Formel 1: 002 Vettel - Baku ist nicht genug!

Formel 1: 002 Vettel – Baku ist nicht genug!

Vier Nullrunden, dann 2 Mal Driver of the Day und seit dem Grand Prix von Aserbaidschan weiß Sebastian Vettel wieder, wie prickelnd Champagner in der Formel 1 schmeckt. Stadtkurse und ein günstiger Rennverlauf, argumentieren dagegen die Vettel-Kritiker. Wer den Formanstieg der letzten beiden Rennen allein darauf zurückführt, dem öffnen wir in dieser Analyse die Augen.

Sebastian Vettel ist im Fahrerlager seit jeher auch für seine kreative Namenswahl bekannt. Gemeint hierbei weniger seine 3 Kinder, sondern die Dienstwagen. In der „Hungry Heidi“ fuhr der Heppenheimer – damals im Red Bull – den letzten WM-Titel (2013) ein. Nach dem Wechsel von Ferrari zum von Aston Martin übernommen Racing Point-Rennstall taufte er seinen neuen AMR21-Flitzer „Honey Ryder“.

Vettel & Honey Ryder: Keine Updates, mehr Vertrauen

Es ist als Hommage an die aus diversen James Bond-Streifen bekannte Traditionsmarke sowie das erste so genannte „Bond-Girl“ (Honeychile Rider/1962) zu verstehen. Obwohl mit Mercedes-Power unter der Haube ausgestattet, hat es zwischen Sebastian Vettel und seiner „Honey Ryder“ zu Beginn der F1-Saison 2021 nie gefunkt. Bei Rang 5 in Monaco allenfalls, wenn man sich die „deutsche Brille“ aufsetzt.

Dann kamen Baku, das obligatorische Chaos und Runde 35: Nach dem Re-Start vernaschte der 33-Jährige erst seinen alten Ferrari-Rivalen Charles Leclerc mit einem herrlichen Manöver in Kurve 1 und ging in der nächsten Runde auch an Pierre Gasly vorbei. „Es gab keine technischen Updates am Auto“, betätigt Sebastian Vettel nach dem Rennen. „Das Vertrauen ist jetzt einfach da.“ Und Vertrauen heißt in Vettel-Sprache etwa so viel wie: Ein stabiles Heck.

Von Startplatz 11 fuhr Sebastian Vettel bis auf den 2. Rang vor.

74 bis 82 Punkte zur Sommerpause möglich

Ohne das würde der 4-fach-Weltmeister in Kurven nie so attackieren, wie wir es in den Straßen von Baku gesehen haben. Das mögen ihm einige als Schwäche gegenüber Vollblut-Racern auslegen. Ein Lewis Hamilton oder Max Verstappen sind da anders gepolt. Dennoch lässt sich sagen, dass Vettel sein 122. Podium aus eigener Kraft herausgefahren hat. Oder um im sprachlichen Bild der 007-Welt zu bleiben: Baku ist nicht genug…

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Der lange erste Stint spricht außerdem für eine verbesserte Rennpace der „Honey Ryder“. Warum sollte diese Entwicklung also in Le Castellet (alle Wetten zum GP von Frankreich) oder beim Doppel Grand Prix durch die Steiermark (27. Juni/4. Juli) ins Gegenteil umschwenken? Punktetechnisch hat der Hesse übrigens in den letzten beiden Rennen fast so viele Zähler (28) geholt wie in der gesamten Vorsaison im Ferrari (33). Hält er seinen 9er-Schnitt aus den letzten 3 Rennen und fährt bis zur Sommerpause noch mal aufs Treppchen wären zwischen 74 und 82 Punkten möglich.

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