Mayweather vs. McGregor: Ein ultimativer Vergleich zum Multi-Millionen-Schlager

Mayweather vs. McGregor: Ein ultimativer Vergleich zum Multi-Millionen-Schlager

Nach monatelangen Verhandlungen steht der Termin für den vielleicht ungewöhnlichsten Boxwelt, den die Boxwelt jemals gesehen hat. Der langjährige Weltmeister Floyd Mayweather, eigentlich seit 2 Jahren im Ruhestand, steigt am 27. August gegen Conor McGregor wieder in den Ring. Schauplatz ist die US-Glitzermetropole Las Vegas. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu Mayweather vs. McGregor.

Wenige Tage vor dem Kampf sind viele Box-Fans im Wett-Fieber. In diesem Artikel legen wir euch zusätzlich die besten der insgesamt 30 Spezialwetten ans Herz. Die relevantesten Daten und Vergleiche liefert die folgende Infografik:

Was macht diesen Kampf besonders?

2 Superstars aus 2 recht unterschiedlichen Kampfsportarten treffen aufeinander. Floyd Mayweather Jr. war über Jahre der bester Boxer auf dem Planeten und blieb bis zu seinem letzten Kampf gegen Andre Berto am 12. September 2015 ungeschlagen. Der Linksausleger vereinigte die WM-Titel der Verbände WBC, WBA und IBF. McGregor ist im UFC-Oktagon zu Hause. Beim Mixed Martial Arts (MMA) werden verschiedene Kampfsportarten wie Kickboxen oder Karate kombiniert. Nun tauscht er den Käfig gegen einen normalen Boxring.

Welche Rekorde sind möglich?

Finanziell sprengt Mayweather vs. McGregor alle bisherigen Bestmarken. Wer Mayweather – Spitzname „Money“ – kennt, der weiß, welche Summen nötig sind, damit er überhaupt über ein Comeback nachdenkt. Addiert man die astronomischen Kampfbörsen der beiden Boxer kommt man auf rund $ 180 – in Worten Einhundertachtzig – Mio. In Sachen Umsatz löst der Mega-Fight in Las Vegas den Jahrhundertkampf zwischen Floyd Mayweather und Manny Pacquiao ($ 400 Mio.) ab. Selbst der Bruch der Millarden-Schallmauer scheint möglich. Der sportliche Wert steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Wie sehen die Bilanzen von Maywether und McGregor aus?

Conor McGregor nimmt den Kampf als aktueller Weltmeister im Leichtgewicht auf. Mit 21 Siegen in 24 Kämpfen eroberte „The Notorious“ aus Irland die UFC im Sturm. Doch das reicht bei weitem nicht, um gegen die Bilanz eines Floyd Mayweather anzustinken. 49 Siege, davon 26 durch K.o. und keine Niederlage sprechen Bände. Erringt der 40-Jährige nun seinen 50. Erfolg überholt er den legendären Rocky Marciano.

Welche Chancen hat McGregor in einem reinen Boxkampf?

Als die Idee für den Mayweather vs. McGregor-Kampf vor etwa 2 Jahren aufkam, hielten viele Boxexperten es für einen schlechten Witz. Die meisten tun es noch heute. Denn die Siegchancen von Conor McGregor tendieren gen Null. Im Oktogon sehe das freilich etwas anders aus. Doch die Regeln in einem normalen Boxring über 12 Runden berauben ihm seiner sämtlichen Stärken. Selbst der deutliche Altersunterschied ändert daran nicht viel. Bei unseren Bookies notiert ein Sieg des 12 Jahre älteren Mayweather bei einer Quote von 1.27. McGregor ist mit 3.60 klarer Underdog.

Was sagen die Daten und Schlagstatistiken der Grafik aus?

Mayweather liegt fast überall vorn – doch auch hier wird es kompliziert! In der UFC dauern die Runden (5 statt 3 Minuten) länger, dafür ist der Kampf insgesamt kürzer. Ein interessanter Fakt: Mit 5,8 erfolgreichen Schlägen pro Minute kann McGregor in dieser Statistik mithalten, weil der bärtige Ire zu den besten Faustkämpfern unter den MMA-Fightern zählt. Ein, wenn auch, kleiner Nachteil für den Favoriten ist die Auslage. Die Mehrheit der Rechtsausleger (siehe Grafik) vermied zumindest einen K.o. gegen Mayweather.

Wie lange könnte der Kampf am Ende dauern?

Den letzten Knockout-Erfolg schaffte Floyd Mayweather im September 2011 gegen Victor Ortiz. Ein Kampf über die volle Distanz (Quote: 2.75) im August wäre eine faustdicke Überraschung. Freddy Roach, mehrfach als bester Boxtrainer der Welt ausgezeichnet, prophezeit: „Ich glaube, dass Mayweather nicht eine Runde verliert.“ Der einzige logische Ansatz für Conor McGregor dürfte darin bestehen, seinen Gegner innerhalb der ersten beiden Runden zu überrumpeln. Selbst wenn ihm Wirkungstreffer gelingen, bleibt der „Moneymaker“ ein (zu) großer Stratege, um sich aus der Ruhe bringen zu lassen. Unser Tipp: Mayweather siegt zwischen Runde 4 und 6 – Quote: 5.50!

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