Martin Fourcade: Einer der erfolgreichsten Biathleten sagt au revoir

Martin Fourcade: Einer der erfolgreichsten Biathleten sagt au revoir

Martin Fourcade tritt von der großen Bühne ab. Damit verabschiedet sich eine Persönlichkeit, die der Popularität des Sports enorm gut getan hat und das nicht nur aufgrund seiner dominanten Leistungen in der Loipe. Durch seinen Triumph beim letzten Weltcup-Rennen in Finnland schließt sich für den 31-Jährigen ein Kreis. Wir blicken zurück auf die Karriere einer absoluten Biathlon-Legende.

5-maliger Olympiasieger, 13-facher Weltmeister und ein Dauerabonnement auf den Gesamtweltcup-Sieg. Selten war ein Athlet in einer Sportart so dominant, wie Martin Fourcade im Biathlon. Dabei fand er im Vergleich zu anderen Athleten verhältnismäßig spät zu seiner Sportbestimmung. Als 14-Jähriger folgte er seinem Bruder Simon und schnallte sich zusätzlich zu den Skiern noch das Gewehr auf den Rücken. Doch bereits 2 Jahre später wäre es möglicherweise gar nicht mehr zu solch einer großartigen Karriere gekommen. Laut seiner Biografie stand er mit 16 Jahren vor großen Motivationsproblemen, insbesondere im Hinblick auf die verpasste Jugend.

Fourcade bricht einen Rekord nach dem anderen

Dennoch hielt Fourcade den ganzen Problemen stand und startete mit 19 erstmals im Weltcup. Platz 61 im Sprint – nicht ganz so spektakulär, wie von einem späteren Weltstar vielleicht zu erwarten. Der endgültige Durchbruch gelang 2010 mit der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Vancouver. Die folgenden Weltmeistertitel und Gesamtweltcup-Erfolge erschienen bei Fourcade spielend leicht. Von 2012 bis 2018 gewann er die große Kristallkugel 7 Mal in Serie und pulverisierte in dieser Zeit einen Rekord nach dem anderen. 1322 Weltcuppunkte und 22 Podiumsplatzierungen in einer Saison (2016/17), 26 Erfolge in den Disziplinwertungen und 4 Goldmedaillen bei einer Weltmeisterschaft sind nur einige seiner Bestmarken, welche wohl für einen sehr langen Zeitraum bestehen bleiben werden.

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Mit seinem Auftritt bei der letzten Weltcup-Station schließt sich für Fourcade ein Kreis. Exakt 10 Jahre nach seinem ersten Weltcup-Sieg in Kontiolahti kehrt der Franzose zu seinem Abschiedsrennen nach Finnland zurück und beendet seine Karriere, wie es sich für einen großen Sportsmann gehört. Durch seinen Sieg auf der 12,5 Kilometer langen Strecke fährt er seinen 79. Weltcup-Erfolg ein – Platz 2 in den Geschichtsbüchern. Nur Ole Einar Björndalen (94) gewann noch häufiger.

10 Jahre nach seinem ersten Weltcup-Erfolg gewinnt er auch sein letztes Rennen in Kontiolahti – Martin Fourcade

Auch Kaisa Mäkäräinen tritt ab

Im ganzen Trubel um Fourcade geht der Abschied einer weiteren Biathletin fast unter. Neben dem Franzosen war das Rennen in Kontiolahti auch für die Finnin Kaisa Mäkäräinen das letzte ihrer Karriere. Die 37-Jährige steht mit 3 Gesamtweltcup-Siegen hinter Magdalena Forsberg auf Rang 2 der ewigen Rangliste, musste aber in den letzten Jahren vielen anderen Athletinnen den Vortritt lassen.

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