Stina Nilsson: Eine weitere Langläuferin wechselt zum Biathlon

Stina Nilsson: Eine weitere Langläuferin wechselt zum Biathlon

Für viele etwas überraschend gab Langlauf-Star Stina Nilsson gestern Abend ihren Wechsel bekannt. Dabei wechselt die Schwedin nicht den Verein oder die Nation, sondern die Sportart. Zusätzlich zu den Skiern schnürt sich die 26-Jährige fortan auch das Gewehr auf den Rücken – der Übergang zum Biathlon ist perfekt. Wir blicken auf die Karriere der nun ehemaligen Langläuferin, die Beweggründe für den Wechsel und weitere prominente Beispiele, die diesen Schritt ebenfalls vollzogen haben.

Das erste Kapitel der Laufbahn Nilssons ist beendet. Mit der Bekanntgabe ihres Wechsels wagt sie den nächsten Schritt in ihrer Karriere, die bisher ziemlich erfolgreich verlief. Bereits in der Jugend kristallisierte sich ihre Stärke auf der Sprint-Strecke hinaus: Schwedische Juniorenmeisterin 2010 und 2011 sowie 2-fache Jugendweltmeisterin (2012, 2013) auf der Kurzdistanz. Auch mit der Staffel gewann Nilsson 2013 die Goldmedaille im tschechischen Liberec.

Die ersten Erfolge im Seniorenbereich

Vielen Profis fällt der Übergang vom Jugend- in den Seniorenbereich schwer. Auch die Schwedin benötigte ein paar Jahre Anlauf, um mit den ganz Großen mithalten zu können. Das Debüt im Weltcup verlief im Alter von 18 Jahren dennoch ziemlich erfolgreich – Platz 23 im Sprint und damit die ersten Weltcup-Punkte. 2 Jahre später stand der erste Podestplatz zu Buche, 2015 folgte in Davos der erste Sieg im Weltcup. Der Grundstein für weitere erfolgreiche Jahre war gelegt.

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In diesen sicherte sich die 26-Jährige 3 Medaillen (2 Gold, 1 Silber) bei Olympia und 7 (2 Gold, 5 Silber) bei Weltmeisterschaften. Auch im Weltcup lief es für die Schwedin, inbesondere in der Saison 2018/19, ziemlich rund. Mit 3 Weltcup-Siegen und 626 Punkten gewann sie die Sprint-Wertung.

Verletzung bewegt Stina Nilsson zum vorzeitigen Wechsel

Der Wechsel zum Biathlon war laut Nilsson schon länger geplant: „Ich hatte geplant, die nächsten Olympischen Spiele noch im Langlauf zu bestreiten und dann nach 2022 die Sportart zu wechseln.“. Doch aufgrund eines Rippenbruchs musste die Olympiasiegerin bis Ende November eine Pause einlegen und sagte die Tour de Ski nach der ersten Etappe vorläufig ab. In dieser Zeit gab es viel Zeit zum Nachdenken mit dem finalen Entschluss schon früher ans Gewehr zu gehen. Dass sich dieser Schritt auszahlen kann, haben bereits mehrere Athletinnen bewiesen.

Vorbild aus der eigenen Nation und Deutschland

Landsfrau Magdalena Forsberg startete ihren Werdegang ebenfalls im Langlauf, allerdings ohne nennenswerte Erfolge. Der Wechsel zum Biathlon erwies sich Nachhinein als beste Entscheidung ihrer Karriere. Mit 42 Weltcupsiegen und 6 Gesamtweltcupsiegen ist sie die erfolgreichste Biathletin der Weltcupgeschichte.

Auch aus deutscher Sicht gibt es 2 prominente Biathletinnen, die nicht von Beginn an auf die Scheiben zielten: Denise Herrmann und Kati Wilhelm. Beide konnten im Langlauf nicht die gewünschten Erfolge feiern, sodass der Sprung zum Biathlon die logische Konsequenz war. Wilhelm gehört mit 7 Olympia- und 13 WM-Medaillen zu den erfolgreichsten Teilnehmern ihrer Sportart. Herrmann geht aktuell noch auf Titeljagd und sicherte sich zuletzt 2019 bei der Weltmeisterschaft in Östersund den Sieg in der Verfolgung.

Startete ebenfalls im Langlauf – Denise Herrmann

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