NFL sucht die Football-City: Diese deutsche Stadt hat die Pole Position!

NFL sucht die Football-City: Diese deutsche Stadt hat die Pole Position!

Die NFL hat die Zielgerade der Regular Season 2021 erreicht. Wo das Hauen und Stechen um die Playoffs – vor Week 17 sind noch 18 Teams „in the hunt“ – im Normalfall alle Gesprächsthemen im Keim erstickt, wird die deutsche Football-Community zusätzlich von einem Städte-Triell in Atem gehalten. Frankfurt, München oder doch Düsseldorf – Wo steigt das erste NFL-Spiel in Deutschland? Unsere NFL-Nerds haben einen Favoriten!

Roger Goodell mag in der Football-Welt wahrlich nicht „Everybody’s Darling“ sein. Als der NFL-Commissioner 2006 das Amt von Paul Tagliabue übernommen hatte, erklärte er die Expansion der Liga umgehend zur Chefsache und schenkte uns die NFL International Series. Seit 2007 fanden 31 Spiele in London und Mexiko statt.

Dein Startvorteil: Die 100 Euro-Jokerwette!

Teams wie die Jacksonville Jaguars, in diesem Jahr zum 8. Mal in der englischen Hauptstadt zu Gast, oder die Miami Dolphins (5) sind die Dauerbrenner, die das Wembley oder neuen Fußball-Tempel in Tottenham füllen. Auch die für 2022/23 geplante Expansion nach Deutschland verspricht einen durchschlagenden Erfolg. Hier zählt die NFL inzwischen die zweitmeisten Jersey-Verkäufe als auch die zweitmeisten Fantasy Football-Spieler außerhalb der USA.

Die Vor- und Nachteile der Standorte

Eine Entscheidung über den Austragungsort wird rund um den Super Bowl LVI (alle NFL Wetten) im Februar erwartet. Klar ist: Was Roger Goodell und der für den deutschen Markt zuständige General Manager Alexander Steinforth suchen, ist kein Test-Ballon. Viel mehr soll es eine langfristige Partnerschaft mit bis zu 5-jähriger Laufzeit sein, die American Football hinter der Fußball-Bundesliga zur zweiten Kraft aufsteigen lässt. Gehen wir mal genauer auf die Standorte der NFL Deutschland Shortlist ein:

Düsseldorf (Merkur Spiel-Arena, 54.500 Plätze)

Ein Hauch von NFL-Atmosphäre wehte bereits im September durch die NRW-Landeshauptstadt, als hier der ELF Bowl vor 25.000 Zuschauern über die Bühne gegangen war. Gleichzeitig nutzten die Liga-Bosse um Patrick Esume das Event zur Wiederbelebung der Düsseldorf Rhein Fire aus der 2007 eingestellten NFL Europe. Einen besseren Zeitpunkt, um auf den Hype-Train aufzuspringen, dürfte die NFL also kaum finden.

Frankfurt (Deutsche Bank Park, 51.500 Plätze)

Aus New York nach „Mainhatten“? Beim Blick auf die imposante Skyline fühlen sich die NFL-Stars wohl glatt wie zu Hause. Zusammen mit Frankfurt Airport als wichtigsten Drehkreuz im europäischen Luftverkehr und der Football-Tradition (Frankfurt Galaxy) ließt sich die Bewerbung vom Main äußerst vielversprechend. Einzig die Kapazität des Stadions unterschreitet klar die gängigen NFL-Standards.

München (Allianz Arena, 77.000 Plätze)

Clark Hunt würde seine Kansas City Chiefs nur allzu gerne in der Münchner Arena sehen. Legt der Owner der NFL-Franchise sowie dem FC Dallas (Kooperationspartner des FC Bayern München) ein paar gute Worte bei Rodger Goodell ein, erstrahlt diese wohl bald in den Farben der amerikanischen Flagge. Der kleinere Flughafen wird durch eine höhere Kapazität im Stadion sowie einem Luxus-Kabinentrakt (4 Räume) ausgeglichen.

Fazit: Die NFL handelt, wie es sich für die umsatzstärkste Liga der Welt gehört. Egal ob am Ende die Chiefs oder die New England Patriots auf deutschem Boden landen, wäre München die logische Wahl. Eine Football-Party mit 77.000 Fans können selbst in den USA nur 4 Arenen (Dallas, Green Bay, Washington, New York) bieten.

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