Ryder Cup: Der ultimative Vergleich

Ryder Cup: Der ultimative Vergleich

Der Ryder Cup, das emotionalste und alle 2 Jahre stattfindende Golf-Spektakel steht kurz bevor. In diesem Jahr ist Europa der Gastgeber und die Jungs vom alten Kontinent wollen den Cup unbedingt wieder zurück. Wir haben den Vergleich angestellt.

Erfahrung: Vorteil USA

In Sachen Erfahrung macht den Amerikanern in diesem Jahr keiner etwas vor. 30 Major-Siege vereint das Team um Kapitän Jim Furyk um sich. Allein Tiger Woods (14 Siege) und Phil Mickelson (5) kommen dabei auf 19. Bei den Europäern kann man mit Rory McIlroy (4), Francesco Molinari, Justin Rose, Henrik Stenson, Sergio Garcia (je einen) fast alle Major-Siege einzeln aufzählen.

Was die Erfahrung im Ryder Cup angeht, gestaltet sich das Ganze schon ausgeglichener. Während die Amis auf insgesamt 34 Teilnahmen kommen, waren die Jungs von Kapitän Thomas Björn auch immerhin insgesamt 30 Mal im Einsatz. Dieser Vergleich dürfte am Ende mehr zählen als die Major-Siege, denn den Ryder Cup mit einem Major zu vergleichen ist schlichtweg unmöglich. Auch aus diesem Grund holte Björn mit seinen 4 Captains Picks 4 extrem erfahrene Spieler hinzu. Die Erfahrung siegt und die USA stemmen die Trophäe – Quote 1.60.

Phil Mickelson
Phil Mickelson ist mit seiner 12. Ryder Cup-Teilnahme der Rekordspieler der USA.

Anlage/Kurs: Vorteil Europa

Zum ersten Mal findet die Veranstaltung in Frankreich statt und zum 3. Mal, nach Spanien (1999) und Irland (2006), außerhalb von Großbritannien. Auf dem Le Golf National nahe Paris wurden seit der Premiere 1991 schon 26 Mal die Open de France im Golf ausgetragen. Nach dem Ryder Cup wird die Anlage auch Gastgeber des olympischen Golfturniers 2024 sein. 80.000 Zuschauer finden dort Platz. Ganz wichtig: Ein Amerikaner konnte hier noch nie gewinnen. Ist es vielleicht ein Zeichen, dass mit Alexander Noren und Tommy Fleetwood außerdem die beiden letzten Sieger der Open de France im Team Europa zu finden sind? Zuletzt konnten die Gäste 1993 auf fremdem Terrain gewinnen. 6 europäischen Heimsiegen, stehen seit 1979 ein Unentschieden und nur 2 US-Siege (1981 und 1993) gegenüber. Tommy Fleetwood wird bester Spieler – Quote 15.00

Le Golf National
Der Albatros-Kurs auf dem Le Golf National mit viel Wasser, trickreichen Greens und seinen zügigen Winden wird die Spieler ordentlich fordern.

Punkte/Höchste Siege: Vorteil Europa

18,5 : 9,5, so lauteten jeweils die höchsten Siege der Teams beim Ryder Cup. Nachdem die USA 1981 dieses Ergebnis ihrerseits aufstellten, behielten die Europäer 2004 und 2006 2 Mal in Folge mit diesem Resultat die Oberhand. Überhaupt liegen die hiesigen Profis was die Siege und die Gesamtpunktzahl angeht vorne. Seit 1979 ist es außer britischen und irischen Profis auch restlichen Europäern erlaubt, am Ryder Cup teilzunehmen. Seitdem gab es 10 Siege, 8 Niederlagen und ein Unentschieden. Auch gesamtpunktetechnisch liegt Europa mit 12 Punkten (258) vor den USA (246). Für dieses Ergebnis aus europäischer Sicht steht die Quote bei satten 101.00.

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Einzelpunkte: Vorteil USA

Was die Europäer an Team-Stärke anbringen, machen die Amis im Einzel teilweise wieder wett. Geht es Mann gegen Mann, haben sie historisch mehr Punkte eingefahren (113) als Team Europa (102,5). Der Unterschied liegt hier bei insgesamt 10,5 Punkten. Vor allem der formstarke Tiger Woods, noch am vergangenen Sonntag gewann er in Atlanta sein erstes Turnier seit 2013, könnte für die USA zu einem Faktor werden. Die USA gewinnen nach Einzeln an Tag 3 – Quote 1.90.

Tiger Woods
Tiger Woods ist wieder in Form

Hole-in-Ones: Vorteil Europa

Am Ende eine nicht ganz ernst gemeinte Kategorie. Seit 1927 wird der Ryder Cup ausgetragen. Es brauchte allerdings 19 Austragungen und 36 Jahre bis es das erste Hole-in-One gab. Dem Engländer Peter Butler war diese Ehre vorbehalten. Es folgten mit Landsmann Nick Faldo (1993), dem Italiener Constantino Rocca und Howard Clark (beide 1995) ausschließlich Europäer, die ein Ass schafften. Zusammen mit dem Engländer Paul Casey war Scott Verplank der erste Amerikaner, dem dieses Kunststück 2006 gelang. Scheint so als wenn die Sache mit den Hole-In-Ones eher eine europäische Sache sind. Egal ob und wer es in diesem Jahr schafft, die Quote auf dieses Ereignis steht bei 5.50 (Alle Wetten zum Ryder Cup).

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