Antonio Brown: Knapp am Worst Case-Trade vorbeigeschrammt

Antonio Brown: Knapp am Worst Case-Trade vorbeigeschrammt

Erst posierte Antonio Brown im Trikot der San Francisco 49ers. Dann wollte er zu den Raiders. Wo der vielleicht beste Wide Receiver der NFL um ein Haar gelandet wäre? Buffalo! Das Trade-Chaos um den Noch-Pittsburgher reißt nicht ab. Wir erklären, wie es nach dem geplatzten Wechsel zu den Bills weitergeht.

NFL-Fans in Deutschland sind es gewohnt, mal die Nacht zum Tag zu machen. Wer am Freitag eine Spätschicht eingelegt hatte, stieß gegen 5 Uhr auf eine Meldung mit April-Scherz-Faktor. Antonio Browns zu den Buffalo Bills? Der Star-Receiver, der mit Pittsburgh Steelers im Streit auseinander gegangen war, fiel selbst vom Glauben ab und atmete dann am Freitagmittag auf. Woran der weit fortgeschrittene Deal nach Buffalo scheiterte, ist nicht überliefert. Klar ist nur: Brown ist damit nur knapp an einem – aus seiner Sicht – Worst Case-Trade vorbeigeschrammt.

Schrecken Browns Sprüche die Top-Teams ab?

Zur ganzen Wahrheit gehört, dass sich auch beim 6-maligen Champion aus Steel City eher ungewisse Zeiten anbahnen. 3 Jahre stand mit den sogenannten Killer B’s – „Big Ben“ Roethlisberger, Le’Veon Bell und eben Antonio Brown waren in der Blütezeit ihrer Karriere – das Super Bowl-Fenster offen. In der AFC gab es für Steelers jedoch kein Vorbeikommen an den New England Patriots. Head Coach Mike Tomlin, der Pittsburgh im Jahr 2008 aller Zeiten zum letzten Tiel geführt hatte, verlor an Autorität in der Kabine.

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Im Vorjahr verpassten Pittsburgh dann sogar die Playoffs, woraus Antonio Brown seine Konsequenzen zog. Der 30-Jährige fordert einen Trade zu einem Team mit einer „Gewinner-Mentalität“. Seine Sprüche und Kritik an den ehemaligen Mitspielern sind dabei wenig förderlich, wie sich in diesen Tagen zeigt. Man darf davon ausgehen, dass Brown lieber den Helm an den Nagel hängt als sich in der Saison 2019 (alle NFL-Wetten) einem nahezu perspektivlosen Team wie Buffalo (eine Playoff-Teilnahme in den letzten 18 Jahren) anschließen.

Entscheidung wohl bis zum 17. März

Mit dem jungen Quarterback Josh Allen, der in sein 2. Jahr geht, an seiner Seite hätte er Mühe und Not haben, seine überragenden Werte (1529 Receiving Yards in den letzten 5 Spielzeiten) halbwegs zu halten. Oakland ist dagegen weiter eine Option. Da in der Free Agency auch einige dicke Fische zu holen sind, pokern andere Interessenten darauf, dass der Preis für Antonio Brown (Erstrunden-Pick + X) noch etwas fällt.

Die Zeit spielt dabei nicht umbedingt für die Steelers. Warum ein Trade aus Sicht der Franchise bis zum 17. März über die Bühne gehen muss? Ansonsten wird für Antonio Brown noch ein Roster-Bonus fällig – in Höhe von 2,5 Mio. US-Dollar.

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