DEL-Finale: Eisbären erleben schmerzvolles Déjà-vu

DEL-Finale: Eisbären erleben schmerzvolles Déjà-vu

Spiel 5 im DEL Finale und die Roten Bullen stürmen unaufhaltsam in Richtung Titel-Hattrick. Auf dem Eis müsste schon einiges zusammenkommen, damit das Momentum nach 3 Münchner Siegen am Stück in der Best of Seven-Serie noch einmal kippt. Und dabei hatte für den Außenseiter aus Berlin (wieder) alles so gut angefangen.

Wer es mit den Eisbären hält, fühlt sich gerade zwangsläufig an das Halbfinale 2017 erinnert. Damals wie heute läuteten die Berliner die Serie durch einen Überraschungssieg gegen München und Ex-Coach Don Jackson fulminant ein. Was dann folgte, war eine Machtdemonstration (2:1, 5:1, 3:1, 2:1 OT) seitens des Brauseklubs. Das Wiedersehen im diesjährigen DEL Finale hat sich für die Berliner vor Spiel 5 zu einem Déjà-vu entwickelt.

Die wichtigsten Zahlen zu beiden Teams in den diesjährigen DEL-Playoffs.

Münchens Maxime: Dreifach hält besser

Sichtbar aus dem Rhythmus werfen, ließ die Jackson-Five von der anfänglichen 3:4-Niederlage gegen Berlin nämlich nicht. Die Roten Bullen gewannen beide Gastspiele (5:4, 4:2) in der Hauptstadt und lieferten dazwischen beim 4:1 die überzeugendste Vorstellung in dieser Finalserie. Macht der Meister am Sonntag (14:30 Uhr) in der eigenen Halle den Sack zu? Quote 1.72! In diesem Fall sind erste Vergleiche mit dem benachbarten Fußball-Dominator FC Bayern erlaubt.

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Man tut den Eisbären unrecht zu behaupten, der Außenseiter würde sich seinem Schicksal ergeben. Warum es für das Team von Trainer Uwe Krupp aber nicht zum 8. DEL-Titel der Vereinsgeschichte reicht, wurde speziell in Spiel 4 deutlich. Beim Stand von 2:1 verpassten die eigentlich für ihr passables Powerplay bekannten Hauptstädter bei zweimaliger 5 gegen 3-Überzahl den 3. Treffer. Beinahe im direkten Gegenzug waren stattdessen die Gäste zur Stelle.

Pinizotto und der Bad Boy-Faktor

Die Münchner wissen in den entscheidenen Phasen einer Partie, das Tempo anzuziehen. Rückblickend auf das letztjährige Endspiel gegen Wolfsburg (4:1 in der Serie) haben Kapitän Michael Wolf und Co. nun in 6 Finalduellen hintereinander mindestens 3 Tore markiert. Am Sonntag steht darauf eine 1.44-Quote (alle DEL-Wetten). Ein scheinbar unscheinbarer Faktor, warum München in der Serie das Kommando übernommen hat, stellt Steven Pinizotto da. Ein Mann, der polarisiert und sein Bad Boy-Image hegt und pflegt.

Fast 500 Strafminuten hat der Kanadier in knapp 3 Jahren im RB-Trikot angesammelt. Nach einer 5 Spiele-Sperre aus dem Halbfinale gegen Mannheim kehrte Pinizotto wieder in den Kader zurück. Er bringt eine gewisse physische Note in die dynamische Offensive und hilft seinem Team so, den Berlinern den Glauben an ein Comeback zu nehmen. Die 4 Tor-Beteiligungen in den zurückliegenden 3 Partien wirken fast nebensächlich.

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