NBA: Paul George zu OKC - am Ende lachen die Lakers

NBA: Paul George zu OKC – am Ende lachen die Lakers

Die vielleicht heißeste Trade-Aktie in der NBA ist vom Markt. Die Oklahoma City Thunder gewinnen das Tauziehen um Paul George. Damit gehen der entthronte Champion Cleveland und Boston leer aus. So überraschend der Wechsel zu OKC kommt, so schnell könnte der 4-malige All-Star wieder den Abflug machen. Die bwin-Redaktion erklärt die Hintergründe des Trades:

Sommerloch im amerikanischen Basketball? Denkste! Nach Chris Paul (Houston Rockets) und Jimmy Butler (Minnesota Timberwolves) sorgt Paul George für den 3. spektakulären Wechsel innerhalb weniger Tage. OKC schickt dafür mit Victor Oladipo einen soliden Scorer sowie Domantas Sabonis zu den Indiana Pacers. In Oklahoma trifft der 27-Jährige auf Russell Westbrook – den frisch gebackenen MVP der abgelaufenen NBA-Saison.

Westbrook & George: Traumduo auf Zeit

Sage und schreibe 42 Triple-Doubles legte der Spielmacher auf, trug sein Team als Alleinunterhalter in die Playoffs. In der 2. Runde war die RWO-Show nach einer packenden Serie gegen die Rockets (2:4) beendet. In der Eastern Conference reichte den Pacers ein Paul George in Bestform (23,7 Punkte im Schnitt) nicht, um gegen die Cavaliers zu bestehen.

Westbrook und George zusammen: Ein Team von solchem Kaliber muss man selbst im übermächtigen Basketball-Westen fürchten! Viel spricht dafür, dass die beiden Stars in der neuen Spielzeit (ab Oktober) schnell miteinander harmonieren. Die entscheidende Frage lautet eher: Tanzen die beiden länger als einen Sommer? Im nächsten Jahr wird der Small Forward zum Free Agent – spätestens dann jagt ihn die halbe Liga.

Celtics pokern hoch und ziehen den Kürzeren

Paul George sieht OKC offenbar als viel versprechende Durchgangsstation an. Hinter halb vorgehaltener Hand ist in Los Angeles bereits von einer festen Absprache zwischen den Lakers und dem gebürtigen Kalifornier die Rede. Unter NBA-Legende Magic Johnson hat der 16-malige Meister den Neuaufbau des Teams eingeleitet.

2018 wäre wohl genug Cap Space verfügbar, um den mit € 19,5 Mio. dotierten Vertrag des 22-Jährigen noch kräftig aufzustocken. Mit dem an 2. Stelle gedrafteten Lonzo Ball, der zu den hoffnungsvollsten Talenten der letzten Jahre gehört, als Point Guard an seiner Seite soll George die LA Lakers zu altem Glanz führen.

Verwunderlich ist, warum Indiana bei diesem wohl durchdachten Plan mitmacht. Niemand stärkt gerne – in dem Fall Boston – einen direkten Konkurrenten. Die Celtics hatten für George ein Paket aus 3 Erstrundenpicks plus Jae Crowder geschnürt. Ein Angebot, das man unter normalen Gesichtspunkten fast nicht ablehnen konnte. Die Pacers taten es am Ende doch und machen damit die Lakers zum eigentlichen Gewinner dieses Trades.

Triple-Double-Maschine Russell Westbrook bekommt prominente Verstärkung.

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