Roger Federer 2022

Roger Federer: Der Maestro zurück auf der Tennis-Bühne

Wimbledon (alle Wimbledon Wetten) vor einem Jahr: Roger Federer verliert seine Viertelfinalpartie gegen den Polen Hubert Hurkacz klar mit 3:6, 6:7, 0:6. Es war das erste Mal, dass der Schweizer in Wimbledon eine Partie ohne Satzgewinn abgeben musste. Was zu diesem Zeitpunkt noch keiner wusste: Es war der bis heute letzte Auftritt auf der großen Tennisbühne. Doch die Fans der Tennis-Legende dürfen sich nun Hoffnung auf eine Rückkehr machen. Der 40-Jährige kündigte an, beim Laver Cup wieder den Schläger in die Hand zu nehmen. Die richtige Entscheidung?

Wieder einmal zwickte das Knie und Roger Federer musste erneut unters Messer. Eine Leidensgeschichte die 2020 ihren Anfang nahm und darin resultierte, dass der Schweizer seitdem bei nur 6 Turnieren aufschlug. Nach Wimbledon 2021 ging es für den 20-fachen Grand-Slam-Champion zum 3. Mal innerhalb einen Jahres zum Doc, was angesichts des fortgeschrittenen Alters von 40 Jahren aufhorchen lässt.

Federer plant Comeback

Rücktrittsgedanken, zumindest öffentlich, gab es dennoch nicht. Vielmehr heißt es nun Comeback statt Rente. Beim prestigeträchtigen Laver Cup kehrt Federer ins Rampenlicht zurück und wird unter anderem mit Rafael Nadal und Andy Murray für Team Europe antreten. Für viele Experten ein gewagter Schritt, der mit viel Risiko verbunden ist. So äußerte sich beispielsweise Ion Tiriac, früherer Trainer von Boris Becker und selbst Grand-Slam-Sieger im Doppel kritisch zu einer möglichen Rückkehr.

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„Tennis kann man zum Spaß spielen. Was eine tolle Sache wäre. Aber Vorsicht: Es wäre schade, wenn er sich lächerlich machen würde. Ich sehe es als Gefahr an, weil er so lange nicht gespielt hat. Wenn Sie Tennis mögen, gut, aber mit 40 wettbewerbsfähig zu sein? Nein, nein.“

Roger Federer auf dem Heliped des Burj al Arab, Dubai

Für Federer selbst liegen die Gründe für eine Rückkehr beim Laver Cup auf der Hand: „Der Laver Cup ist ein guter Anfang, ich muss nicht fünf Spiele in sechs Tagen bestreiten.“ Zudem verweist der Schweizer auf seinen langjährigen Rivalen Rafael Nadal, der im Alter von 36 Jahren immer noch zu den Besten der Besten zählt und selbst mit einigen Verletzungen zu kämpfen hat: „Es ist unheimlich inspirierend, wenn sich jemand derart von gesundheitlichen Problemen zurückkämpft.“

Federer ohne Weltranglistenpunkte

Ob sich auch Federer auf die Tour zurückkämpfen kann, wird sich rund einen Monat später in Basel zeigen. Bei den Swiss Indoors, die der 4-fache Familienvater schon 10 Mal gewinnen konnte, tritt er nach 15 Monaten Pause wieder auf der ATP Tour (alle Tennis Wetten) in Erscheinung. In seiner Heimat wird der Schweizer aber noch mit einem anderen Problem konfrontiert: Erstmals seit 25 Jahren wird Federer vor einem Turnier nicht mehr im ATP Ranking geführt und zählt somit nicht zu den gesetzten Spielern. So wartet möglicherweise schon in Runde 1 ein Duell gegen die großen Namen des Sports. Ein Umstand, der sich sowohl als Fluch als auch als Segen erweisen kann. Ein frühes Ausscheiden könnte Rücktrittsgedanken hervorrufen. Ein Sieg würde jegliche Kritik verstummen lassen und uns vermutlich weitere Tennis-Jahre mit einer Legende des Sports bescheren.

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