Eishockey WM 2018: Keine Neuauflage des Olympia-Märchens

Eishockey WM 2018: Keine Neuauflage des Olympia-Märchens

Am Freitagabend startet die Eishockey WM 2018 in Dänemark. Deutschland muss gleich zum Auftakt gegen die Gastgeber ran. Das DEB-Team steckt nach dem Sensations-Silber bei den Winterspielen mitten im Umbruch und hat nur Außenseiterchancen, bis ins Finale zu kommen. Trotzdem geht das Eishockey-Fieber weiter.

Erst 10 Wochen sind seit der Silber-Nacht vergangen, dennoch hat sich einiges getan. Nur noch 10 Olympia-Helden finden sich WM-Kader von Marco Sturm wieder. Dafür kann der Bundestrainer nun auf die Stars aus der stärksten Liga der Welt (alle NHL-Wetten) bauen, weshalb der Kader trotz zahlreicher Rücktritte prominenter besetzt ist als noch in Südkorea. Das gilt jedoch auch für die Gegner – insbesondre die Top-Nationen.

Der Favoriten-Jäger peilt Top 8 an

Dass Deutschland das Zeug zur Eishockey-Nation hat, stellte das DEB-Team eindrucksvoll unter Beweis. Trotz der Silber-Medaille und der anhaltenden Euphorie gehört die Mannschaft längst nicht zum Favoritenkreis der Eishockey WM 2018. Die Erwartungen sind allerdings gestiegen. Für das Sturm-Team geht es bei dem Turnier darum, ihrem Ruf als Favoriten-Jäger und gefährlichster Außenseiter zu festigen. Die Adlerträger sollten von den Top-Nationen also nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Die Zielsetzung für das Team um NHL-Star Leon Draisaitl und Silber-Held Dominik Kahun ist mit dem Erreichen des Viertelfinals keineswegs zu tief gegriffen. Dazu müssen die Deutschen in der stark besetzten Gruppe B unter den besten 4 landen. Gelingt dieser Schritt, ist die DEB-Auswahl allerdings nur noch 2 Siege von einer Medaille entfernt. Zu den Top-3-Anwärtern zählen Sturms Schützlinge allerdings auch nicht. 6 Teilnehmer sind im Kampf um den Pokal höher eingestuft.

DEB-Team muss direkt funktionieren

Hinter den Schwergewichten USA, Kanada und Finnland gibt es voraussichtlich nur noch ein Viertelfinal-Ticket zu vergeben. Darum muss sich Deutschland dann mit Gastgeber Dänemark, Norwegen und Lettland streiten. Der einzige klare Underdog in der Gruppe mit dem Spielort Herning ist Olympia-Gastgeber Südkorea.

Für die neu zusammengewürfelte Truppe bleibt wenig Zeit, sich aufeinander einzustellen. Bereits in den ersten Spielen geht es um die Wurst. Die Gegner in den ersten beiden Spielen sind mit den Dänen und Norwegern direkt die härtesten Konkurrenten im Kampf um den Einzug in die Playoff-Runde. Die Entscheidung über Wohl und Wehe fällt also früh im Turnierverlauf.

Die Gruppenspiele des DEB-Teams

04. Mai, 20:15 Uhr: Deutschland – Dänemark
06. Mai, 16:15 Uhr: Deutschland – Norwegen
07. Mai, 16:15 Uhr: USA – Deutschland
09. Mai, 16:15 Uhr: Deutschland – Südkorea
12. Mai, 12:15 Uhr: Lettland – Deutschland
13. Mai, 20:15 Uhr: Deutschland – Finnland
15. Mai, 16:15 Uhr: Kanada – Deutschland

Geht das Umbau-Experiment gut?
Nur noch 10 Silber-Helden. Bundestrainer Sturm vertraut in Dänemark einer runderneuerten Truppe.

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