Mehr als ein Experiment: 4 Lehren zum Sprint-Qualifying!

Mehr als ein Experiment: 4 Lehren zum Sprint-Qualifying!

Revolution an der Geburtsstätte der Formel 1. In Silverstone (Rennvorschau zum GP von Großbritannien) durften Max Verstappen, Lewis Hamilton und Co. die Pole Position im Sprint ausfechten – mit besserem Ausgang für den Red Bull-Piloten! Experimente 2 und 3 dieser Art sind Mitte September in Monza und beim Überseerennen in Interlagos (7. November) geplant. Die bwin Redaktion zieht schon jetzt 4 wichtige Lehren aus dem Sprint-Qualifying:

1) Große Aufwertung für den Freitag

2 Trainingssessions am Freitag, eine weitere plus Qualifying samstags und das Rennen am Sonntag. Über lange Jahre sah so der Ablauf eines F1-Wochenendes (alle Formel 1 Wetten) aus. Obwohl im neuen Format eine Session wegfällt, gewinnt der zähe Auftakt an Attraktivität. Zehntausende Zuschauer tummelten sich schon am Freitag auf den Tribünen. Schon hier müssen die Teams das richtige Setup am Auto finden, um am gleichen Tag für die Startaufstellung im Sprintrennen auf Zeitenjagd zu gehen.

2) Das Glück belohnt die Soften

Im Sprint-Rennen herrscht freie Reifenwahl. Die Überlegung, das über 17 Runden weniger taktisch und materialschonend gefahren gefahren wird, füllten dann Valtteri Bottas, Esteban Ocon sowie allen voran die Oldies Kimi Räikkönen und Fernando Alonso mit Leben. Der frühere Doppel-Weltmeister im Alpine legte eine erste Runde (von P11 auf P5) wie zu seinen Glanzzeiten hin. Viele Mittelfeld-Duelle brechen die reguläre Hackordnung in der Startaufstellung zumindest teilweise auf. Klar ist jedoch: Die Fahrer (u.a. Sebastian Vettel), die den alten Modus bevorzugen, befinden sich leicht in der Überzahl.

3) Red Bull erkennt Schlupfloch

In der Rolle des großen Verlierers fand sich Sergio Perez wieder, nachdem der Mexikaner unmittelbar vor Chapel-Kurve abgeflogen war. Der Dreher und die Schäden am Renner führen dazu, dass er 15 Ränge weiter hinten als im regulären Qualifying ins Rennen gehen muss. Dass der Kommandostand der Roten Bullen ihren Fahrer dann 2 Runden vor dem Ende in die Garage holte, lässt sich als kluger Schachzug werden. Auf diese Weise wurden die so genannte Parc-Ferme-Regel, die Reifenwechsel und technischen Veränderungen untersagt, ausgehebelt.

4) 2022er Autos als Wegweiser

Mit seinen Highspeed-Kurven war Silverstone wie geschaffen für das Sprint-Qualifying. Es leuchtet ein, dass der neue Modus jedoch nicht auf allen Strecken funktioniert bzw. in Monaco oder Baku nicht viel spannender als das spätere Rennen wäre. Ob Sprintrennen eine dauerhafte Alternative sind oder die Pole Position wieder per normaler Zeitenjagd vergeben wird, hängt maßgeblich von den F1-Rennern der kommenden Generation ab. Ein Prototyp der Autos, die weniger „Dirty Air“ generieren und das Hinterherfahren maßgeblich erleichtern sollen, wurde in Silverstone präsentiert.

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