CHL-Finale 2019: Red Bull München will Geschichte schreiben

CHL-Finale 2019: Red Bull München will Geschichte schreiben

Am Dienstag, den 5. Februar, wird das Finale der Champions Hockey League ausgetragen. Mit dem EHC Red Bull München steht erstmalig ein deutscher Verein im Endspiel von Europas prestigeträchtigstem Eishockey-Wettbewerb. Allerdings wartet auf den DEL-Klub ein ganz harter Brocken. Frölunda Göteborg ist nicht nur 2-malige Titelträger, sondern genießt auch noch Heimrecht.

Der EHC Red Bull München ist seit Jahren das Maß aller Dinge in der DEL. In den vergangenen 3 Spielzeiten gewannen die Bayern jeweils die Meisterschaft. Aktuell steht der EHC in der Liga zwar nur auf Rang 2, dafür sorgte der Klub auf internationalem Terrain für viel Furore. Als erster deutscher Verein gelang den Münchnern der Einzug ins Finale der Champions Hockey League. Das alleine ist schon ein Riesenerfolg. Aber natürlich will das Team jetzt auch den Titel.

Karrierehöhepunkt für EHC-Kapitän

Spieler, Fans und Verantwortliche lechzen dem Endspiel entgegen. Besonders Kapitän Michael Wolf ist heiß auf das Duell, schließlich ist es für ihn die letzte Chance auf einen internationalen Titel. Am Ende der Saison hängt der 38-Jährige seine Schlittschuhe an den Nagel. Für den EHC ist es in dieser Spielzeit die 13. Partie im Wettbewerb. Die bisherige Bilanz: 7 Siege, 2 Unentschieden, 3 Niederlagen. Es kann als gutes Omen gewertet werden, dass München in dieser CHL-Saison bereits 4 Mal gegen ein schwedisches Team antrat. Mit 2 Erfolgen und einem Remis gegenüber einer Pleite hatten die Deutschen häufiger das bessere Ende für sich.

Göteborg klar im Vorteil

Final-Gegner Frölunda Göteburg ist allerdings ein ganz hartes Brett. Die Schweden gewannen bereits 2016 und 2017 den CHL-Titel. Zudem standen sie 2015, im ersten Austragungsjahr des Wettbewerbs, im Endspiel. Anders als der EHC ist Frölunda Final-Druck gewohnt. Ein weiterer Vorteil für die Skandinavier ist das Heimrecht. 12.000 frenetische Fans werden das Scandinavium in ein Tollhaus verwandeln und den Münchnern ordentlich einheizen. In dieser CHL-Saison hat Göteburg 5 der 6 Partien vor eigenem Publikum gewonnen. Einzig gegen die Vienna Capitals gab es in der Gruppenphase eine empfindliche 1:6-Niederlage. Es ist bis dato die einzige Pleite in diesem Wettbewerb in dieser Spielzeit.

Quoten und Wetten zum Endspiel

Die bwin Bookies sehen Frölunda deutlich in der Favoritenrolle. Für einen Göteborg-Sieg gibt es Quote 1.57, ein EHC-Erfolg wird mit Quote 4.33 belohnt. Sowohl 2015 gegen Oulun Kärpät (2:1) als auch 2016 gegen Sparta Prag (4:3) waren die Frölunda-Endspiele knappe Angelegenheiten. Quote 5.25, wenn die Schweden abermals mit einem Tor Vorsprung gewinnen sollten.  In den bisherigen 4 CHL-Finalpartien fielen im Durchschnitt 4,3 Treffer in der regulären Spielzeit. Sollte der Gesamtscore unter 4,5 Tore liegen, wird dafür Quote 2.20 ausgeschenkt. Erst ein einziges Finale wurde in der Verlängerung entschieden. Allerdings war auch damals Göteborg der Austragungsort. Sollte sich die Geschichte wiederholen und die Partie abermals in die Overtime gehen, gibt es dafür Quote 5.00

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