Handball-WM: DHB kämpft gegen Norwegen ums Finale

Handball-WM: DHB kämpft gegen Norwegen ums Finale

Das Winter-Märchen der deutschen Handball-Nationalmannschaft findet in der Hauptrunde der Handball-WM seine Fortsetzung. Auch das abschließende Spiel gegen Europameister Spanien wurde gewonnen (31:30). Damit zieht Deutschland ohne Niederlage als Gruppensieger ins Halbfinale ein. Gegner dort ist am Freitag (20:30 Uhr) Norwegen – eine schwerere, aber lösbare Aufgabe.

Deutschland eilt bei der Heim-WM weiter von Erfolg zu Erfolg. Trotz des bereits feststehenden Halbfinaleinzugs besiegte die Mannschaft von Christian Prokop im letzten Spiel der Hauptrunde Spanien mit 31:30. Vor den K.O.-Spielen weist die DHB-Auswahl damit eine überragende Turnierbilanz vor: 6 Siege und 2 Unentschieden bei keiner einzigen Niederlage. Wer hätte damit vor der Weltmeisterschaft gerechnet? Gensheimer, Wiede und Co. übertreffen die Erwartungen der euphorisierten Fans.

Der Traum vom Titel lebt

Vor dem Turnier setzte sich die Mannschaft selbst das Erreichen des Halbfinals als Minimalziel. Dieses Vorhaben wurde eindrucksvoll umgesetzt. Jetzt will das Team mehr, das Finale und der Titel sind der große Traum. Hinter Dänemark (Titel-Quote 2.75) werden der Prokop-Truppe (Titel-Quote 3.00) von Seiten der Bookies die zweitbesten Chancen auf den Gesamtsieg eingerechnet.

Mit Norwegen hat Deutschland in der Runde der letzten 4 das vermeintlich machbarste Los gezogen, sowohl Dänemark als auch Frankreich werden stärker eingeschätzt. Trotzdem muss die DHB-Auswahl am Freitag wieder an die Leistungsgrenze gehen, denn von einem leichten Gegner zu sprechen, wäre ein großer Fehler. Die Favoritenrolle liegt allerdings klar bei Schwarz-Rot-Gold (Sieg-Quote 1.72).

Auf DHB-Team wartet ein hartes Stück Arbeit

Dass Norwegen über viel Qualität verfügt, zeigt ein Blick auf den Kader. 10 Bundesliga-Stars stehen im 16-Mann-Aufgebot der Skandinavier. Das DHB-Team muss sich auf eine harte und aggressive Deckung einstellen, an deren Ende ein starker Torwart steht. Espen Christensen ist mit aktuell 42% gehaltener Bälle die Nummer 1 dieser Handball-WM (alle Handball-WM Wetten).

Respekt ja, Angst keine – so geht Deutschland ins Duell mit den Wikingern. Die Bilanz in den direkten Vergleichen spricht für das DHB-Team. Von 51 Kräftemessen gewann Deutschland 35, Norwegen 12, 4 Partien endeten mit einem Unentschieden. Im vergangenen Juni trennten sich die beiden Nationen in einem Testspiel in München 15:15. Gutes Omen: Bei der EM 2016 gewann Deutschland das Halbfinal-Duell gegen Norwegen mit 34:33 nach Verlängerung.

Mit den Fans im Rücken ist alles möglich

Ein entscheidender Faktor könnte das Publikum werden. Wie bereits zuvor in Berlin (Gruppenphase) und in Köln (Hauptrunde) wird auch in Hamburg ein überragender Support von den deutschen Fans erwartet. Zwar finden in der Barclaycard Arena in der Hansestadt 6.000 Zuschauer weniger Platz als in der Lanxess Arena in der Rhein-Metropole, trotzdem werden 13.000 handballverrückte Anhänger die Halle in ein Tollhaus verwandeln. Die starken Leistungen des DHB-Teams sind auch durch die grandiose Unterstützung des Publikums zustande gekommen. So oder so geht der Heimvorteil im übernächsten und letzten Turnierspiel Deutschlands verloren. Sowohl das Spiel um Platz 3 (14:30 Uhr) als auch das Finale (17:30 Uhr) werden am Sonntag in der dänischen Stadt Herning ausgetragen.

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