Vettel vs. Hamilton: Das Kriegsbeil ist noch lange nicht begraben!

Vettel vs. Hamilton: Das Kriegsbeil ist noch lange nicht begraben!

Zum 30. Geburtstag am gestrigen Montag durfte sich Sebastian Vettel über ein spezielles Präsent freuen. Hinter das Kapitel Rammattacke beim Chaos-GP in Aserbaidschan setzte der Automobil-Weltverband FIA einen dicken Hacken. Ergebnis: Freispruch – aus unserer Sicht die korrekte Entscheidung! Doch was bedeutet das für den Kampf um die WM-Krone in der Formel 1?

Bilder, wie man sie über diesem Artikel sieht, besitzen fortan Seltenheitswert. Sebastian Vettel und Lewis Hamilton grinsen sich bei der Pressekonferenz an, plaudern gut gelaunt über das anstehende Rennen. Sprechen sie über den jeweils anderen, war stets der gegenseitige Respekt rauszuhören. Die viel diskutierten Ereignisse von Baku bringen das Duell Vettel vs. Hamilton auf das nächste Level.

Keine Sperre für Österreich-Grand Prix

Zu gerne hätte der Brite eine härtere Strafe gegen seinen Rivalen gesehen. In Form von Punktabzug oder gar einer Sperre für den Großen Preis von Österreich am Sonntag – hier geht es zu unserer Renn- und Wettvorschau.

Es wäre die ideale Möglichkeit gewesen, den Rückstand von 14 Punkten ordentlich zum schmelzen zu bringen. Rekapitulieren wir den Vorfall noch ein letztes Mal. Was sich da am 25. Juni in Baku abgespielt hat – und zwar von beiden Piloten – glich eher Autoscooter als einem Formel 1-Rennen. Die FIA-Daten sprachen gegen die Bremstest-Vermutung von Vettel.

Letztlich lag die größere Schuld beim Ferrari-Star („Ich übernehme die volle Verantwortung“), der daraufhin eine 10-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe verbüßte. Wohlgemerkt die 2. härteste, die in dieser Situation möglich war. Wer sich die Liste der größten F1-Skandale anschaut, sieht ein, dass weitere Sanktionen für diese Aktion übertrieben gewesen wären.

Der Unterschied zu Hamilton vs. Rosberg im Vorjahr

Man könnte an dieser Stelle nicht wenige Situationen aufzählen, wo Lewis Hamilton Unfälle provoziert hat. Insbesondere gegen seinen Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg. Am Ende kam der 3-malige Champion mit seinen, nennen wir es mal halb-legalen Manövern, ohne jeden Tadel davon. Der Unterschied ist simpel: Anders als der zurückgetretene Weltmeister es lange getan hat, zieht Heißsporn Vettel in solchen Situation nicht zurück – auch oder erst recht nicht gegen einen Vollblutracer wie Hamilton.

„Die Leute wollen doch, dass wir mit Ellenbogen fahren“, sagte Sebastian Vettel, der den Aserbaidschan-GP trotzdem als Warnschuss ansehen wird. Hamilton weiß, dass sich der 30-Jährige bei 9 Strafpunkten nicht mehr viel erlauben darf. Nutznießer davon sind ganz klar die Fans, die sich in den kommenden Rennen auf einen Zweikampf mit veränderten Vorzeichen freuen. Im letzten Jahr war es bekanntlich der Krieg der Sterne – anno 2017 der Krieg zweier Alphatiere!

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