Höllenritt trifft Hollywood: Warum der Monaco-GP seinen Glanz nicht verliert

Höllenritt trifft Hollywood: Warum der Monaco-GP seinen Glanz nicht verliert

Fragt man einen Formel 1-Fahrer, welches Rennen er in seiner Karriere um jeden Preis einmal gewinnen muss, gibt es nur eine Antwort: Monaco! Kein Rennen gehört länger zum F1-Kalender. Kein Rennen verkörpert mehr Glanz und Glamour als der Monaco-GP. Es fällt schwer, dem Drang nach weiteren Superlativen zu widerstehen.

Schon lange bevor am Sonntag die 65. Auflage des Monaco-Grand Prix über die Bühne geht, herrscht großer Trubel. Die mühsamen Aufbauarbeiten für die Strecke mitten in Monte Carlo laufen auf Hochtouren. Unsere Infografik bringt Motorsport-Einsteigern den Mythos Monaco näher. Dazu haben wir interessante Fun-Facts herausgesucht, die selbst eingefleischte Fans aus dem Sessel hauen:

Hamiltons Heimspiel vor der eigenen Haustür

Vor allem die Elite im Fahrerlager zieht es auch privat ins Zauberlicht der Côte d’Azur. Lewis Hamilton ist ebenso Wahlmonegasse wie sein Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas. Ein 6-stelliger Kontostand dient als Eintrittskarte ins Zocker- und Steuerparadies. Seit Kindesbeinen nennt der letztjährige Weltmeister den Fürstenstaat sein zu Hause.

„Monaco ist das Juwel in der Krone der Formel 1“, schwärmt Jenson Button. Als McLaren ihn im Vorjahr als Ersatzfahrer für Fernando Alonso anheuerte, zögerte der Brite keine Sekunde. Der Spanier ging lieber beim ebenso prestigeträchtigen Indy500 an den Start. Es gibt nicht viele Dinge, wofür ein Fahrer den Monaco-GP, den der tödlich verunglückte Rekordsieger Ayrton Senna als sein Wohnzimmer bezeichnete, freiwillig sausen lässt.

Red Bull Racing feiert weltmeisterlich

Denn in Monaco geben sich Stars und Sternchen aus allen Ländern die Klinke in die Hand. Hauptsammelpunkt ist der luxuriöse Hafen. Wer hier vor Anker geht, muss normalerweise „nur“ mehrere tausend Euro investieren. Doch am Rennwochenende hängt das Fürstentum selbst Italien ab und mutiert mit € 50.000 zum teuersten Anlegeplatz der ganzen Welt. Zumindest ein Ticket für die Tribüne ist inklusive.

Wenn das erste Training traditionell am Donnerstag beginnt, feiern die Schönen und Reichen natürlich auf ihren Yachten. Sonnenschein setzt die Spielzeuge der Millionäre perfekt in Szene. Der Champagner fließt in Strömen – nahezu alle Klischees werden bedient.

Schließlich geht es in Monaco auch um einen inoffiziellen Titel: Weltmeister im Feiern! Heißer Anwärter darauf ist einmal mehr Red Bull Racing. Zwischen den Yachten wartet der österreichische Rennstall mit seiner „Energy Station“ auf. Der 3-stöckige Hospitality-Bereich auf einer schwimmenden Insel ist ein ganz besonderer Hingucker.

Überholverbot zwischen Häuserschluchten

Bei diesem Schaulaufen von Hollywood-Stars wird das Rennen beinah zur Nebensache. Wofür steht Monaco sportlich? Enorm enge Kurven, kaum spannende Überholmanöver und keine Auslaufzonen! Ohne gute Qualifying-Zeit kann ein Fahrer die Hoffnungen auf die Siegerehrung mit Prinz Albert II in der Fürstenloge schnell begraben.

7 der letzten 11 Monaco-Sieger waren von Rang 1 gestartet. Lewis Hamilton und der zurückgetreten Nico Rosberg triumphierten zwar 2015 und 2016 ohne Pole Position. Das Mercedes-Duo widerlegte die Faustregel in erster Linie auf Grund der Überlegenheit ihrer Motoren.

Andere Fahrer jubeln, wenn sie ihren Boliden unfallfrei durch die Häuserschluchten ins Ziel manövrieren. Der viel zitierte Piquet-Vergleich von Hubschrauberfliegen im Wohnzimmer ist bekannt. Jackie Stewart, ebenfalls eine Formel 1-Legende, drückte es eben so treffend aus: „Würde man die gesamte WM auf ein Rennen reduzieren, es müsste Monaco sein.“

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