DEL 2019/20: Es wird wieder heiß auf dem Eis!

DEL 2019/20: Es wird wieder heiß auf dem Eis!

Exakt 140 Tage nach dem letzten Spiel der Finalserie zwischen den Adler Mannheim und dem EHC Red Bull München (4:1) endet die Sommerpause im deutschen Eishockey. Die DEL 2019/20 öffnet am Freitag ihre Pforten. bwin News liefert pünktlich zum Start die wichtigsten Infos inklusive Titelfavoriten und Regeländerungen für die neue Saison.

Die Titelkandidaten

Mit Spannung wird der Auftakt in die neue DEL-Spielzeit erwartet. Anders als in der Fußball-Bundesliga herrscht im Meisterschaftskampf im deutschen Eishockey Spannung. In den vergangenen 10 Jahren gewannen 5 verschiedene Klubs den Titel. Auch in dieser Spielzeit prophezeien die bwin Bookies ein enges Rennen. Titelverteidiger Adler Mannheim und Vorjahresfinalist EHC RB München (beide Quote 3.25) werden als Topfavoriten gehandelt.

Aber auch den Eisbären Berlin (Quote 7.50), den Kölner Haien (Quote 11.50) und der Düsseldorfer EG (Quote 15.00) werden Chancen eingeräumt. Die Vergangenheit hat gezeigt: In den Playoffs ist alles möglich. Diese beginnen in dieser Saison nach dem letzten Spieltag der Hauptrunde am 8. März.

Die Regeländerungen

Was wäre eine neue DEL-Saison ohne neue Regeln? Auch in der 26. Spielzeit der höchsten Liga im deutschen Eishockey gibt es Neuerungen. An 6 Änderungen im Vergleich zur Vorsaison müssen sich die Fans gewöhnen:

Verlorener Stock: Verliert ein Spieler seinen Schläger, darf er von einem Mitspieler flach über das Eis zugeschoben werden.

Bully: Begeht ein Spieler beim Bully einen Verstoß gegen die Anspielregeln, wird er nicht mehr sofort weggeschickt, sondern bekommt eine Verwarnung und darf das Anspiel wiederholen.

Auszeit nach Icing: Nach einem Icing (unerlaubter Weitschuss) ist es nicht mehr erlaubt, in der direkt darauffolgenden Unterbrechung eine Auszeit zu nehmen.

Disziplinarstrafen: Bei einer 10-minüten Disziplinarstrafe muss ein Spieler sofort in die Kabine, sollte die Spielzeit im laufenden Drittel weniger als 10 Spielminuten betragen. Erst mit dem Beginn des neuen Drittels darf er auf der Bank platznehmen.

Verletzte Spieler: Kann ein verletzter Spieler seine Disziplinarstrafe nicht antreten, muss das betroffene Team dafür sorgen, dass der Spieler erst in der nächsten Unterbrechung nach Ablauf der Strafe wieder auf das Eis darf.

Helm: Verliert ein Spieler seinen Helm, darf er diesen wieder einsammeln und aufsetzen. Dazu muss er aber wie bislang sofort zur Bank gehen und darf nicht mehr am Spiel teilnehmen.

Die neuen Stars

Die 14 DEL-Klubs nutzen die Sommerpause, um neue Spieler an Land zu ziehen. Dabei konnten ein paar große Namen von einem Engagement in Deutschland überzeugt werden. Der prominenteste Neuzugang ist sicherlich Derek Roy. Der Kanadier spielte viele Jahre in der NHL für die Buffalo Sabres, die Dallas Stars, Vancouver Canucks, St. Louis Blues, Nashville Predators und Edmonton Oilers. Jetzt trägt der 36-Jährige das Trikot vom EHC RB München.

Einen Top-Neuzugang verpflichteten auch die Eisbären Berlin. Maxim Lapierre absolvierte um die 700 NHL-Spiele für die Canadiens Montreal, Anaheim Ducks, Vancouver Canucks, St. Louis Blues und Pittsburgh Penguins. Auch die Kölner Haie nahmen mit Jakub Kindl einen ehemaligen NHL-Spieler (Detroit Red Wings, Florida Panthers) unter Vertrag. Die Fans können sich freuen, dass diese Spieler mit ihrer Qualität und ihrer Erfahrung in der DEL 2019/20 über das Eis jagen werden.

Derek Roy gewann mit der Nationalmannschaft Kanadas bislang 2 Mal die WM-Silbermedaille und einmal Olympia-Bronze.
X