Eishockey WM: Deutschland muss sich der alten Hackordnung beugen

Eishockey WM: Deutschland muss sich der alten Hackordnung beugen

3 Spiele, 2 Penalty-Krimis, 3 Niederlagen! Die Eishockey WM führt derzeit vor Augen, warum eine Olympiamedaille nicht die richtige Messlatte für die Zukunft ist. Beim 0:3 gegen die Star-Truppe aus den USA am Montagnachmittag belohnte sich die Mannschaft von Bundestrainer Marco Sturm nicht für ihre bisher beste Turnierleistung.

In 4 Spielen kann zwar noch eine ganze Menge passieren. Für den Glauben an ein ähnliches Comeback wie in Pyeongchang, als unsere Silberhelden ebenfalls einen Fehlstart mit 2 Niederlagen hinlegten, fehlt die Nahrung. Die ersten 3 Plätze in der Gruppe B sind wie erwartet dem 26-maligen Weltmeister Kanada, Finnland und eben den US-Boys vorbehalten – Reihenfolge offen. Für Platz 4 und das letzte Viertelfinal-Ticket müsste das verjüngte deutsche Team mindestens eine dieser Top-Nationen schlagen, insofern man Siege über Südkorea am Mittwoch sowie den 2. Underdog aus Lettland (Samstag) einplant.

3 Niederlagen – ein Gewinner

Anders als in Pyeongchang begegnet Deutschland den Eishockey-Großmächten bei der WM nicht auf Augenhöhe. Richtig ist: Leon Draisaitl (Edmonton Oilers), der künftige NHL-Spieler Dominik Kahun sowie der flinke Nürnberger Yasin Ehliz bilden die wohl filigranste deutsche Angriffsreihe seit Jahren. Möglicherweise reist noch Tom Kühnhackl, der mit Stanley Cup-Sieger Pittsburgh Penguins eine Niederlage vom Playoff-Aus (alle NHL-Wetten) entfernt ist, nach Dänemark.

Die fehlende Tiefe im Aufgebot gleicht das nicht aus, während die bei Olympia ohne NHL-Cracks angetretenen Teams deutlich mehr an Qualität (zurück) gewonnen haben. Nicht umsonst sprach Kölns Verteidiger Moritz Müller von einem Reifeprozess. Wer nach einem Gewinner im deutschen Team sucht, findet diesen in Niklas Treutle. Der Goalie, einer von 7 Debütanten, ersetzte im 3. Gruppenspiel den unsicheren Timo Pielmeier.

Schnelle Reflexe: Torhüter Niklas Treutle wuchs bei seinem WM-Debüt über sich hinaus!

Pflichtaufgabe gegen Südkorea am Mittwoch

91% aller Schüsse wehrte der Nürnberger ab, wurde bei seiner WM-Premiere mit Sprechchören gefeiert. Einige der spektakulären Paraden im ersten Drittel gehören schon jetzt zu den Bildern dieser Eishockey WM. Bitter: Der an allen 3 Toren beteiligte Stürmer-Star Patrick Kane überwand Treutle bei einer kleinlich gepfiffenen 5 gegen 3-Überzahl!

So lässt sich die Theorie aufstellen, ob das DEB-Team vielleicht mit einem Teufelskerl wie Niklas Treutle zwischen den Pfosten gegen Norwegen (4:5 n.P.) das Eis als Gewinner verlassen hätte. Die Ausgangslage mit dann 4 statt 2 Punkten deutlich besser gewesen wäre. „Südkorea wird nun eine Pflichtaufgabe“, sagt der 27-Jährige. Unsere Buchmacher sind überzeugt, dass Treutle und Co. diese souverän lösen – Quote 1.45 für einen Sieg mit mindestens 2 Toren Unterschied.

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