Patriots vs. Falcons: Wenig Super Bowl-Flair - viel Feuerwerk! 

Patriots vs. Falcons: Wenig Super Bowl-Flair – viel Feuerwerk! 

Es ist ohne Frage America’s Game of the Week, die Neuauflage des wohl dramatischsten Super Bowls aller Zeiten, wofür in den US-Medien neue Superlativen kreiert wurden, um Spannung und Revanche-Faktor zu messen. Schauplatz: Foxborough, New England! Vor dem Duell Patriots vs. Falcons am Montag (Kick-off nach deutscher Zeit: 2:30 Uhr) schauen wir genau auf die Entwicklung beider Teams seit dem Endspiel vor 259 Tagen.

Atlanta: Führungsängste und Jones’ Formtief

Mit Ausnahme des Banners unter dem Stadiondach erinnert im Vorfeld nicht allzu viel an die magische Nacht von Houston. Als der 5 malige-Champion dieses zur Eröffnung der neuen NFL-Saison 2017 im September feierlich enthüllt hatte, zeigte die Anzeigetafel den Spielstand 3:28 an. Eine Botschaft mit süß-sauren Grüßen nach Atlanta. Dort, wo man immer noch dem verpassten Titel samt einer 25 Punkte Führung hinterher trauert. „Wir können das Duell nicht wiederholen und es ungeschehen machen“, sagt Falcons-Coach Dan Quinn. Hier gibt es noch mal die Highlights vom Super Bowl LI Patriots vs. Falcons:

Ob die Patriots auch am Montag auf derartige Psychospielchen zurückgreifen? Ein Trainer-Fuchs wie Bill Belichick wühlt ja gerne mal tiefer in der Trickkiste herum. Diesmal scheint das aber gar nicht nötig zu sein. Auch so wurden die Falcons von ihrem chronischen Verlierer-Image wieder eingeholt. Zunächst mit 3 Siegen in die neue Spielzeit gestartet, kassierte das Team durch ein Fumble gegen die Buffalo Bills eine unnötige 17:23-Niederlage.

Anschließend setzte die Franchise aus der Olympiastadt von 1996 im Miami-Spiel (17:20) einen 17:0-Pausenvorsprung in den Sand. So reicht die 3:2-Bilanz nur zu Rang 3 in der NFC South. Wo liegen die Probleme? Quarterback Matt Ryan führt weiterhin eine sehr effektive Offense. Allerdings stehen den 6 Touchdown-Pässen ebenso viele Interceptions gegenüber. Zur Erinnerung: Während seiner MVP-Saison wurden nur ganze 7 Pässe abgefangen.

New England: Brady muss Defense-Probleme ausgleichen

Vor allem aber, ist es „Matty Ice“ bislang nicht gelungen, seine größte Waffe scharf zu stellen. Star-Receiver Julio Jones wartet nach 5 Wochen noch immer auf seinen ersten Touchdown. In diesem Zusammenhang zeigt sich, welchen großen Anteil Offensive Coordinator Kyle Shanahan, der sich seit Saisonbeginn als Head Coach bei den kriselnden San Francisco 49ers versucht, am Erfolg der Vorsaison hatte. Trotzdem sehen unsere Buchmacher die Falcons als ersten Anwärter in ihrer Division – Quote 2.60.

Bei den Gastgebern aus Boston von einer Krise zu sprechen, erfordert schon Mut. Streng genommen blieben Tom Brady und Co. (4 Siege/2 Niederlagen) etwas hinter den Erwartungen der Experten zurück. Bis auf die Kansas City Chiefs gewann jedoch kein NFC-Team mehr Spiele als die Pats. Den Ausfall seiner Lieblingsanspielstation Julian Edelman konnte der Spielmacher in gewohnter Next-Man-Up-Mentalität kompensieren und Brandin Cooks in seine pfeilschnelle Pass-Offense einbinden. Der Neuzugang von den New Orleans Saints sorgte bislang für 472 Yards Raumgewinn.

Überraschend drückt stattdessen in der Defensive Line der Schuh. Nach der zweiten Niederlage gegen Carolina (30:33) wirkt die Abstimmung in der Secondary zwar verbessert. Unter dem Strich lässt New England durchschnittlich 26,5 Punkte und über 300 Yards Raumgewinn zu – alarmierende Zahlen für die Mission Super Bowl!

Prognose und Wett-Empfehlungen

Fast alles deutet im Duell Patriots vs. Falcons auf ein erneutes Touchdown-Feuerwerk hin. Der größte Unterschied zum Matchup im Super Bowl (34:28 nach Verlängerung) stellt Rob Gronkowski da. Auch dank des damals verletzten „Gronk“ kann Brady derzeit die Defense-Probleme wettmachen. Selbst in Doppeldeckung ist gegen diese Tight End-Maschine (4 Touchdowns) oft kein Kraut gewachsen.

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Es bietet sich eine Wette auf einen höheren Gesamtscore als 56,5 Punkte an – Quote 1.91! Auf Seiten der Falcons dürfte Ryan gegen den bislang wenig druckvollen Pass-Rush der Gastgeber die Zeit haben, auch längere Pässe an den Mann zu bringen. Mit Stephon Gilmore und Eric Rowe fehlen New England gleich 2 Cornerbacks, die Atlantas Julio Jones abdecken. Beendet der 28-Jährige sein Formtief, sind 3 Touchdowns oder mehr (Quote: 1.85) wahrscheinlich.

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