Rhein-Neckar Löwen: Das Aushängeschild kommt zurück

Rhein-Neckar Löwen: Das Aushängeschild kommt zurück

Es ist perfekt: Uwe Gensheimer trägt in der kommenden Saison wieder das Trikot der Rhein-Neckar Löwen. Der Kapitän der deutschen Handball-Nationalmannschaft kehrt Paris St. Germain nach 3 Jahren den Rücken und heuert bei seinem Ex-Klub an. Sowohl für die Mannheimer als auch für die Handball-Bundesliga ist die Rückkehr des 32-Jährigen ein starkes Signal.

Lange brodelte die Gerüchteküche, nun haben die Rhein-Neckar Löwen und Uwe Gensheimer Fakten geschaffen. Der Linksaußen wird ab kommenden Sommer wieder auf Torejagd für die Löwen gehen. Das gaben der Bundesligist und der 32-Jährige auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Mannheim bekannt. Beim deutschen Meister von 2016 und 2017 erhält der deutsche Nationalspieler einen Vertrag über 3 Jahre. Eine Ablösesumme für ihn wird nicht fällig, da sein Vertrag bei Paris St. Germain im kommenden Juni ausläuft.

Rückkehr nach Hause

Für Gensheimer schließt sich damit ein Kreis. Er ist gebürtiger Mannheimer und lief bereits von 2003 bis 2016 für RNL auf. Als Kapitän führte er die Löwen 2016 zum erstmaligen Gewinn der deutschen Meisterschaft. Zu seinem Wechsel sagte er auf der PK: „Es ist eine Rückkehr nach Hause. Ich freue mich sehr, dass das geklappt hat. Es war immer ein Stück weit so, dass ich es mir gewünscht habe. Der Kontakt ist nie abgebrochen.“ Seine Frau und sein Sohn wohnen bereits wieder in der Region Mannheim, Gensheimer wird seiner Familie nach Ende seines Vertrags in Paris folgen.

Abschied mit CL-Titel

Zuvor will er mit dem Star-Ensemble aus der französischen Hauptstadt aber noch Titel einfahren. Bislang errang er mit PSG 2 französische Meisterschaften (2017 und 2018) und den nationalen Pokal (2018). Auch in dieser Saison ist der Klub auf dem besten Weg, die französische Liga zu gewinnen. Nach 13 Spieltagen liegt PSG mit 12 Siegen und einem Remis ungeschlagen auf Rang 1. Das Ziel des Klubs ist allerdings der Triumph in der EHF Champions League. In den vergangenen 3 Jahren qualifizierte sich das Team zwar immer für das Final Four, der Titel sprang allerdings noch nie dabei heraus. Das soll sich in dieser Spielzeit ändern. Dann wäre für Gensheimer der Abschied aus Paris genauso gelungen wie damals der Weggang von den Löwen, als er zum Abschluss erstmalig die Meisterschaft gewann.

Bundesliga setzt ein Zeichen

Die Rückkehr von Gensheimer ist für die Bundesliga ein starkes Signal. Seit einigen Jahren verlassen die absoluten Top-Stars des Welthandballs die Liga und unterschreiben bevorzugt im Ausland. Dort sind die Verdienstmöglichkeiten bei weniger Terminstress deutlich größer. Mikkel Hansen, Nikola Karabatic, Aaron Palmarsson, Sander Sagosen oder Luka Cindric – sie alle stehen nicht in Deutschland unter Vertrag. Mit Gensheimer zieht es nun einen der größten Stars zurück in die Bundesliga. Nicht umsonst nannte ihn Handball-Ikone Stefan Kretzschmar erst vor wenigen Wochen den „besten Linksaußen der Welt“.

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