King Lewis VII vs. Red Baron - wer wo besser ist!

King Lewis VII vs. Red Baron – wer wo besser ist!

Am 8. Februar diesen Jahres lief folgende Schlagzeile über die News-Ticker: Lewis Hamilton verlängert bei Mercedes! Für den Großteil in der PS-Königsklasse kam diese Meldung der Entscheidung um die Weltmeisterschaft 2021 gleich. Der beste Racer sitzt weiterhin im schnellsten Auto. Selbst diejenigen, die sich in einer Formel 1-Saison auf die Highlights in Monaco oder Silverstone beschränken, haben begriffen, dass diese Kombination im Grunde unantastbar ist. Krönt sich Hamilton durch diesen 8. Titel zum GOAT oder hat er diesen Status vielleicht schon jetzt inne?

GOAT hat sich als englische Abkürzung für Greatest of all Time im Sprachgebrauch etabliert. Diskutiert wird die GOAT-Frage anno 2021 in diversen Sportarten. Im Fußball zwischen Lionel Messi und Cristiano Ronaldo. Auf den Tennisplätzen dieser Welt tobt der Dreikampf. Und in der Formel 1? Hamilton oder Schumacher? Wer diesen Sport in den späten 80er-Jahren erleben durfte, würde mit Ayrton Senna antworten!

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Dass auch der zum 2. Mal als britische Sportpersönlichkeit des Jahres ausgezeichnete Mercedes-Star zu letzterem aufsieht, verrät sein Helm-Design. Sich nun auf einen aus diesem Trio festzulegen, fällt bedeutend schwerer als in allen Sportarten. Formel 1 bedeutet schließlich die Vermischung aus Mensch und Maschine. Selbst die große King Lewis-Fangemeinde wird nicht leugnen, dass Faktor Nummer 2 seit dessem ersten WM-Titel (2007 im McLaren) eher größer als kleiner geworden ist.

Seit dem 4. WM-Titel im Gleichschritt

Ob der Brite auch zu Schumi-Zeiten ohne künstliche DRS-Überholhilfe und den inzwischen verbotenen Motoren-Modus im Qualifying so dominiert hätte? Umgekehrt fand sich der „Rote Baron“ bei seinem Formel 1-Comeback im Alter von 40 Jahren plötzlich in einem Cockpit wieder, in dem ein Lenkrad doppelt so viele Knöpfe hat als ein Hemd hat.

Effektiv waren beide nur zwischen 2010 und 2012 zusammen in der Königsklasse aktiv, als Michael Schumacher im Silberpfeil nur einmal auf das Podium fuhr, aber dafür nicht zu unterschätzende Entwicklungshilfe leistete. Ab 2014 holte sein Nachfolger dann nahezu das Maximum aus dem Mercedes-V6-Hybrid heraus: 5 Titel in 7 Jahren und im Schnitt fast alle 2 Rennen ein Sieg.

Wie die Grafik zeigt, verläuft die Alterskurve zwischen Hamilton und Schumacher seit dem 4. Titel exakt gleich. Zahlreiche Bestmarken – unter anderem die für meiste Siege, Podestplätze oder Führungskilometer im Rennen – wechselten in besagter Zeitspanne ihren Besitzer. Insofern es wie das Qualifying nicht schon in seinem Naturell lag, hat sich Hamilton perfekt an die Gegebenheiten der Hybrid-Ära mitsamt dem höheren Anteil an Straßenkursen angepasst – Stichwort Reifen-Management!

Das Mercedes-Comeback half nur Hamilton

„Er fühlt seine Reifen als wären es seine Füße“, sagt Gerhard Berger, ein ehemaliger Schumi-Teamkollege bei Ferrari, über den 36-Jährigen. Ob er noch so lange in der Formel 1 sein wird, um die übrigen Rekorde zu knacken? In puncto Schnellste Rennrunde (77:53) sowie Hattricks (22:18) behält die deutsche Legende weiterhin die Nase vorne. Vom 2019 wieder eingeführten Extrapunkt für die Schnellste Runde hätte Michael Schumacher seinerzeit maßgeblich profitiert.

Rückblickend lässt sich außerdem feststellen bzw. bestätigen, warum viele Fans sein Comeback als überflüssig bezeichnen. Die 58 sieglosen Grand Prix im damals noch unterlegenen Silberpfeil herausgerechnet, steigt seine Sieg-Quote von 30 auf 40%. Derweil kommt die Maschine Mensch in der Maschine Mercedes (Telegraph) auf 47%. Im letzten Teil der Grafik nähern wir uns dem Vergleich der beiden Ausnahmefahrer von einer anderen Seite an.

Was folgt in der Gunst eines jeden Formel 1-Piloten direkt hinter dem WM-Pokal? Na klar: Siege auf den Pisten, die untrennbar mit der Königsklasse im Motorsport verbunden sind und – vom königlichen Park in Monza einmal abgesehen – nicht alleine durch bloße Motorenpower gewonnen werden. Silverstone ist mittlerweile fest in Hamiltons Hand. 2018 zog der 36-Jährige durch seinen fünften Sieg im Ferrari-Land mit Schumi gleich. Der Deutsche bezeichnete stets die belgische Ardennen-Achterbahn als sein Wohnzimmer. Nach 1992 und 1995 (mit Bennetton) ließ er weitere vier Siege im Ferrari-Cockpit folgen. Zumindest jene Bestmarken in Spa sowie Monaco kann Hamilton ohne eine erneute Vertragsverlängerung nicht mehr pulverisieren.

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