Rodgers & Love: Green Bay Packers heizen Déjà-vu-Szenario an!

Rodgers & Love: Green Bay Packers heizen Déjà-vu-Szenario an!

Im ersten virtuellen NFL Draft der Football-Historie sorgten die Green Bay Packers in der Nacht von Freitag auf Samstag für den Wow-Moment. Als alle Welt nach dem Trade-Alert rätselte, mit welcher Receiver-Waffe Aaron Rodgers einen neuen Anlauf auf den Super Bowl starten wird, zog die Franchise stattdessen seinen (mittelfristigen) Nachfolger aus dem Hut. Droht nun ein unrühmliches Generationswechsel-Szenario wie einst zwischen 2005 und 2008?

20:37! Der Aufprall nach dem zerplatzten Traum war im ersten Moment hart. Doch es gab eine nicht minder große Zahl von NFL-Experten, die den Green Bay Packers nach dem verlorenen NFC Championship Game in San Francisco glänzende Zukunftsperspektiven ausstellten. Die Rookie-Klasse? Schlüpfte schnell in ihre Rolle und hat angesichts von Darnell Savage und Elgton Jenkins die Erwartungen eher übertroffen. Der neue und ebenso blutjunge Head Coach? Matt LaFleur (40) startete mit einem 13-3-Rekord so gut wie kein Trainer vor ihm. Und Star-Quarterback Aaron Rodgers? Vielleicht nur einen weiteren Top-Receiver vom 2. Ring entfernt…

Jordan Love: Mr. Boom oder Bust-Pick

Äußerst praktisch, wenn genau dann der tiefste und beste Jahrgang an Passempfängern des letzten Jahrzehnts in den NFL Draft (alle NFL Draft Wett-Specials) gespült wird. Zwischen dem 12. und dem 26. Pick gingen 6 (!) Receiver vom Board. Die Denver Broncos (Jerry Jeudy), die nun in Las Vegas beheimateten Raiders (Henry Ruggs III) oder Division-Rivale Minnesota Vikings (Justin Jefferson) – sie alle haben ihre Needs bereits abgedeckt. Nicht so die Packers.

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In den folgenden Tagen ging die Verwunderung weiter. Munter gingen K. J. Hamler, Denzel Mims und Co, die auch bei einem Uptrade in Runde 2 als Steal durchgegangen wären, vom Board. Vom neuen Tight End Josiah Deguara (#94) einmal abgesehen, hat das Front Office um Ryan Gutekunst ihrem Spielmacher den Wunsch nach einer 2. Anspielstation im Grunde konsequent verweigert hat. Ob Jordan Love den nächsten Super Bowl-Run des Teams anführen wird? Wer im Vorfeld des NFL Draft die Medienberichte über den Quarterback aus Utah verfolgt hat, zeichnet von ihm das Bild eines Boom oder Pust-Picks.

Rodgers vs. Favre: Verletzte Eitelkeiten

Brett Favre (hier rechts neben Rodgers) trat 2008 zurück, um anschließend noch bei den New York Jets und den Minnesota Vikings anzuheuern.

Indem Green Bay für Love sogar noch hochtradete, unterschätzt die Franchise die Eitelkeit eines Superstars und setzt womöglich ein Szenario in Gang, das es hier so ähnlich schon einmal gegeben hat. Sprung ins Jahr 2005: An vergleichbarer Position (24. Pick) griffen die Cheeseheads seinerzeit bei Aaron Rodgers zu, um ihn hinter Brett Favre zum Starter aufzubauen. Ein Schüler-Lehrer-Beziehung entwickelte sich freilich nicht. Weniger noch: Im bitterkalten Wisconsin herrschte zwischen dem künftigen und aktuellen Hall of Famer („In meinem Vertrag steht nichts davon, dass ich Aaron Rodgers vorbereiten muss“) eine ständige Eiszeit.

Ob Rodgers nun ähnlich reagieret wie Favre? Erst in drei bis vier Jahren wird sich zeigen, ob dieser frühe QB-Pick sein Risiko wert war und der Generationswechsel diesmal ohne zerbrochenes Porzellan über die Bühne geht. Ein Foto von A-Rod im Trikot eines anderen Teams, schon gar nicht in dem der Vikings, mag sich in Green Bay niemand vorstellen.

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