Champagner, marsch! Hamilton hat eine Hand am WM-Pott

Champagner, marsch! Hamilton hat eine Hand am WM-Pott

Da hat sich Mercedes einen äußerst passenden, wenn nicht sogar den perfekten Ort für die Titelparty ausgesucht. Die Frage lautet: Feiert man beim Großen Preis der USA am Sonntag (Rennstart nach deutscher Zeit: 21:00 Uhr) „nur“ die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft oder auch schon die Rückkehr von Lewis Hamilton auf den WM-Thron der Formel 1? Die Zeichen stehen auf ein Silberpfeil-Double mit viel Show drumherum.

„Let’s get ready to rumbleeeeeee.“ Moment, wir waren doch beim Motorsport und nicht beim Boxen, oder? Korrekt! Seinen legendären Schlachtruf zelebriert Ringsprecher Michael Buffer möglicherweise in einer abgewandelten Form („Let’s get ready to racing“) vor Rennbeginn. Anschließend schickt der zurückgetretene Sprinter-König Usain Bolt die Fahrer auf die Einführungsrunde.

Dazu treten in Austin auch noch Justin Timberlake und Stevie Wonder auf. Mal wieder zeigt sich: Niemand schafft es besser, ein Sportereignis zu einem nationalen Großevent aufzubauschen, als die Amerikaner. Solange in der Mercedes-Box der Champus kalt gestellt ist, steht einer spektakulären WM-Sause nicht viel im Wege.

Wie Vettel die Mercedes-Party crashen kann

Ein Rennen wird dann am Sonntag tatsächlich auch noch gefahren. 16 Punkte trennen Lewis Hamilton, der auf der Strecke im US-Bundesstaat Texas bereits 2014 mit einem Sieg seine Saison vergoldet hatte, noch von Titel Nummer 4. Heißt konkret: Der Brite darf vorzeitig feiern, wenn…

– er in den USA seinen 9. Saisonerfolg einfährt (Quote: 1.55) und Sebastian Vettel maximal 6. wird

– er 2. wird, sein Teamkollege Valtteri Bottas nicht gewinnt und Vettel auf Rang 9 oder schlechter landet

Selbst im Land der unbegrenzten Möglichkeiten kann es für Vettel im Ferrari nur noch darum gehen, die vorzeitige Entscheidung noch ein paar Wochen hinauszuzögern. Dazu sollte der Heppenheimer seine Rückspiegel gut im Auge behalten. Während der letzten 3 Rennen wuchs nicht nur der Abstand zu Hamilton, sondern der einst komfortable Vorsprung auf Bottas schmolz auf 13 Zähler. Nun will ihm der Finne den 2. Rang noch streitig machen. Die Silberpfeile landen am Sonntag einen Doppelsieg – Quote: 3.30!

Cockpit, wechsel dich: Gasly raus – Hartley rein

Die Konstrukteurswertung ist eigentlich keinerlei Rechenspiele mehr wert. Rettet Mercedes (540 Punkte) gegenüber der Scuderia (395) nach diesem Wochenende mindestens 129 Zähler Vorsprung ins Ziel, ist die Titelverteidigung in trockenen Tüchern. Wer es mit den Roten hält und die teilweise verregneten Trainingssessions beim GP der USA verfolgt hat, dem trieben die Bilder schon wieder den Angstschweiß auf die Stirn.

Mechaniker, die wie wild an Vettels Boliden herumschrauben – das Asien-Trauma (insgesamt 4 Ausfälle) scheint noch immer nicht überwunden! Eine 2.20-Quote winkt, wenn der 30-Jährige am Sonntag erneut das Podium verpasst. Eine kleine, aber nicht unwichtige Randnotiz mit Blick auf die Formel 1-Saison 2018 stellt der erneute Cockpit-Wechsel bei Toro Rosso da.

Pierre Gasly übergibt nach 2 Rennen schon wieder an Stammfahrer Daniil Kvyat. Grund: Der Franzose kämpft bei der japanischen Super Formula um den Titel. Weil jedoch Carlos Sainz vorzeitig zu Renault wechselte, musste der Rennstall kurzerhand einen neuen Mann aus dem Hut zaubern. Im Alter von 27 Jahren kommt Brendon Hartley in Austin noch zu seinem F1-Debüt – ebenfalls ein glücklicher Zeitpunkt für den Porsche-Werksfahrer!

Debütant Brendon Hartley konnte 2015 für Porsche die Langstrecken-Weltmeisterschaft gewinnen.

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