Darts UK Open: Erneuter Überraschungssieger in Minehead?

Darts UK Open: Erneuter Überraschungssieger in Minehead?

Bei den UK Open wartet die Darts-Gemeinde auf eines der größten Events im Kalenderjahr. 160 Spielerinnen und Spieler messen sich ab Freitagmittag im Butlins Resort in Mindehead im „FA-Cup des Darts“. In Anlehnung an den ältesten Klub-Wettbewerb im Fußball werden ab der 3. Runde alle Begegnungen bis hin zum Finale ausgelost. Somit könnten sich bereits am Freitagabend der Weltranglistenerste und -zweite gegenüber stehen. Insbesondere die Top-Spieler sind vor einem frühen Ausscheiden nicht sicher. Doch wie bei jedem anderen Turnier gilt: Wer sich den Titel sichern möchte, muss jeden schlagen. Somit sind auch die Chancen der 5 Deutschen auf ein erfolgreiches Abschneiden deutlich größer, als bei anderen TV-Turnieren. Denn normalerweise gehören Max Hopp und Co nicht zu den Werfern, die noch am Sonntag auf der Bühne stehen. Unsere Vorschau zu den UK Open:

Kann Aspinall seinen Überraschungserfolg wiederholen?

Normalerweise zählen Michael van Gerwen, Peter Wright und Gerwyn Price zu den Top-Favoriten auf den Turniersieg bei einem Major-Event. Doch an diesem Wochenende sieht die Welt etwas anders aus. Denn auch wenn die Top 32 der Welt erst in der 4. Runde ins Turnier einsteigen, profitiert kein Spieler von seiner Ranglistenposition. Somit kann eine glückliche Auslosung vielen Werfern zu einem erfolgreichen Weiterkommen verhelfen. So auch im letzten Jahr, als sich Nathan Aspinall mit einem 170er-Finish seinen ersten Major-Titel sicherte. Bis zu seiner Halbfinal-Begegnung gegen Gerwyn Price stand er keinem Top 20-Spieler gegenüber. Inzwischen hat sich „The Asp“ selbst auf Platz 6 der Order of Merit gespielt, stand in 2 WM-Halbfinalen und ist aktuell auch in der Premier League gut unterwegs. Eine Titelverteidigung ist bisher jedoch nur den ganz Großen gelungen: Raymond van Barneveld, Phil Taylor und Michael van Gerwen. Kann sich der 28-Jährige einen Eintrag im Geschichtsbuch sichern? Quote 17.00.

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Generell gab es in den bisher 17 Auflagen 10 verschiedene Titelträger. Taylor krönte sich 5 Mal – für „The Power“ eine fast schon niedrige Anzahl an Triumphen. Somit scheint es auch in diesem Jahr auf einen erneuten Sieger hinauszulaufen. Aus den Top 10 gehört Michael Smith sicherlich zu den Spielern, die zum engeren Favoritenkreis gehören. Der „BullyBoy“ zog schon im vergangenen Jahr trotz Verletzung ins Halbfinale ein. Durch seine schnelle Spielweise und inzwischen jahrelange Erfahrung auf der Bühne wird der 29-Jährige für jeden Gegner zur Gefahr. Am letzten Spieltag der Premier League warf er seinen ersten TV-9-Darter und auch bei dem ersten Event auf der European Tour zog er bis ins Finale ein. Auf dem Weg dorthin waren weder Michael van Gerwen noch Peter Wright eine Nummer zu groß. Sein erster Major-Titel wird mit Quote 19.00 belohnt.

Pole und Südafrikaner sollten nicht unterschätzt werden

Obwohl es die Weltranglistenposition nicht vermuten lässt, ist Krzysztof Ratajski einer der erfolgreichsten Spieler auf dem PDC-Circuit. Seit 2018 haben nur 4 Spieler mehr Titel geholt als der Pole (7). Doch der introvertierte „Polish Eagle“ wartet weiterhin auf einen Turniersieg auf großer Bühne. Sollte der 43-Jährige viele Spiele auf den Nebenbühnen spielen, kann auch er für die ganz Großen zur Gefahr werden und ein ernst zu nehmender Kandidat auf den Titel sein. Die bwin Bookies vergeben aktuell Quote 51.00 für den größten Erfolg seiner Karriere.

Devon Petersen könnte für die Überraschung der UK Open (alle UK Open-Wetten) sorgen. Der „African Warrior“ trainiert seit Anfang des Jahres unter Legende Wayne Mardle. Am vorletzten Wochenende zeigten sich bereits die ersten Erfolge. In Wigan erreichte der 33-Jährige erstmals in seiner Karriere ein Halbfinale, spielte in mehreren Partien einen Schnitt von über 100 Punkten. Kann er diese Performence mit auf die große Bühne nehmen, könnte er Nathan Aspinall als Überraschungssieger ablösen. Die Quote auf einen Turniersieg des Südafrikaners mag mit 251.00 hoch erscheinen, doch könnte sich bezahlt machen.

Deutsche gehören nicht zum Kreis der Auserwählten

Den deutschen Spielern werden allenfalls Außenseiterchancen auf den Sieg zugetraut. Steffen Siepmann (Quote 751.00) steigt als 128. der Weltrangliste bereits in der ersten Runde gegen den Polen Krzysztof Kciuk ins Turnier ein. Der 33-Jährige sicherte sich Anfang des Jahres erstmals in seiner Karriere die PDC-Tourcard. Doch seine Auftritte bei den bisherigen Players Championship Events waren nicht von Erfolg geprägt. Bisher ging er in allen 4 Partien als Verlierer vom Board. Christian Bunse (Quote 1501.00) steigt eine Runde später ins Turnier ein. Der Paderborner ist seit 2017 auf der Tour unterwegs und sorgte vor 2 Wochen beim Players Championship 5 für eine der größten Überraschungen. Er bezwang den 3-fachen Weltmeister Michael van Gerwen im Sechzehntelfinale mit 6:5, schied aber bereits eine Runde später gegen Rob Cross aus. Den übrigen deutschen Spielern ist ein gutes Abschneiden durchaus zuzutrauen. Martin Schindler (Quote 251.00) trifft in der 3. Runde auf den Holländer Benito van de Pas, Gabriel Clemens (Quote 81.00) auf Nathan Derry oder Maik Kuivenhoven. Max Hopp (Quote 201.00) muss sich dagegen noch gedulden. Als Weltranglisten-24. wartet der „Maximiser“ noch auf die Auflosung seines Gegners.


Lieferte bei den letzten beiden Players Championships – Devon Petersen

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