auch aus diesem Grund ist die Grande Nation mit einer Quote von 1.25 gegenüber dem nördlichen Nachbarn (Quote 3.80) der klare Favorit (alle Davis Cup-Wetten).

Die Auftaktspiele am Freitag ab 14:00 Uhr

Lucas Pouille – David Goffin

Jo-Wilfried Tsonga – Steve Darcis

Lucas Pouille (links) und David Goffin stehen sich am Freitag im Auftakteinzel gegenüber. Im direkten Vergleich hat der Franzose mit 3:0 die Nase vorne.

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