NHL: Das sind die Deutschen in der Saison 2021

NHL: Das sind die Deutschen in der Saison 2021

In der NHL ist die wohl außergewöhnlichste Regular Season aller Zeiten vorbei. Aufgrund der Corona-Pandemie teilten die Verantwortlichen die 31 Teams in 4 neue Divisions ein. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kam Chaos auf. Einige Teams mussten nach positiven Fällen kurze Zeit aus dem Verkehr gezogen werden, die Tabellen waren zwischendurch wenig aussagekräftig. Jetzt befindet sich die NHL in der heißesten Phase der Saison – in den Playoffs. Von 9 deutschen Profis hat aber keiner mehr die Chance auf den Stanley Cup. Wir verraten dir, wie sich die Kufencracks so geschlagen haben.

Leon Draisaitl (Edmonton Oilers)

Leon Draisaitl machte in der Regular Season dort weiter, wo er in der vergangenen Saison aufgehört hat. Er sammelte Scorer-Punkte en masse! In 56 Partien gelangen ihm 31 Tore und 53 Assists. Nur Teamkollege Connor McDavid (105 Punkte) scorte besser und sicherte sich die Art Ross Trophy. Auch dank der 2 besten Offensiv-Spieler der Liga zogen die Edmonton Oilers in die Playoffs ein. Dort lief es dann schon fast wie gewohnt. Trotz der Offensivpower, die die Oilers auf das Eis bringen, zogen sie wieder einmal den Kürzeren. Gegen die Winnipeg Jets gab es einen Sweep. Die Franchise aus Edmonton verlor alle 4 Spiele gegen die Jets. Vor allem in den ersten beiden Spielen tauchte Draisaitl unter. In diesen beiden Partien gelang ihm kein Scorerpunkt. Danach gelangen ihm immerhin 2 Tore und 3 Assists. Trotzdem reichte es erneut nicht für den Einzug in die 2. Playoff-Runde. Im letzten Jahr mussten sich die Oilers den Chicago Blackhawks mit 1:3 geschlagen geben.

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Dominik Kahun (Edmonton Oilers)

Ähnlich wie Draisaitl erging es auch Dominik Kahun. Der 25-Jährige ist ein Teamkollege des deutschen Superstars bei den Oilers und schied somit ebenfalls früh in der K.o.-Phase aus. In 2 der 4 Partien gegen die Jets kam Kahun nicht einmal zum Einsatz. Dabei hatte er eine ordentliche Premieren-Saison im Trikot der Franchise aus Edmonton abgeliefert. In 48 der 56 Oilers-Partien der Regular Season bekam der 25-Jährige Einsätze. Seine Bilanz: 9 Tore, 6 Assists. Statt in den NHL-Playoffs steht Kahun nun bei der Eishockey Weltmeisterschaft für Deutschland auf dem Eis. Direkt nach dem Aus der Oilers machte sich der Offensivspieler auf den Weg nach Lettland, wo der 25-Jährige erstmals gegen die USA (0:2) zum Einsatz kam. Am Ende landete er mit Deutschland auf dem 4. Platz.

Philipp Grubauer (Colorado Avalanche)

Den großen Wurf landen – das wollte Philipp Grubauer mit den Colorado Avalanche. In der letzten Spielzeit belegte der Goalie und sein Team Platz 2 in der Western Conference. Trotz der guten Ausgangssituation war für die Mannen aus Colorado im Conference-Halbfinale Schluss. Mit 3:4 unterlagen Grubauer & Co. den Dallas Stars. Als bestes Team der Liga zog die Avalanche dieses Mal in die Playoffs ein. In Runde 1 kickten die Avalanche die St. Louis Blues, immerhin Titelträger von 2019, mit 4:0 aus dem Rennen. In der 2. Runde war dann aber erneut vorzeitig Endstation. Die Vegas Golden Knights erwiesen sich als harte Nuss. Nach 2 Siegen zum Auftakt mussten sich die Avalanche in den folgenden 4 Partien den Rittern aus der Glücksspielstadt geschlagen geben – 2:4! Grubauer spielte trotzdem eine sehr gute Saison. In den Playoffs wies der Goalie eine überragende Fangquote von 91,4 % vor, kassierte außerdem nur 2,61 Gegentore durchschnittlich pro Spiel. Aus dem 2. Titel, bereits 2018 gewann er den Stanley Cup mit den Washington Capitals, wurde aber nichts. Wer weiß, wo der 29-Jährige in Zukunft spielen wird. Er wird nämlich demnächst Free Agent …

Gehört zu den besten Keepern der NHL - Philipp Grubauer
Gehört zu den besten Keepern der NHL – Philipp Grubauer

Nico Sturm (Minnesota Wild)

Als vierter Deutscher war Nico Sturm mit den Minnesota Wild in die Playoffs eingezogen. Doch das Märchen des deutschen Neulings fand kein Happy End. Bereits in Runde 1 musste sich Sturm mit seinen Teamkollegen den Vegas Golden Knights geschlagen geben. Die hochspannende Serie endete mit 4:3 für die Franchise aus Nevada. Dabei hatte Sturms Geschichte alles, was eine American-Dream-Story benötigt. Über die AHL in die NHL gekommen, absolvierte er in den letzten 2 Spielzeiten insgesamt nur 8 Partien. Doch in dieser Saison steigerte er seine Einsätze auf 57. Dabei erzielte er 12 Treffer und konnte zudem 7 Assists verbuchen. Damit ist er zusammen mit Tim Stützle, einem anderen deutschen Newcomer, hinter Leon Draisaitl der zweitbeste deutsche Torschütze in dieser NHL-Saison. Hoffentlich kann der 26-Jährige in der kommenden Spielzeit an seine guten Leistungen noch einmal herankommen.

Tobias Rieder (Buffalo Sabres)

Seit fast 7 Jahren ist Tobias Rieder in der NHL unterwegs. In dieser Zeit hat der gebürtige Landshuter viel gesehen. 4 Jahre ging er für die Arizona Coyotes auf Torejagd, anschließend wurde seine Karriere zu einem Wechsel-Wirrwarr. Seit 2018 lief er für die Los Angeles Kings, die Edmonton Oilers und die Calgary Flames auf. Sein Arbeitgeber in der laufenden Spielzeit sind bzw. waren die Buffalo Sabres. Für Rieder und den Klub aus dem Bundesstaat New York ist die Saison nämlich bereits vorbei. In der Eastern Division belegten die Sabres den letzten Platz und verpassten die Post Season deutlich. 15 Siege bedeuteten die wenigsten Erfolge ligaweit. Immerhin lief es für den Deutschen persönlich gut. Rieder kam in 44 Partien zum Einsatz (5 Tore, 2 Assists) und stand im Durchschnitt 12:15 Minuten pro Spiel auf dem Eis.

Tim Stützle (Ottawa Senators)

Gerade einmal 19 Jahre alt und trotzdem schon Stammspieler in der NHL (alle NHL-Wetten) – das trifft auf Tim Stützle zu. Der Shootingstar der vergangenen U20-Weltmeisterschaft (5 Tore und 5 Assists) konnte in seiner ersten Spielzeit in der besten Eishockey-Liga der Welt gnadenlos überzeugen. 12 Tore und 17 Assists gelangen ihm in 53 Einsätzen. Mit den Ottawa Senators war der Deutsche allerdings wie erwartet chancenlos im Playoff-Kampf. In der North Division landete der Klub nur auf dem vorletzten Rang. An Stützles Leistungen lag das wahrlich nicht. Der gebürtige Viersener, der als Nummer 3-Pick große Erwartungen schürte, lieferte als Rookie ordentlich ab.

Thomas Greiss (Detroit Red Wings)

San Jose Sharks, Phoenix Coyotes, Pittsburgh Penguins, New York Islanders und nun Detroit Red Wings – die NHL-Laufbahn von Thomas Greiss hat den Goalie schon an viele verschiedene Orte geschickt. Der Start im Staat Michigan verlief mit der traditionsreichen Franchise allerdings nicht wie gewünscht. Mit den Red Wings verpasste Greiss in der Central Division die Playoffs deutlich. Gerade einmal 19 Siege glückten dem Team in den 56 Spielen dieser Saison. Für Greiss persönlich lief zumindest gut. Der Goalie musste sich zu Beginn der Saison die Eiszeit mit Konkurrent Jonathan Bernier teilen. Letztendlich kam der Bayer aber insgesamt 34 Mal mit einer durchschnittlichen Spielzeit von 51:37 Minuten zum Einsatz.

Marc Michaelis (Vancouver Canucks)

Marc Michaelis kann zufrieden auf seine ersten Saison in der NHL zurückblicken. 15 Mal wurde er von Travis Green, Trainer der Vancouver Canucks, in dieser Saison eingesetzt. Das ist für einen Rookie eine ordentliche Bilanz. Über einen eigenen Scorerpunkt durfte sich Michaelis, der bereits im März 2020 von den Canucks verpflichtet wurde, noch nicht freuen. Für Vancouver reichte es nach 23 Siegen in 56 Spielen nicht für die Playoffs.

Lean Bergmann (San Jose Sharks)

Nicht ganz optimal verlief die Saison für Lean Bergmann. Zum einen schied seine Franchise, die San Jose Sharks, bereits vor dem Playoffs aus. Zum anderen wurde der Deutsche nur einmal in den Sharks-Kader berufen. Das war in der vorherigen Spielzeit schon deutlich besser. Damals war es 12 Einsätze, die er verbuchen konnte. „Die Saison war eine echte Enttäuschung“, sagte Bergmann im Podcast der Westfalenpost. Stattdessen wurde er überwiegend in der AHL im Franchise-Team der Sharks eingesetzt. Im Trikot der San Jose Barracuda kam er in 32 Spielen auf 2 Tore und 5 Assists.

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