DEL-Rundblick: Bullen-Dominanz auf neuem Höhepunkt

DEL-Rundblick: Bullen-Dominanz auf neuem Höhepunkt

Timeout in der DEL! Wegen den olympischen Winterspielen gehen die Spieltage 50 bis 52 erst Ende Februar/Anfang März über die Bühne. Großartig verändern dürfte sich die Spitzengruppe danach nicht mehr. Titelverteidiger Red Bull München thront – nur noch rechnerisch einholbar – an der Spitze. Für Nürnberg und Berlin geht es um Platz 2, während ein Playoff-Dauerbrenner noch gehörig zittern muss. Unser DEL-Rundblick vor dem Saisonfinale.

Ganz so beängstigend wie der FC Bayern in der Bundesliga ist die Dominanz noch nicht. Bald schmückt aber immerhin ein markanter Zusatz den Briefkopf der Münchner Kufenracks: Triple-Sieger der Hauptrunde! Dieses Novum hat seit DEL-Gründung (1994) noch kein Team geschafft. Nicht einmal Red Bull-Trainer und Titel-Experte Don Jackson während seiner Ära bei den Eisbären Berlin (4 Meisterschaften zwischen 2007 und 2013).

Großes Zittern während der Olympia-Pause

Trotz der 0:4-Heimpleite gegen Wolfsburg am Donnerstagabend zerrt der vom Red Bull-Imperium gesponserte Klub von einem komfortablen Punkte-Polster gegenüber den Verfolgern. Die Thomas Sabo Ice Tigers konnte zum Jahreswechsel die Tabellenspitze erobern, nach dem 40. Spieltag (alle DEL-Wetten) jedoch nicht mehr Schritt halten.

Schon jetzt ist klar: Wer auch immer dem Team um Top-Scorer Keith Aucoin (61 Punkte), Dominik Kahun und dem im Sommer aus Köln verpflichteten Patrick Hager ab dem 7. März in den DEL-Playoffs ein Bein stellen will, benötigt mehr als nur eiskalte Nerven.

Hinter dem Spitzentrio München/Nürnberg/Berlin bahnt sich nach der Olympia-Pause ein mittelgroßes Hauen und Stechen an. Zwischen den viertplatzierten Grizzlys aus Wolfsburg, in den letzten beiden Jahren im DEL-Finale gegen die „Jackson Five“ (0:4/1:4 nach Best-of-7-Modus) fast komplett chancenlos, und den Schwenninger Wild Wings auf Rang 10 liegen nur 6 Punkte.

Fischtown Pinguins-Märchen: Fortsetzung folgt?

Das hat zur Folge, dass selbst Playoff-Dauerbrenner wie die Kölner Haie in unsicheren Gewässern schwimmen. Bis zum Saisonende tritt der 8-malige deutsche Meister vom Rhein nur noch auswärts an. Unter anderem am 2. März in Mannheim. Die Adler haben eine echte Krisen-Saison inklusive Trainer- und Managerwechsel hinter sich. Für die neue Saison fädelte man bereits die Rückkehr von Pavel Gross, dem Macher der Grizzlys Wolfsburg, ein.

Aktuell reicht es nur zu einem Pre-Playoffticket – quasi ein halbes Worst-Case-Sznerio! Ers zum 2. Mal in ihrer DEL-Historie könnten die Mannheimer sogar vor dem Fernseher sitzen, wenn Bullen, Haie oder die Fischtown Pinguins um die Eishockey-Krone kämpfen. 8 Siege aus den letzten 10 Partien zeigen erneut, wie im strukturschwachen Bremerhaven auch ohne das große Geld hervorragende Arbeit geleistet wird. Nach einem sensationellen 8. Platz im Vorjahr steuert das Team mit dem kleinsten Etat der Liga (etwa 3,5 Mio. €) diesmal auf die direkte Playoff-Teilnahme zu.

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