Formel 1-Dauer(b)renner: Alles zittert vor dem Iceman im 3. Frühling

Formel 1-Dauer(b)renner: Alles zittert vor dem Iceman im 3. Frühling

Von Michael Schumacher sah Kimi Räikkönen über die meiste Zeit seiner Karriere nur den Heckflügel. Beim Großen Preis von Russland (zur Rennvorschau) wird er die Ferrari-Legende und dazu noch Jenson Button, Weltmeister von 2009, für immer abhängen. Im Ranking der Formel 1-Piloten mit den meisten Grand Prix hat der Iceman nur noch 2 andere Fahrer vor sich – und auch diese müssen zittern!

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307 oder schon 308? Der Fall Räikkönen ruft die Mathematiker auf den Plan. Wie passend: Gastiert der Formel 1-Zirkus an diesem Wochenende doch genau in dem Land das unzählige Koryphäen und kluge Köpfe der Zahlenwelt hervorgebracht hat. 306 Formel 1-Starts listet die offizielle FIA-Datenbank im Profil von Kimi Räikkönen. Wer den Belgien-GP 2001, wo er während der Safety-Car-Phase ausgerollt war, mitzählt, der kommt schon vor Sonntag auf 307 Rennen. Auch das passt irgendwie zur Karriere eines bald 40-jährigen Finnen, von dem viele im Paddock nach 17 Saisons noch immer nicht wissen, ob dieser nun Benzin, Blut oder doch größtenteils Frostschutzmittel in den Adern hat.

16 Rennen fehlen zu Platz 1

Die Fans feiern Kimi Räikkönen durch für kernige Sprüche und seine unterkühlt wirkende Art als Kultfigur. Funksprüche wie in Abu Dhabi 2012 („Lasst mich in Ruhe. ich weiß, was ich tue.“) zieren viele Shirts und prägten seinen Spitznamen. Der selbst ernannte Iceman verdankt seinen Einstieg in die Königsklasse des Motorsports dem Sauber-Team und der Ausnahme-Regelung der anderen Teamchefs, ihn trotz mangelnder Erfahrung hinter das Steuer zu lassen. Sein Weg führte ihn über die Traditionsrennställen McLaren (87 Starts) und Ferrari (151) mit seinem großen Weltmeisterjahr 2007 sowie Lotus (37) wieder zurück zu den Schweizern (32), die seit dieser Saison unter dem Sponsoring-Namen Alfa Romeo Racing fahren. Ob Räikkönen mal als Fahrer mit den meisten Grand Prix abtreten wird? Das ist die aktuelle Top 5:

1. Rubens Barrichello – 323 Rennen

2. Fernando Alonso – 312 Rennen

3. Michael Schumacher – 307 Rennen

3. Kimi Räikkönen – 307 Rennen

5. Jenson Button – 306 Rennen

(Stand: 28. September 2019)

Oder plant Alonso noch ein Comeback?

Bei noch 6 ausstehenden Rennen würde Kimi Räikkönen am Ende der Formel 1-Saison 2019 definitiv Rang 2 im oben genannten Ranking erobern. 2 Argumente lassen im Jahr darauf Barrichellos Bestmarke mit 323 Starts wackeln. Der Vertrag des Iceman bei Alfa Romeo gilt noch ein weiteres Jahr. Ebenfalls beschlossen Sache: Die Aufstockung des Formel 1-Kalenders von 21 auf 22 Rennens! So könnte sich der Oldie sogar eine Verletzungspause erlauben. Acht Top 10-Platzierungen mit einem unterlegenen Renner zeigen, dass der Finne weit davon entfernt ist, von der jüngeren Generation abgehängt zu werden. Bleibt die Ungewissheit, ob die geplanten Regeländerungen einen Fernando Alonso, zuletzt Zaungast beim Italien GP, zu einem Comeback bewegen.

Kimi Räikkönen fährt in Russland in die Top 10 – Quote 3.00!

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