ATP Finals: Die Quoten stehen auf Traumfinale

ATP Finals: Die Quoten stehen auf Traumfinale

Die 8 besten Spieler des Jahres kämpfen in London bei den ATP Finals ab Sonntag (11.-18. November) um den inoffiziellen WM-Titel. Nicht ganz, denn Rafael Nadal und Juan Martin del Potro müssen für das Jahresfinale verletzt passen. Ihre Nachrücker dürften allerdings auch jedem Tennisfan bekannt sein. Wir stellen alle 8 Teilnehmer vor und beleuchten ihre Chancen auf den letzten großen Titel des Jahres (Alle Wetten zu den ATP Finals).

Gruppe – Gustavo Kuerten

Novak Djokovic: Seit Montag ist der Serbe wieder die Nummer 1 und er wird es auch – unabhänging vom Verlauf bei den ATP Finals – bis ins neue Jahr bleiben. Mit einem unglaublichen Lauf von 22:1 Siegen und den Turniererfolgen in Cincinnati, bei den US Open und Shanghai hat sich der Djoker eindrucksvoll in der Weltspitze zurückgemeldet. Er ist der absolute Top-Favorit in Englands Hauptstadt und könnte mit seinem 6. Sieg bei den Finals zu Rekordsieger Roger Federer aufschließen. Seine Gruppe sollte er als Erster beenden (Quote 1.45).

Bilanz gegen Zverev: 1:1
Bilanz gegen Cilic: 13:2
Bilanz gegen Isner: 8:2

Alexander Zverev: Der gebürtige Hamburger hält zum 2. Mal in Folge die deutsche Fahne in London hoch. Allen Kritikern sei gesagt, dass der 21-Jährige im Vergleich zu 2017 in diesem Jahr nochmal 505 Weltranglistenpunkte mehr holte. In Paris machten ihm zuletzt Schulterprobleme zu schaffen. In Shanghai, Basel und Paris zeigte er zuletzt wieder aufsteigende Form. Der Einzug ins Halbfinale wäre ein toller Erfolg und ist mit seinen Gruppengegnern allemal möglich.

Bilanz gegen Djokovic: 1:1
Bilanz gegen Cilic: 5:1
Bilanz gegen Isner: 4:1

Marin Cilic: Der Kroate ist mit seiner 4. Teilnahme auch ein alter Hase bei den ATP Finals. Allerdings bisher nur in der Gruppenphase. Er will seine Bilanz von 1:8 erheblich verbessern. In Paris gewann er erstmals seit den US Open wieder 2 Matches in Folge. Immerhin nahm er dort auch Djokovic einen Satz ab. Ob das für einen großen Sprung reicht? Man darf berechtigte Zweifel haben. Auf ihn wartet Ende November allerdings auch noch das Davis Cup-Finale gegen Frankreich.

Bilanz gegen Djokovic: 2:13
Bilanz gegen Zverev: 1:5
Bilanz gegen Isner: 7:3

John Isner: Nach der zu erwartenden Absage von Rafael Nadal rückt Aufschlagriese John Isner erstmals ins Feld bei den ATP Finals. Erst im März legte der 33-Jährige mit dem Masters-Sieg in Miami so richtig los. Es folgten starke Grand Slam-Ergebnisse und ein weiterer Turniersieg in Atlanta. Auch weil er kürzlich erstmals Vater wurde, stimmte die Konzentration in den letzten Wochen vielleicht nicht mehr zu 100%. Wenig verwunderlich: Der 2,08 Meter-Hüne hat die meisten Asse (1.173) in diesem Jahr geschlagen. 23 waren es pro Partie im Schnitt. In London werden noch ein paar dazu kommen. Ein Halbfinaleinzug wäre allerdings eine Sensation.

Bilanz gegen Djokovic: 2:8
Bilanz gegen Zverev: 1:4
Bilanz gegen Cilic: 3:7

Dein Startvorteil: Die 100 Euro-Jokerwette!

Gruppe – Lleyton Hewitt

Roger Federer: Auch mit 37 Jahren ist der Schweizer noch voll auf der Höhe und klarer Favorit in seiner Vorrundengruppe (Quote 1.67). Wie nah er leistungstechnisch an Rivale Novak Djokovic herankommt, zeigte seine mehr als knappe Niederlage gegen den Serben im Halbfinale von Paris am Samstag vor einer Woche – 6:7, 7:5, 6:7. Ihn muss man selbstverständlich auf der Rechnung haben. Viele Fans hoffen auf ein Traumfinale Djokovic vs. Federer. Am Schweizer soll es wohl nicht liegen.

Bilanz gegen Kevin Anderson: 4:1
Bilanz gegen Dominic Thiem: 1:2
Bilanz gegen Kei Nishikori: 7:2

Kevin Anderson: Der Südafrikaner ist neben Isner einziger Debütant in London und ähnlich aufschlagstark (1.045 Asse). Er sich die Teilnahme redlich verdient. Viele werden sich noch an die epische 5-Satz-Schlacht gegen Roger Federer in Wimbledon erinnern, in der er letztendlich ins Finale einzog. Anderson ist immer ein Kandidat für das Ende einer Tenniswoche. Zuletzt gewann er in Wien und bewies damit im Jahresendspurt seine aktuell gute Form.

Bilanz gegen Federer: 1:4
Bilanz gegen Thiem: 6:2
Bilanz gegen Nishikori: 3:5

Dominic Thiem: Der „Dominator“ kommt mit einem viel besseren Gefühl nach London als noch vor einem Jahr. Im Vergleich zu 2017 konnte er auch in der Hartplatz- und Hallensaison nach den US Open glänzen. Der Turniersieg in St. Petersburg, das Halbfinale in Paris sowie eine Bilanz von 9:3 beweisen das. Mit einer guten Auslosung und etwas Glück ist in der aktuellen Verfassung vielleicht sogar das Halbfinale drin.

Bilanz gegen Federer: 2:1
Bilanz gegen Anderson: 2:6
Bilanz gegen Nishikori: 1:3

Kei Nishikori: Der Japaner nimmt den Platz des verletzten Juan Martin del Potro ein. Seine Teilnahme ist allerdings ebenso verdient. Mit 7-Meilen-Stiefeln sammelte er in den letzten Wochen, bei den letzten 6 Turnieren inklusive der US Open, 1.770 seiner insgesamt 3.390 Punkte. Und der 28-Jährige kennt sich aus in London. 2014 und 2016 stand er bereits im Halbfinale. Spielt er an der Themse an seinem Maximum, ist das auch in diesem Jahr drin.

Bilanz gegen Federer: 2:7
Bilanz gegen Anderson: 5:3
Bilanz gegen Thiem: 3:1


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