NFL: Josh McDaniels ist der neue Kronprinz von New England

NFL: Josh McDaniels ist der neue Kronprinz von New England

Der Super Bowl LII ist Geschichte, aber die Football-Welt bleibt in Aufruhr. Fast zwangsläufig können daran nur die New England Patriots, diesmal in Person von Josh McDaniels, beteiligt sein. Der Offensive Coordinator der unterlegenen Finalisten ließ den bereits eingefädelten Wechsel zu den Indianapolis Colts platzen. Die bwin Redaktion beleuchtet die Hintergründe und die Folgen für beide Teams.

Ob sich McDaniels das bei seinem Chef Bill Belichick abgeguckt hat? Die bewegende und erfolgreiche Trainerkarriere des 65-Jährigen enthält auch die Episode, wie er 1999 bei den New York Jets als Nachfolger von Bill Parcells ernannt wurde und noch am gleichen Tag alles hinschmiss, um zu den Patriots zurückzukehren. Sein Schüler machte nun bereits vor der für Mittwoch geplanten Vorstellung in Indianapolis die Rolle rückwärts.

Patriots bereiten sich auf das Ende der Belichick-Ära vor

Selbst führt Josh McDaniels, der als 4-facher Familienvater 14 seiner 17 NFL-Jahre bei den Patriots in Boston verbracht hat, familiäre Gründe für den Sinneswandel an. Sportlich finden sich jedoch ebenfalls schlagkräftige Argumente. Seit geraumer Zeit gibt es Zweifel, wann und in welcher Form der hoch veranlagte, aber vom Verletzungspech verfolgte Colts-Quarterback Andrew Luck wieder auf dem Feld steht.

Josh McDaniels gilt als enger Vertrauter von Star-Quarterback Tom Brady.

In den vergangenen Jahren hatte der 42-jährige Offensive Coordinator ein halbes Dutzend Chef-Posten ausgeschlagen. Wohl wissend, dass sein einziges Engagement als Head Coach (von 2009 bis 2010 bei Denver Broncos) seinerzeit in einem Debakel endete. McDaniels wird durch seinen Wortbruch bei den Colts nicht seinen mühsam wieder aufgebauten Ruf riskieren, ohne die Aussicht auf die für ihn persönliche lukrativste Stelle von allen: Belichick-Nachfolger in New England!

Passend dazu, berichtet NFL-Insider Ian Rapoport von einem knapp 4-stündigen Gespräch mit Belichick und Teambesitzer Robert Kraft im Anschluss an die 33:41-Niederlage gegen Philadelphia. Die jüngsten Entwicklungen schließen darauf, dass der 5-malige Champion-Coach das Zepter erst im Jahr 2019 weitergibt. McDaniels ursprünglicher Vertrag wurde kurzerhand reaktiviert und gilt eben bis zum Ende der kommenden Saison (alle NFL-Wetten).

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Trainersuche: Welche Optionen die Colts noch haben

In Indianapolis herrscht derweil eine Stimmungslage zwischen Verärgerung und Nervosität. Nicht nur, dass man als einzige Franchise ohne Trainer da steht. Darüber hinaus sind auch einige Verträge des bereits von McDaniels zusammengestellten Trainerteams (wie Special Team-Coordinator Joe Judge) null und nichtig.

Welche Alternativen gibt der Markt her? Mike Vrabel, der ebenfalls zu den Favoriten zählte, unterschrieb im Januar beim Division-Rivalen Tennessee Titans. General Manager Chris Ballard wird seinen Fokus nun vermutlich auf aufstrebende Trainer aus dem College richten. Ein prädestinierter Aspirant wäre damit auch Ricky Rahne, Offensive Coordinator von Penn State.

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