DEL: Clash zwischen oben und unten kommt zurück

DEL: Clash zwischen oben und unten kommt zurück

Die sportlichen Dramen können geschrieben werden. Im deutschen Eishockey wird bald wieder ein Neuling aus der DEL2 und Absteiger aus der DEL ausgespielt. Seit der Spielzeit 2005/06 hat es eine solche Regelung nicht mehr gegeben. Darauf einigten sich die Gesellschafter der Liga (Alle Wetten zur DEL!) etwas überraschend. In der Vergangenheit standen der Neuerung meist die Vereine im Weg, da sie dagegen votierten.

Nur 4 Neue in 12 Jahren

12 Spielzeiten blieben sie fast nur unter sich, damit ist bald Schluss. Ob der Ab- und Aufsteiger per Play-Downs oder direkt nach Saisonabschluss ermittelt wird, ist noch nicht bekannt. Bislang war ein Eintreten in den elitären Kreis der DEL Vereine nur möglich, wenn gewisse, meist wirtschaftliche Ereignisse, eintraten – wie etwa der Zahlungsunfähigkeit eines Vereins. In den letzten Jahren schafften auf diese Art nur 4 Neulinge in die Phalanx einzubrechen: Die Kassel Huskies (2008), der EHC München (2010), die Schwenninger Wild Wings (2013) und die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven (2016).

Alle zufrieden

Den Aufsichtsratsvorsitzenden der DEL, Jürgen Arnold, sieht eine wichtige Neuerung für seinen Wettbewerb: „Wir freuen uns, dass es nach dieser langen Zeit wieder zu einer Verzahnung zwischen den beiden Ligen kommt und erhoffen uns davon natürlich einen wichtigen Impuls für unseren Sport.“ Auch aus der anderen Partei des Deals, Arnolds Pendant in der DEL2, Dr. Peter Merten, kommen ebenfalls glückliche Worte: „Wir sind froh am Ende von nicht einfachen, aber stets konstruktiven Verhandlungen ein gemeinsames Ergebnis präsentieren zu können. Gewinner dieser Vereinbarung ist der Eishockeysport in Deutschland, denn wie in allen anderen Sportarten wird Auf- und Abstieg auch in unserem Sport für zusätzliche Spannung sorgen. Den Clubs der DEL2 bietet sich damit zugleich nicht nur eine wichtige sportliche, sondern auch wirtschaftliche Perspektive.“

Neuer sportlicher Reiz

Bislang herrschte in der DEL in Sachen Auf- und Abstiegsfrage gähnende Langweile. Es erzürnte vor allem viele Fans, dass keine sportliche Möglichkeit existierte, sich für die höchste deutsche Eishockey-Klasse zu qualifizieren. Die Unterschrift unter die getroffene Vereinbarung steht noch aus, soll aber in Kürze erfolgen. „Wir sind erleichtert, dass wir diese Diskussion beendet haben und das Dauerthema weg ist“, sagte Geschäftsführer Gernot Tripcke. Weiter betonte er aber, dass das aktuelle Lizenzierungsverfahren bestehen bleibe und die finanzielle Sicherheit von 800.000 € weiterhin zu hinterlegen sein.

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