Formel 1: Die Gewinner und Verlierer der ersten Saisonhälfte

Formel 1: Die Gewinner und Verlierer der ersten Saisonhälfte

Gesetzt dem Fall: Lewis Hamilton schnappt sich am Ende der Formel 1-Saison 2018 erneut den Titel (Quote 1.40), so würde der Sieg auf dem Hungaroring ein ganz wichtiges Kapitel seiner 5. WM-Story darstellen. Mit in die 5-wöchige Sommerpause nimmt er einen solides Polster von 24 Punkten auf Ferrari-Rivale Sebastian Vettel. Wir blicken auf die erste Saisonhälfte zurück, nennen Gewinner und Verlierer.

Die Gewinner

Charles Leclerc: Ja, das Wunderkind im Sauber-Cockpit kann auch noch Fehler machen. Das hat beispielsweise Platz 15 beim Deutschland-GP gezeigt. Trotzdem ist es nicht übertrieben, Charles Leclerc in der Gewinnerliste weit oben anzusiedeln. Als 20 Jahre junger Neuling zum Krisenteam aus der Schweiz gekommen, stößt er beim Qualifying regelmäßig in Q2 und sogar ins Q3 vor. Zwischen Baku und Spielberg schaffte es in 5 von 6 Rennen in die Punkteränge. Insgesamt kommen 13 Zähler in diesem unterlegenen Renner einer Sensation gleich und machen ihn zum legitimen  Räikkönen-Nachfolger bei Ferrari.

Lewis Hamilton: 8 Punkte Rückstand (Stand: 8. Juli) verwandelte der Mercedes-Star durch Siege in Hockenheim und Budapest, wo der Papiervorteil auf Seiten Ferraris lag, in einen Vorsprung von 24 Zähler. Keinem anderen Fahrer gelingt es so oft, Druck in eine Mischung aus positiver Energie und Aggressivität umzuwandeln wie Lewis Hamilton. Eben diese mentale Stärke dürfte auch ein gewichtiger Grund dafür sein, warum sich die Silberpfeile letztlich doch auf Hamiltons 45 Mio. €-Forderung für die Vertragsverlängerung bis 2020 eingelassen haben.

Renault: Toto Wolff sollte recht behalten. „Renault wird für mich den größten Schritt nach vorn machen und alle Ressourcen nutzen“, prophezeite der Mercedes-Teamchef. In der Vorsaison schleppte sich der französische Rennstall (26 Punkte) mehr oder weniger in die Sommerpause. Anno 2018 haben Nico Hülkenberg sowie Carlos Sainz jr. zusammen mehr als 3 Mal so viele Zähler (82) eingefahren – Renault ist die neue 4. Kraft hinter Mercedes, Ferrari und Red Bull!

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Die Verlierer

Max Verstappen: Das Zwischenhoch des Niederländers mit Podestplätzen in Kanada und Frankreich sowie dem viel umjubelten Red Bull-Heimsieg in Spielberg war nur von kurzer Dauer. Fluchend musste Max Verstappen am vergangenen Wochenende seinen Renner nach 6 Runden im Kiesbett abstellen. Zusammen mit den beiden Crashs zu Beginn der Saison 2018 (alle Formel 1-Wetten) – diese gingen durch halsbrecherische Überholmanöver freilich auf seine Kappe – weist der 20-Jährige nun mehr eine Ausfallquote von 23 % (bei insgesamt 72 Rennen) auf. Zu viel für einen Piloten, dem Experten immer wieder das Potenzial für einen WM-Titel bescheinigen.

Motorschaden! Der Ungarn-GP war für RB-Youngster Max Verstappen früh gelaufen.

James Vowles: Dass Mercedes zur Sommerpause einmal mehr die Fahrer- und Konstrukteurswertung anführt, verdankt man weder der berüchtigten Motoren-Einstellung („Party-Mode“) noch cleveren Schachzügen aus der Box. Nico Rosberg spricht sogar von der strategischen schwächsten Saison seines ehemaligen Teams. Wer sich diesen kritischen Aussagen stellen muss? Chefstratege James Vowles! Auch durch seine Taktik-Pannen verlor der Branchenprimus gleich 3 Hochburgen (Montreal, Spielberg, Silverstone) an die Konkurrenz.

Die Fragezeichen

Force India: Verkauf, Rettung oder das Aus? Beim vom indischen Geschäftsmann Vijay Mallya gesponserten Rennstall, seit 2008 in der Königsklasse im Motorsport dabei, sind viele Szenarien möglich. Fest steht nur: Force India ist pleite und befindet sich in einer kontrollierten Insolvenz. Zumindest an interessierten Käufern mangelt es nicht. Unter anderem soll der kanadische Milliardär Lawrence Stroll, der sich bereits bei Williams eingekauft hat, ein Auge auf das Team um Sergio Perez und Esteban Ocon geworfen haben.

Stoffel Vandoorne: Eigentlich könnte man an dieser Stelle auch das komplette Team nennen. Selbst nach dem kostspieligem Wechsel des Motorenpartners (von Honda zu Renault) wirkt McLaren noch Lichtjahre von alten Glanzzeiten in der Formel 1 entfernt. Stoffel Vandoorne trägt sicher nicht die Hauptschuld daran. Doch sitzt der Belgier nach den jüngsten Leistungen auf dem wohl wackeligsten Stuhl aller Piloten. Nicht nur, dass er im internen Duell mit Routinier Fernando Alonso keinen Stich landet, sind 8 Pünktchen – nur das Williams-Duo Stroll/Sirotkin sowie Ericsson und Hartley haben weniger – ein Armutszeugnis mit Versetzungsgefahr.

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