Rundenwetten, Siegwetten, K.o.-Wetten: Profi-Boxen bei bwin

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Boxen, der Faustkampf Mann gegen Mann (oder inzwischen auch Frau gegen Frau), fasziniert die Menschen seit tausenden von Jahren. Belegt sind Kämpfe in Mesopotamien, dem heutigen Irak, um 5.000 vor Christus. In Ägypten wurde vor 5.000 Jahren geboxt. Und bereits vor gut 2.700 Jahren nahmen Boxer an den antiken Olympischen Spielen teil.

Das moderne Boxen entstand Anfang des 18. Jahrhunderts in England. Damals wurden erste Regeln eingeführt und mit Handschuhen gekämpft– letzteres allerdings zunächst nur im Training. Der Sport breitete sich auch auf der anderen Seite des Atlantiks aus. 1882 errang der US-Amerikaner John L. Sullivan den ersten offiziellen Weltmeister-Titel im Schwergewichtsboxen. Bei den 3. Olympischen Spielen der Neuzeit 1904 in St. Louis (USA) wurde das Boxen wieder ins Programm der größten Sportveranstaltung der Welt aufgenommen und erlebte in der Folge einen Boom. In Deutschland machte insbesondere der 1905 geborene Max Schmeling das Boxen populär. 1930 wurde er als erster und bisher einziger Deutscher Boxweltmeister im Schwergewicht. Sein erster Titelkampf gegen Jack Sharkey war das zweite sportliche Großereignis, das live im deutschen Radio übertragen wurde.

Deutsche Erfolge im sich stetig weiterentwickelnden Profiboxen – seit den 1980er Jahren küren vier große Weltverbände ihre Champions in unzähligen Gewichtsklassen – waren in der Folge dünn gesät. Während Henry Armstrong, Rocky Marciano, Floyd Patterson, Muhammad Ali, Sugar Ray Leonard, Joe Frazier, George Foreman oder Mike Tyson (um nur einige zu nennen) über Jahrzehnte die Boxsport-Fans begeisterten, blieben deutsche Faustkämpfer auf internationalem Niveau bestenfalls Nebendarsteller. Gustav „Bubi” Scholz wurde in den 1950er und 60er Jahren mehrfach Europameister im Mittel- und Halbschwergewicht. Karl Mildenberger erkämpfte sich 1964 den EM-Titel im Schwergewicht. Jürgen Blin war der insgesamt dritte und letzte Deutsche, der sich von Muhammad Ali K.o. schlagen ließ (1971). Der Halbmittelgewichtler Eckhard Dagge wurde 1976 als zweiter Deutscher Profiweltmeister, fand aber auf Grund der unattraktiven Gewichtsklasse nur mäßige Beachtung. René Weller wurde in den 1980er Jahren Europameister im Leichtgewicht und später sogar Weltmeister im unbedeutenden WAA-Verband. Mehr Aufsehen erregte der „schöne René“ außerhalb des Rings: Als Schauspieler, Kokain-Dealer und Teilnehmer an verschiedenen TV-Formaten.

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Muhammad Ali gegen George Foreman im „Rumble in the Jungle“ 1974.

Den Weg zum Revival ebnete dem deutsche Pro-Boxen im Jahr 1988 Graciano „Rocky“ Rocchigiani, der mit einem K.o.-Sieg über Vincent Boulware IBF-Weltmeister im Supermittelgewicht wurde. Rocchigiani, der sich außerhalb des Rings als Bad Boy inszenierte, sportlich aber ebenso diszipliniert wie effektiv auftrat, lieferte sich mit Boxsport-Größen wie Chris Eubank, Henry Maske und Dariusz Michalczewski begeisternde Ringschlachten. Insbesondere „Gentleman“ Maske und „Tiger“ Michalczewski waren es, die das deutsche Boxen in den 1990er Jahren zu nie dagewesener Popularität verhalfen. Axel Schulz wurde 1994 zum ebenso beliebten wie berühmten Fast-Weltmeister, als er Champion Georg Foreman in den Augen fast alle Beobachter – ausgenommen denen der Punktrichter – in Las Vegas bezwang. Deutsche Weltmeister sind seit den 1990er Jahren keine Seltenheit mehr: Ottke, Beyer, Abraham, Sturm, Brähmer und Huck sind nur einige, die in verschiedenen Verbänden und Gewichtsklassen zum jeweils besten Faustkämpfer der Welt gekürt wurden oder den Titel noch innehaben. Auch die ukrainischen Brüder Vitali und Wladimir Klitschko – das Non-Plus-Ultra im Schwergewicht, seit Lennox Lewis 2004 in Rente ging – wurden von der Mehrheit der boxbegeisterten Deutschen längst adoptiert.

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Dariusz Michalczewski gegen Graciano Rocchigiani im Millerntor-Stadion 2000.

Der Kampf bis zum Sieg – ob durch die klarste aller Entscheidungen, den Knock-Out – oder nach Punkten, ruft natürlich auch den Sportwetten-Fans auf den Plan. In welcher Runde gewinnt der bekannte K.o.-Schläger? Welcher Techniker boxt den harten Hund über zwölf lange Runden aus? In welcher Runde wird der Fight entschieden? Gibt es bereits in Runde 1 den ersten Niederschlag? Auf all diese Ereignisse – und vieles mehr – können Box-Fans bei bwin wetten. Bis zum ersten Gong im Rahmen des normalen Boxwetten-Angebots auf der bwin Website und bei den Top-Fights sogar live, also wenn die beiden Kontrahenten bereits die Fäuste schwingen und der nächste Schlag dem Kampf bereits beenden kann. Profi-Boxen und bwin Sportwetten – Adrenalin-Kick garantiert!

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