Wild Wild NFC West: Darum erreichen hier 3 Teams die Playoffs

Wild Wild NFC West: Darum erreichen hier 3 Teams die Playoffs

27 Siege in 46 Spielen und kein Team unter 5 Siegen sowie einer negativen Punkte-Differenz: Eine Division hält die NFL in Atem wie keine andere. Ob in der NFC West am Ende die LA Rams, die Seattle Seahawks, die Arizona Cardinals oder doch noch die verletzungsgeplagten San Francisco 49ers das Rennen machen, darüber wagt auch die bwin Redaktion keine Prognose. Dafür aber, dass nur die NFC West 3 Playoff-Teilnehmer stellen wird.

LA Rams (8-4)

Dank der jüngsten beiden Siege über Arizona und Seattle sind die LA Rams stehen die Rams erstmals an der Spitze der NFC West und haben den Division-Sieg sogar in der eigenen Hand. Vieles hängt vom Verlauf des Rückspiels im Century Field (27. Dezember) ab. Ob Jared Goff dem Druck in Do or Die-Games endlich gewachsen sein wird? Viele Experten kanzeln den Nummer 1-Pick aus dem NFL-Draft 2016 als Wundertüte oder System-Quarterback ab.

Umgekehrt spricht das auch für die Arbeit von Sean McVay, aus weniger Talent (dauerhaft) mehr herauszuholen, obwohl es in der NFC West von offensiven Masterminds (Kyle Shanahan, Kliff Kingsburg) nur so wimmelt. Kaum jemand zweifelt daran, dass er auch sein 4. Jahr als Rams-Coach wieder mit einem positiven Record abschließt. Von 60 Spielen seit seinem Amtsantritt 2017 gewann der 34-Jährige nicht weniger als 41. Nicht zuletzt die Defense um Kraftpaket Aaron Donald sowie dem Cornerback-Duo Jalen Ramsey und Darious Williams machen die Kalifornier zu einem legitimen Playoff-Anwärter.

Restliche Gegner: New England Patriots (H), New York Jets (H), Seattle Seahawks (A), Arizona Cardinals (A)

Seattle Seahawks (8-4)

„Let Russ cook.“ Es ist ein Social Media-Schlachtruf der eigenen Fanbase, der die bisherige Saison der Seahawks treffend zusammenfasst. Ausgestattet mit neuen Freiheiten zerlegte Russell Wilson in den ersten 5 Wochen alles was sich dem Super Bowl-Sieger von 2013 in den Weg stellte. In Zahlen ausgedrückt: 5 Siege und satte 33,8 Punkte pro Spiel. Dass der Quarterback anders als zu Zeiten der Legion of Boom keine Defense mehr im Rücken hat, die ihn an mittelmäßigen Abenden rettet, dämmerte schon während der siegreichen Shoutouts.

Erstmals rächte es sich dann bei der 34:37-Auswärtsniederlage in Arizona. Seattle reagierte mit der Verpflichtung Carlos Dunlap (Cincinnati Bengals). Auch wenn Wilson und Co. seit Week 7 keine positive Bilanz mehr aufweist, konnte der 2-fache Pro Bowler (3 Sacks) dem stumpfen Pass Rush Auftrieb verleihen. Diese Fortschritte sollten sich insbesondere in den kommenden 2 Wochen (alle NFL Wetten) bezahlt machen, wo die Seahawks ausnahmslos auf Gegner mit negativer Bilanz treffen.

Restliche Gegner: New York Jets (H), Washington Football Team (A), LA Rams (H), San Francisco 49ers (A)

Arizona Cardinals (6-6)

Kyler Murray: Ein Magier in der Pocket, aber schon reif genug für die Playoffs?

Mithilfe eines der dynamischsten Offensive Schemes der NFL hat das in Glendale beheimatete Team bereits jetzt einen Sieg mehr auf dem Konto als in der gesamten Vorsaison. Stand jetzt reicht Arizonas Bilanz für einen Wildcard-Spot. Wer die spektakulären Siege gegen Seattle (37:24) oder Buffalo (32:30) inklusive Hail Mary gesehen hat, vergisst schnell, dass hier ein 23-jähriger Spielmacher sowie ein Head Coach mit nicht einmal 2 ganzen Jahren NFL-Erfahrung die Fäden ziehen.

Just diese fehlende Erfahrung lassen Zweifel an der Playoff-tauglichkeit aufkommen. In der 2. Saisonhälfte gingen auch deshalb 4 von 5 Spielen verloren, weil Kyler Murray in Drives am Ende eines Spiel dazu neigt, zu schnell zu viel zu riskieren. Dazu kommen ligaweit die meisten Strafen (90 Flaggen für 705 Yards Raumverlust). Die San Francisco 49ers rückten bis auf einen Sieg an die Cardinals heran. Pikant: Der Division-Rivale wird im Zuge der strengen Corona-Auflagen in der eigenen Stadt seine Heimspiele künftig in Arizona austragen.

Restliche Gegner: New York Giants (A), Philadelphia Eagles (H), San Francisco 49er (H), LA Rams (A)

San Francisco 49ers (5-6)

Dee Ford, Nick Bosa, George Kittle und, und, und… Wo könnten die Goldhelme nur ohne ein mit Pro Bowl-Kaliber gefülltes Lazarett stehen? Entsprechend lässt sich die 5-6-Bilanz bei der aktuellen Personallage als mehr als nur Schadensbegrenzung werten. In jeder der 7 anderen Divisionen wäre ein Team damit übrigens nicht Schlusslicht. Diverse Portale beziffern die Playoff-Chancen der auch hierzulande populären Franchise nach dem jüngsten 23:20-Erfolg bei den LA Rams zwischen 20 und 25%.

Neben dem Tie-Breaker gegenüber dem Division-Rivalen nährt auch ein verfrühtes Kittle-Comeback die Hoffnung auf einen starken Endspurt. Mit dem Tight End bekommt Backup-Quarterback Nick Mullens eine zuverlässige Anspielstation, die nach einem Catch oft viele Extra-Yards rausholt.

Restliche Gegner: Washington Football Team (H), Dallas Cowboys (A), Arizona Cardinals (A), Seattle Seahawks (H)

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