Tua-Time in Miami: An diesen Linkshändern muss sich er messen lassen

Tua-Time in Miami: An diesen Linkshändern muss sich er messen lassen

„Euch schlagen wir doch mit links“. Der neue Running Gag im Lager der Miami Dolphins kursierte schon einige Wochen. Nun wird er auch mit Leben gefüllt: Quarterback-Hoffnung Tua Tagovailoa hat den Starter-Job von Ryan Fitzpatrick erobert und feierte beim NFL-Debüt für Miami prompt einen 31:20-Erfolg bei den LA Rams.

2 Star-Quarterbacks haben sie am South Beach schon hervorgebracht. Während Bob Griese in den 70ern zweimal die Vince Lombardi Trophy nach Miami holen konnte, hält Dan Marino alle wichtigen Franchise-Rekorde (meiste Siege, meiste Passing Yards etc.) und schaffte es ganz ohne einen Super Bowl-Ring am Finger in die Hall of Fame. Muss sich Tua Tagovailoa, den eine Verletzung womöglich den Status als Nummer 1-Pick im Draft (Joe Burrow/Cincinnati Bengals) gekostet hat, an diesen beiden Spielmachern messen lassen? Eher nicht!

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Das Besondere am College-Shootingstar aus Alabama: Er wirft seine Pässe als Rechtshänder mit der linken Hand. Eine Phänomen, das die Football-Welt einige Jahre nicht mehr gesehen hat und eine Riesen Umstellung für das Playbook. Je schneller es Head Coach Brian Flores schafft seine Offense zu spiegeln, desto eher werden die Zahlen des Rookies (92 Passing Yards, 1 Touchdown) nach oben schnellen. Die bwin Redaktion nennt die besten Linkshänder-Quarterbacks:

Ken Stabler

Der 2015 verstorbene Ken Stabler (von 1968 bis 1984 In der NFL) war nicht der allererste linkshändige Quarterback. Trotzdem leistete er durch 194 Touchdown-Pässe sowie den Super Bowl-Triumph mit den Oakland Raiders (heute Las Vegas Raiders) im Jahr 1977 entscheidende Pionier-Arbeit für nachfolgende Generationen. 3 Jahre zuvor wurde Stabler als MVP der Regular Season ausgezeichnet.

Boomer Esiason

247! Mit dieser Anzahl an Touchdown-Pässen ist Norman Julius „Boomer“ Esiason noch heute die Nummer 1 unter den Linkshänder-Quarterbacks. Den Großteil seiner NFL-Karriere verbrachte der Lefty bei den Cincinnati Bengals, wo er im 2. Jahr zum Starter befördert wurde. Später lief der 4-malige Pro Bowler auch für die New York Jets (1993 – 1995) sowie ein Jahr für die Arizona Cardinals auf.

Steve Young

Dass Steve Young gegen viele Zweifler ankämpfen musste, lag nicht allein an seinem Wurfarm. Er war bei den San Francisco 49ers lange der Backup des legendären Joe Montana (4 Super Bowls, 3 MVP-Titel). Nach sporadischen Einsätzen bekam Young durch den Abgang des Publikumsliebling im Jahr 1992 seine Chance – und nutzte sie! Im Super Bowl XXIX in Miami gegen die Los San Diego Chargers führte Young die Niners zu einem klaren 49:26-Erfolg und verewigte sich obendrein mit 6 (!) Tauchdown-Pässen in den NFL-Geschichtsbüchern.

Michael Vick

Ein Linkshänder als Nummer 1-Pick? Dieses Experiment gingen die Atlanta Falcons im NFL Draft 2001 ein, wobei sich Michael Vick eher durch spektakuläre Laufspielzüge (6.109) in die Schlagzeilen katapultierte. Ob er ohne den Skandal um die Verwicklung in illegale Hundekämpfe mitsamt einer Gefängnisstrafe (2007) mehr erreicht hätte als 4 Pro Bowl-Teilnahmen, wird bis heute diskutiert. 

Mark Brunell

Für jemanden, der beim NFL Draft komplett unter dem Radar flog und erst als 118. Pick (Green Bay Packers) vom Board gegangen war, lässt sich im Nachhinein von einer großartigen Karriere sprechen. Für die Cheasheads und 4 weitere Teams (Jaguars, Redskins, Saints, Jets) warf Mark Brunell 184 Touchdown-Pässe. Seine beste Zeit erlebte der Linkshänder in Jacksonville, als er die Liga in Passing Yards (4.367/NFL-Saison 1996) anführte und es zwischen 1996 sowie 1999 dreimal in den Pro Bowl schaffte.

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