Fischtown Pinguins: Ein Märchen in der Verlängerung

Fischtown Pinguins: Ein Märchen in der Verlängerung

Als wäre es nicht schon Sensation genug, das die Fischtown Pinguins im 2. Jahr in Folge im Viertelfinale der DEL Playoffs mitmischen, bringt das Team mit dem geringsten Etat der Liga nun sogar den Titelfavoriten aus München ins Wanken. Das Eis-Märchen an der Nordseeküste hat nach dem 4:3-Overtimesieg bei den Roten Bullen seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht.

München gegen Bremerhaven. Da kramen die meisten Fans natürlich die altbekannte Geschichte von David gegen Goliath oder vom gallischen Dorf gegen das große römische Imperium heraus. Genau genommen verkörpert das Überraschungsteams gar den süffisanten Gegenentwurf zur kompletten DEL.

Wo in München (Red Bull), Wolfsburg (VW) oder Mannheim (SAP) ein Großsponsor viel Geld in den Verein pumpt, schmeißen hier seit 2016 über 150 und größtenteils regionale Sponsoren zusammen, um Spitzen-Eishockey im strukturschwachen Bremerhaven zu ermöglichen. In Zahlen etwa 3,5 Mio. € – also noch immer 1/3 weniger als bei anderen DEL-Leichtgewichten wie Straubing oder Iserlohn.

Es hat sich ausgesweept

In der Best of Seven-Serie (alle DEL-Wetten) liegt dieser Underdog gegen den Meister der letzten beiden Jahre tatsächlich 1:0 vorn. Was können sich die Fischtown Pinguins davon kaufen? Spätestens jetzt ist die ganze Region im Eishockey-Fieber. Die letzten Tickets für Spiel 2 (Freitag, 19:30 Uhr) gingen weg wie frische Fischbrötchen auf dem Markt in der Küstenstadt. Auf jeden Fall ist der erwartete „Sweep“ (übersetzt: Wegwischen) – wie beim 4:0 im letztjährigen Viertelfinale – vom Tisch.

Dazu die Erkenntnis ein Team allein durch 2 weitere Energieleistungen vor heimischer Kulisse in einen 7 Spiele-Krimi zu zwingen, das sich auf dem Höhepunkt seiner Dominanz befindet. Ausgestattet mit einem 183 Tore-Sturm um Top-Scorer Keith Aucoin sowie einem halben Dutzend Medaillengewinner aus Pyeongchang. Was der Underdog dem entgegenzusetzen hat? Thomas Popiesch, der – mit einem Jahr Verspätung – zum Trainer des Jahres gewählt wurde.

Pöpperle gegen den 183 Tore-Sturm

Erwischte in Spiel 1 einen Sahne-Tag: Torhüter Tomas Pöpperle

Torgefahr hat das forsch aufspielende Team im Vergleich zum Vorjahr kaum bis gar nicht eingebüßt, obwohl der 52-Jährige seine komplette erste Angriffsreihe ziehen lassen musste. In der vorherigen Playoff-Runde schaltete man die Iserlohn Roosters (5:2, 4:3 OT) aus. Bremerhaven gewinnt auch Spiel 2 gegen die Roten Bullen oder schafft es in die Verlängerung – Quote 1.80 (Doppelte Chance)!

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„Ein Team wie München lässt sich sicher nicht von einem Spiel aus dem Rhythmus bringen“, sagt Popiesch. Auf Tomas Pöpperle im Tor kommt also erneut Schwerstarbeit zu. Der tschechische Goalie wehrte am Mittwoch gleich 45 von 48 Schüssen der Münchner ab. Kriegt er diesmal maximal 2 Gegentore? Quote 2.40.

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