Darts-Weltmeister Cross: Ein neuer Dauerrivale für MVG!

Darts-Weltmeister Cross: Ein neuer Dauerrivale für MVG!

Das zauberhafte Phil Taylor-Märchen blieb aus und trotzdem lässt sich nach diesem WM-Finale ein – für fast die gesamte Darts Welt – befriedigendes Fazit ziehen. Die Legende ist abgetreten, dafür steht mit Rob Cross (7:2 gegen Taylor) ein neuer englischer Weltmeister, der das Potenzial besitzt, die van gerwensche Dominanz der letzten Jahre zu spalten.

Dieser Ritterschlag war für den gelernten Elektriker aus Hastings (Spitzname: „Voltage“) vielleicht mehr wert, als die 20 Kilogramm schwere Sid Waddell Trophy. „Ich sehe in Rob Cross durchaus Parallelen zu meiner eigenen Person. Einige Spitzenspieler könnten Probleme bekommen“, sagte der geschlagene Taylor nicht ohne Michael van Gerwen, die aktuelle Nummer 1 sowie Weltmeister von 2014 und 2017, namentlich zu nennen.

Erste Average-Bestmarke bereits gefallen

Tatsächlich entstand im laufe dieses Endspiels der Eindruck, ein MVG in einem anderen Trikot stünde auf der Bühne – nicht nur frisurentechnisch! In Wahrheit wurde „The Power“ bei seiner Abschiedsvorstellung im Ally Pally von einem Mann derart von der Scheibe gefegt, der bis vor einem Jahr nicht einmal eine Ranglisten-Position besaß.

Der Triumph beim PDC Pro Tour-Event im März sowie 3 weitere Turniersiege leiteten Cross’ steilen Aufstieg ein. Erstaunlich vor allem, wie gewaltig der WM-Debütant in Folge des kräftezehrenden Halbfinal-Krimis gegen Van Gerwen (6:5) noch einmal aufdrehen konnte. Rob Cross gewann die ersten 3 Sätze klar und traf dabei 9 von 13 Doppelfeldern, inklusive einem 167er-Finish.

Von da an herrschte Alarmstimmung unter allen Taylor-Fans, nach Satz 6 glich das Finale quasi einer Spaß-Veranstaltung. Taylors 30 Jahre jüngerer Landsmann ist mehr als ein One Hit-Wonder, kam mit einem Average von 107,67 Punkten ins Ziel. Zum Vergleich: Van Gerwen hatte bei seinem ersten WM-Titel knapp über 100 Punkte pro Aufnahme geschafft. Im Vorjahr gegen Gary Anderson (7:3) lag sein Average bei 107,79.

Cross und Co. vor Premier League-Debüt

Einer von 4 Premier League-Debütanten: Der Österreicher Mensur Suljovic.

Die umgerechnet 450.000 Euro Preisgeld spülen Rob Cross vom 20. bis auf den 3. Rang der Order of Merit. Damit ist er erstmals auch für die Darts Premier League qualifiziert. Ab Februar duellieren sich die Herren der Pfeile im Wochenrhythmus. Unsere Buchmacher rechnen nach dem Halbfinal-Aus mit einem wiedererstarkten Michael van Gerwen – Titel-Quote: 1.91! Der Niederländer setzt bei der prestigeträchtige Turnierserie, die 2018 erstmals auch hierzulande (22.2. in Berlin) Station macht, zum Hattrick an.

Der bwin Neukunden Bonus: 100 € einzahlen, mit 200 € wetten!

Die PDC trug jedoch auch den zahlreichen Favoritenstürzen bei der WM Rechnung. Doppel-Weltmeister Adrian Lewis sowie der ebenso früh ausgeschiedene James Wade fehlen im Teilnehmerfeld. Die beiden Waliser Daryl Gurney und Gerwyn Price feiern ihr Debüt. Für sein insgesamt starkes Jahr 2017 belohnte die PDC auch Mensur Suljovic aus Wien mit einer Wildcard.

Mitten drin im Geschehen mit der bwin Sportwetten-App: Hier warten mehr Wetten als bei jedem anderen Anbieter. Umfassende Fußball-Statistiken liefern die dazugehörigen Informationen. Extra-schneller Wettabschluss garantiert! Jetzt downloaden.

X